Foodografie – ein wunderbarer Workshop

Was war der letzte Sonntag für ein toller Tag! Nicht nur weil ich nach langer Zeit mal ein neues Rezept von meiner To-Bake-Liste abarbeiten und probieren konnte, oder weil es für ein März Wochenende traumhaft schönes Wetter war, nein, auch und ganz besonders weil, die liebe Saskia und der liebe Christian von Die Photomacher sich die Zeit genommen haben um mit mir mal einen kleinen Workshop in der Foodografie zu machen! Kuchen lieben das Posen vor der Kamera und halten dafür schön still! Allerdings muss der Homo sapiens auf der anderen Seite der Linse auch ein bisschen was beherrschen damit das süße Stück auf dem Tortenteller auch in einem richtig guten Licht dasteht!
Und so haben wir eben genau dieses Licht in meiner Wohnung gesucht, über das passende Zubehör und die perfekte Feineinstellung der Kamera philosophiert um dann ein paar wirklich schöne Bilder zu schießen!

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Es gibt wirklich einige Dinge zu beachten, die aber eigentlich sehr leicht umzusetzen sind, wenn man ein bisschen Geld in Zubehör investiert und dann auch noch versteht wie man dieses benutzt! 😉 Den ersten Schritt bin ich schon gegangen, bei dem zweiten haben mir die beiden geholfen – mit viel Freude an der Materie und noch viel mehr Geduld mit mir. Der letzte Tagesordnungspunkt war dann die Verkostung der gar nicht mal so süßen Lemon Meringue Tarte! Also an dieser Stelle sei vorgemerkt, die Tarte ist sehr zitronig und damit schon recht sauer! Wer es nicht so sauer mag, bekommt einen Tipp im Rezept um die lustigen Gesichter am Tisch zu vermeiden! 😉

 

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Und so verrenkt man sich dann um den besten Blickwinkel festzuhalten! 😉

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Den wunderschönen Hintergrund den Ihr seht, haben die Beiden netterweise mitgebracht, mir aber auch hier einige gute Ideen und Ratschläge zum selber basteln mitgegeben! Quasi ein rundum-sorglos-Paket! 🙂
Und damit an dieser Stelle noch einmal ein riiieesen großes Dankeschön mit Sahnehäubchen an Saskia und Christian für die tollen Tipps, die Zeit, die Geduld und den ein oder anderen Witz! 😉 Ihr macht das ganz großartig!!

Daher jetzt noch ein Tipp von mir! Die Beiden setzen auch Hochzeiten perfekt in Szene und das mit jeder Menge Hingabe und Leidenschaft! Also einfach mal vorbeischauen!
Und nun husch husch zum süß-sauren Leckerbissen.

Zutaten für eine 24cm Tarteform:

Mürbteig:

175g Mehl
100g kalte Butter in Würfeln
30g Puderzucker
1 Eigelb
2 EL kaltes Wasser (bestenfalls Eiswasser)
getrocknete Erbsen

Füllung:

150g Zucker
40g Speisestärke
4 Zitronen (ausgepresst) TIPP! Wer es nicht so sauer mag, ersetzt 2 Zitronen durch Orangen)
100g Butter
3 Eigelb
1 Ei
Zitronenzesten
Wasser

Meringue:

4 Eiweiß
120g Puderzucker
1 TL Weinsteinbackpulver
etwas Zitronensaft
Vanillearoma

1. Zunächst Mehl, Butter und Zucker fein krümelig verkneten.
2. Das Eigelb und das Eiswasser dazugeben und so lange kneten bis sich eine feste Kugel formen lässt.
3. Die Kugel auf eines bemehlten Arbeitsplatte auf die Größe der Tarteform ausrollen. Den Teig mit der Teigrolle aufrollen und über der gefetteten Tarteform wieder abrollen, so verhindert man dass der Teig beim Transport reißt!
4. Den Teig leicht andrücken, mit Alufolie abdecken und so für 1 Stunde in den Kühlschrank geben.
5. Nun die getrockneten Erbsen in die Form geben und den Mürbteig bei 200°C Ober- Unterhitze für 25 Minuten blind backen. Danach Alufolie und Erbsen entfernen und weitere 5-10 Minuten goldbraun ausbacken.
6. In der Zwischenzeit Zucker und Speisestärke in einer Schüssel mischen und den ausgepressten Saft mit Wasser bis auf 350ml auffüllen.
7. Den Saft in einem Topf erhitzen, dann Speisestärke und Zucker dazugeben und unter ständigem Rühren andicken.
8. Nun die Butter dazugeben und glatt rühren und danach das Eigelb sowie das Ei dazugeben und ebenfalls glatt rühren.
9. Die Zitronenfüllung auf den Mürbteig geben und dann ab damit in den Kühlschrank.
10. Für die Meringue die Eiweiße schaumig schlagen, dann den Zucker und das Vanillearoma dazugeben und das Ganze solange aufschlagen bis es weiß glänzt. Nun das Backpulver sowie den Zitronensaft dazugeben und weiter schlagen. Das kann schon so seine 10 Minuten dauern bis der Eischnee schön fest ist!
11. Den Eischnee in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen aufspritzen oder einfach mit einem Löffel auf der Zitronenmasse verteilen. Nun sollte der Eischnee noch mit einem Flambierbrenner etwas „angezündet“ werden. Meiner wurde leider kaputt geliefert, daher musste der Teil bei mir ausfallen! Hat auch so geschmeckt! 😉

 

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2 Antworten zu “Foodografie – ein wunderbarer Workshop

  1. Ui, di schaut super lecker und zitronig aus 😉

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