Kunterbunte Mini-Gugelhupfese

DSC_5071Wie schon zu Ostern versprochen gibt es heute das Rezept für diese kunterbunten Mini-Gugelhupfese. Innen mit Schoki, außen mit Schoki und verziert mit bunten Streuseln. Die sind flott zubereitet und ich habe mir sagen lassen sie sind auch sehr lecker! 😉 Verziert habe ich einen Teil der Gugels mit selbst gebastelten Toppern um diese den Nachbarn als kleine Osterüberraschung zu schenken. DSC_5079_2 Um solche Topper basteln zu können, habe ich mir endlich mal eine Motivstanze gegönnt! Mit diesem praktischen Teil kann man immer individuell zum Anlass passend Kartons oder Papier ausstanzen und weiter verwenden. Und Ihr glaubt nicht was für wunderhübsche Papeterie es zu kaufen gibt! 🙂 Das nächste Projekt ist auch schon in Planung und Ihr werdet einen Bericht dazu hier sehen! 🙂 Kommen wir aber erstmal zum heutigen Rezept. DSC_5065 Durch die geschmolzene Schokolade werden die Gugels super saftig! Dafür muss man darauf achten dass die Schokolade nicht zu heiß ist wenn sie zu den restlichen Zutaten gegeben wird!

Zutaten für 6 Mini Gugels:

140g Mehl
1/2 TL Backpulver
20g Kakao
100g Schokolade (Zartbitter)
180ml Milch
150g Zucker
1 Ei
125g Butter 

Kuvertüre & Streusel

1. Zunächst den Ofen auf 160°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Gugelhupfformen mit Butter auspinseln und mit Mehl oder Grieß ausstäuben. Dann kommt der Gugel auch aus der Form!

2. Die Butter mit der Schokolade in einem Wasserbad langsam schmelzen.

3. Währenddessen die trockenen Zutaten Mehl, Kakao und Backpulver in einer Schüssel vermischen.

4. Die Butter glatt rühren und mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Danach die Eier dazugeben und weiter rühren.

5. Nun die geschmolzene, nicht mehr heiße Butter-Schoko-Masse dazugeben und langsam vermischen.

6. Die trockenen Zutaten vorsichtig untermischen bis eine glatte Masse entstanden ist.

7. Die vorbereiteten Förmchen ca. 3/4 füllen und den Teig ca. 30 Minuten ausbacken. Die Stäbchenprobe verrät ob der Gugel gar ist.

8. Die Gugels etwas abkühlen lassen und anschließend mit geschmolzener Kuvertüre einpinseln und nach Belieben verzieren. 🙂

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Ein neues Tortenprojekt – Babytorte!

Der Tortenkurs von dem ich erzählt habe, hat mich tatsächlich ein wenig beflügelt und so habe ich direkt danach den Plan geschmiedet, ein neues Tortenprojekt zu starten! Da passten mir zwei Dinge sehr gut! 1. das meine Kollegin und Freundin sich in den Mutterschutz verabschieden würde und 2. dass ich entdeckt habe dass in der Nähe meiner Arbeitsstelle ein Tortendekoladen existiert! *jubel* Und so ist diese süße Babytorte entstanden! DSC_4821   DSC_4824   DSC_4826   DSC_4831   DSC_4832   DSC_4838 Gefährlich für mein Portemonnaie aber umso schöner für die liebe Katja die sich ziemlich über das süße Törtchen gefreut hat. Nicht nur weil es toll aussah sondern auch weil sie auf Schokolade steht. 😉 Denn ich alter Wiederholungstäter habe auch für diesen Kuchen den Schoko-Espresso-Kuchen gemacht aber natürlich ohne Espresso! Die Frau ist ja schließlich schwanger! 🙂 Also gibts heute endlich das Rezept! Für Schwangere den Kaffee einfach durch noch mehr Buttermilch/Milch ersetzen! Zutaten für eine 20cm Springform: 2½ Tassen + 1 EL Mehl 3 Tassen Zucker 1 Becher + 1 EL Kakao 1 TL Natron 1½ TL Backpulver 1½ Salz 3 Eier Raumtemperatur 1½ Tassen Buttermilch Raumtemperatur 1½ Tasse starker Kaffee ¾ Tasse Öl 2 TL Vanilleextrakt Zutaten für die Ganache: 100ml Sahne 250g Schokolade Zutaten für die Deko: 1kg Rollfondant zum Eindecken (gerade für Anfänger sollte beim Eindecken nicht gespart werden) ca. 150g Rollfondant & 150g Blütenpaste Lebensmittelfarbe (Puder- und Pastenfarben) Silikonformen http://www.karendaviescakes.co.uk/product/130/Sleeping-Baby-&-Pillow/ http://www.wilton.com/store/site/product.cfm?id=2A3D866E-BD4B-894A-6E94AE7188ED24A4&killnav=1 1. Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen und die Springform mit Backpapier auskleiden. Dazu eine Lage Backpapier auf den Boden legen, die Springform darum schließen und das überstehende Backpapier mit einer Schere abschneiden. Nun eine Lage Backpapier halbieren, die Ränder der Form fetten und das Backpapier an den Seiten befestigen sodass die Form höher wird und der Kuchen am Backpapier hochbacken kann. 2. Nun zum Teig! Zunächst die trockenen Zutaten, Mehl, Zucker, Kakao, Natron, Backpulver, Salz und Vanille in eine Schüssel geben und vermischen. 3. Die Eier dazugeben und unterrühren. Noch während des Rührens die Buttermilch dazugeben, danach den Kaffee und dann das Öl. 4. Den Teig für ca. 2 Minuten gut durchmixen lassen sodass alle Zutaten miteinander verbunden sind. 5. Den Teig in die Form füllen und für ca. 45 – 60 Minuten backen lassen. Am besten mit der Stäbchenprobe testen ob der Kuchen im Kern schon durchgebacken ist. Damit der Kuchen möglichst hoch wird, wird hier eine große Menge Teig verwendet (eigentlich für eine 28cm Springform) daher muss geprüft werden ob er in der Mitte auch durch ist! 6. Nun den Kuchen komplett auskühlen lassen. Am besten bis zum nächsten Tag stehen lassen. 7. Für die Ganache, die Sahne in einem Topf erhitzen und über die Schokolade gießen. Das Gemisch erst für ca. 2 Minuten stehen lassen und erst dann glatt rühren. 8. Den ausgekühlten Kuchen so zurecht schneiden, dass er von allen Seiten schön gerade und glatt ist. Dann in mehreren Schichten die Ganache glatt aufstreichen. 9. Den Fondant geschmeidig kneten und dann auf einer mit Stärke bestäubten Arbeitsfläche ca. 3mm dick ausrollen. Danach den Fondant auf den Kuchen übertragen und an den Rändern glätten. Dann kann mir der Deko begonnen werden! 😉 Hierzu habe ich die oben genannten Silkonformen und verschiedene Puder- und Pastenfarben verwendet. Eigentlich hatte ich einen komplett anderen Plan für diese Torte. Ich habe mir in besagtem Geschäft jede Menge Formen und Ausstecher zugelegt, die auch nur ansatzweise „Baby“ gerufen haben und die kleinen Tiere habe ich eigentlich nur mitgenommen, weil ich sie wirklich putzig fand und dachte, sie im Zweifel auch für andere Torten verwenden zu können. Gott seis gedankt, habe ich diese Silikonform gekauft, denn die besagten Babyformen (Schuhe, Babyflasche, Kinderwagen) waren so genannte Patchwork Ausstecher und haben mich ein bisschen in den Wahnsinn getrieben! Irgendwie passten die Motive, so platt und unbunt sie dann waren garnicht in meinen Plan! Die Tiere aus der Silikonform waren plastischer und daher für meinen Geschmack schöner! Wie es auch sei, jetzt ist die Torte verputzt und ich warte auf die nächste Tortenidee die mir durch den Kopf schwirrt und vor der sich meine Kreditkarte schon fürchtet! 😉

Dornröschen ist erwacht…

Dieser Blog und dessen Betreiberin sind nun endlich wieder aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und Schuld daran ist diese Torte!

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Gab es hier in der letzten Zeit eher wenig Kreatives dass einem ein „Oh“ oder „Ah“ hätte entlocken können, lag es daran dass mir die Zeit und auch ein wenig die Muße fehlte!
Und so traf es sich ganz gut, dass mein Bester mir zum Jahrestag einen Kurs bei keiner geringeren als Monika Matzat – der Tortentante – geschenkt hat und an diesem Wochenende war es endlich soweit.
Das Lange Warten hatte ein Ende und ich konnte einen ganzen Tag lang meiner Phantasie freien Lauf lassen und meinen Wissensdurst zur perfekten Fondanttorte stillen!
Zunächst haben wir die Basics gelernt, wie schneide ich einen Kuchen schön rund, warum braucht mein Kuchen ein Mäntelchen und wie zum Kuckuck bekommt man diesen Fondant eigentlich so glatt?
Gleich danach kam dann der kreative Teil bei dem jeder die Torte unsetzen konnte, die er sich vorher gedanklich ausgemalt hatte! Ich wusste bei mir solls was kitschiges mit Vintage Touch geben. Et voila einmal vintage Kitsch zum Essen!

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Der Kurs hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und mir ist wieder einmal klar geworden, dass mir das Kneten und Modelieren mit Fondant auch richtig Spaß bereitet! Aber wie oft hat man schon die Gelegenheit? Ich kann ja schlecht jedes Wochenende eine Fondattorte machen! Nichts desto trotz werde ich versuchen doch öfter mal Gelegenheiten wie Geburtstage und Familienfeste zu nutzen um ein Törtchen zu modellieren! Bis dahin begnüge ich mich mit den Fotos dieser Torte! Vorsicht, es folgt eine Diashow! 😉

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Unter dem Zuckermäntelchen befindet sich übrigens ein Schoko-Kaffee-Kuchen und eine gaaaanz dünne Schicht Buttercreme (tatsächlich <1mm). Das Rezept dazu gibt es demnächst, denn das war nicht das erste Mal dass ich diesen Kuchen gebacken habe! 🙂

Bis dahin fülle ich meine Weihnachts-Wunschtliste mit Zubehör um Fondanttorten herzustellen und wünsche Euch allen einen fantastischen Sonntagabend!

 

Viiiieeel Glück zum Bloggeburtstag…

viel Glück, viel Glück!

Ich kann mir genau vorstellen, wie der verrückte Hutmacher, der Märzhase und die Schlafmaus an einem Tisch in Miss Mona´s Tearooms sitzen und es für mich singen:

Viel Glück zum Bloggeburtstag – für mich ? – für Dich

viel Glück zum Bloggeburtstag – für mich ? – für Dich

drum blas die Kerzen aus, mein Kind und wünsch Dir was geschwind

viel Glück zum Bloggeburtstag für Diiiiiich!

Und so würde ich mich sehr gerne an den Tisch setzen um ein Tässchen Tee mit den Dreien zu genießen und ihn zu Feiern diesen großen Tag! 🙂
Jetzt gibt es sicher einige die aufgepasst haben und sagen „Aaaaber die singen doch garnicht Bloggeburtstag sondern Nichtgeburtstag!“ Ja, tun sie, aber mein Blog hat eben nicht Nichtgeburtstag! Denn genau heute wird er ein stolzes ganzes Jahr alt!
Auf den Tag genau ging vor einem Jahr der erste Post on air. Den beschämenden ersten Beitrag findet Ihr hier.

Wenn ich mal in die Vergangenheit schaue sind es 48 Beiträge und somit Rezepte die mein kleines Küchenchaos beschreiben. Über die Zeit haben sich die Fotos verändert, die Art und Weise in der ich Texte schreibe hat sich gewandelt und generell findet dieser Blog noch seinen eigenen Stil!
Aber alles in allem lässt sich sagen, es war ein spannendes Jahr in dem ich das ein oder andere Mal auch über meinen eigenen Schatten springen musste! Nicht jede Geschichte kommt einem einfach über die Finger! Und noch viel weniger lässt sich der eigene Anspruch immer mit der verfügbaren Zeit verknüpfen!

Als Leser sieht man es vielleicht nicht, aber es steckt einiges an Gedanken in einem einzelnen Beitrag! Das fängt beim Rezept an und endet beim Setting für ein schönes Bild. Dazwischen liegen die Bemühungen das Backwerk möglichst perfekt hinzubekommen und die oft quälende Überlegung bezüglich einer möglichst witzigen und kreativen Geschichte!
Hinzu kommen die Befürchtungen dass ihn gar niemand liest – den Blog – man sieht zwar die Seitenaufrufe aber man weiß ja nicht obs gefällt! Und es gibt soooo viele tolle Blogs, da sticht das kleine Teehäuschen vielleicht auch nicht heraus!
Aber auch wenn es nicht der beste Blog des Jahrhunderts ist, so ist er immerhin mein kleiner cozy Rückzugsort an dem ich netten Menschen leckere Rezepte übermittle! 🙂

Ich bin gespannt was das nächste Jahr für mich und diesen Blog bereit hält, welche spannenden Rezepte mich erwarten und wie sich die Fotografierei weiterentwickelt!

Zum ersten Geburtstag sollte es natürlich etwas Besonderes geben, ein etwas besonderes Törtchen zum Beispiel! Und so wollte ich zunächst einen kunterbunten Geburtstagskuchen mit verschiedenen bunten Rührteigschichten zaubern. Verkauft hätte ich Euch das unter dem Motto „´It´s my Party and I coulour if I want to“ denn eigentlich finde ich bunte Kuchen nicht sehr appetitlich! Doch auch in meiner Küche geht mal was schief und so wollte die gelbe Schicht einfach nicht gar werden! Dem ganzen ein Ende gesetzt hat dann der kleine oragene Goofball von Moppelkaterich, der sich die Mascarponecreme in einem unbeaufsichtigten Moment hat schmecken lassen! Ein Foto habe ich trotzdem gemacht, natürlich von dem Teil der nicht liebevoll abgelutscht wurde! 😉 Das hätte Ihr Geburtstagskuchen werden können…

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Nunja, somit war der bunte Traum einer Kindergeburtstagstorte zum ersten Bloggeburtstag gestorben und so habe ich mir etwas neues überlegt. Etwas, das nicht so laut Karneval oder LSD Rausch schreit sondern einfach nur ein leckeres Törtchen ist. Da gerade Beerenzeit ist und ich Heidelbeeren absolut gerne mag, stand fest dass es etwas Heidelbeeriges werden soll! Noch ein bisschen Schokolade dazu und schwups da ist es, das Geburtstagstörtchen!

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Schokoschichten mit Blaubeer-Mascarpone-Creme die ein bisschen schmeckt wie Fruchtzwerge! 🙂

Zutaten:

325g Zucker
375g Butter
375g Mehl
1/2 Pk Backpulver
60g Kakao
150g Zartbitterschokolade geschmolzen
6 Eier
750g Mascarpone
70g Puderzucker
1 Pk. flüssiges Vanillearoma (z.B. Finesse)
300g Heidelbeeren püriert
125g Heidelbeeren zur Deko

1. Die Butter mit dem Zucker weiß schaumig aufschlagen.

2. Nun nach und nach die Eier dazugeben und jeweils gut unterrühren.

3. Mehl, Kakao und Backpulver mischen und esslöffelweise zu der Buttermischung geben.

4. Zu guter Letzt die geschmolzene Schokolade untermischen.

5. Den Teig in drei gleich große Portionen teilen und nacheinander (oder gleichzeitig wenn man drei Formen besitzt) in einer 18cm Springform für 25 – 30 Minuten bei 180°C backen.

6. Die Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen.

7. In der Zwischenzeit die Creme vorbereiten. Dazu die Heidelbeeren pürieren und mit den restlichen Zutaten zu einer glatten Masse verarbeiten.

8. Wenn die Kuchen ausgekühlt sind, werden sie mit einem scharfen Messer geköpft 😉 sodass man drei gerade etwa gleich dicke Schichten erhält.

9. Jetzt werden Kuchen und Creme geschichtet und im Kühlschrank ausgekühlt.

10. Nach ca. 1 Std Kühlzeit den Kuchen mit der restlichen Creme einstreichen und mit den ganzen Heidelbeeren dekorieren.

 

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Hier noch der Anschnitt – ein Handyfoto länger hätte der Geduldsfaden der Kollegen nicht gehalten! 😉

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„Die Schokolade ist sehr schokoladig“….

diesen und viele weitere Versprecher könnte man unter Umständen demnächst im Fernsehen begutachten und zwar live und in Farbe von mir gesprochen! 😉
Am vergangenen Wochenende war nämlich der vermutlich spannendste Tag meiner bisherigen Back-Blogger-Geschichte! Denn meiner einer hat sich getraut am Casting für „Das große Backen“ teilzunehmen!

„Getraut“ trifft es in diesem Fall sogar sehr richtig denn 1. musste man ein Meisterstück mitbringen, welches man dann einem Meisterkonditor (!) zur Verkostung gegeben hat und 2. habe ich natürlich einen Kuchen gebacken den ich in dieser Form noch nie gemacht habe!
Wer jetzt denkt „Mädchen, das is aber ne ziemliche Schnapsidee!“ dem gebe ich zu 100% recht aber schiebe gleich hinterher, dass die Vorstellung aus meinem Kopf zu nahezu ebenfalls 100% so auf der Etagere gelandet ist! Ha!

Trotzdessen war dieser Tag sehr nervenaufreibend, anstrengend und mindestens genauso spannend! Denn erst ein mal musste das gute Stück heil und ohne Detschen und Dellen nach Köln transportiert und dort aufgebaut und dekoriert werden! Gott sei Dank war die Straße um die Uhrzeit komplett leer und meine Hände trotz Aufregung sehr ruhig sodass ich eine halbe Stunde vor Start folgendes Prachtstück abliefern konnte!

 

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Wie im letzten Post muss ich an dieser Stelle anmerken – es sind keine Fotos die mit meiner guten Kamera aufgenommen wurden! Das lag an zu viel Stress und zu wenig Zeit um lange rumzuknipsen! Aber ich verspreche, bald gibt es wieder schöne Bilder mit einem bisschen Deko und allem drum und dran! 🙂

Man sollte seinen Lieblingskuchen mitbringen weswegen dieses Träumchen im Grundgerüst aus Guinness-Schoko-Kuchen besteht! Falls ich es nicht schon ein mal erwähnt habe, ich liebe diesen Kuchen! Hinzu kommt, dass er aufgrund seiner „stabilen“ Konsistenz perfekt zum Füllen und Transportieren geeignet ist!
Gefüllt ist der Kuchen mit einer Grütze aus roten Früchten und ummantelt ist das Ganze mit einer Zartbitter-Ganache! Da Miss Mona sich nicht entscheiden konnte ob es nun Törtchen oder eine Torte geben sollte, hab ich kurzerhand einfach beides gemacht und es als Gesamtkonzept dargestellt! 😉

Sofern man mit seinem Meisterstück den Gaumen des Konditors entzücken konnte, kam man in die zweite Runde „Die Backchallenge“. Hier durften die übrig gebliebenen Kandidaten gegeneinander antreten in dem sie alle dasselbe vorher unbekannte Rezept nachbackten. Ich verrate an dieser Stelle aber nicht um was es sich handelt, da noch einige Castings ausstehen!

Und dann? Jaaa und dann heißt es warten bis man erfährt ob man in die Show kommt oder nicht. Ich habe es bis in die Backchallenge geschafft und muss nun brav hoffen dass für mich ein Plätzchen frei ist! Aber ich bin ganz ehrlich – selbst wenn ich es nicht in die Sendung schaffe, war der vergangene Samstag schon ein riesige Chance, eine große Herausforderung und vor allem ein Mordsspaß! Ich habe tolle Leute kennengelernt, viele schöne Backwerke gesehen und einiges über mich selbst gelernt! Z.B. das ich mich mit einer Kamera in der Nähe manchmal verhalte wie ein panisches Häschen – Ohren anlegen und still sitzen bleiben!
Für all Euch Häschen die lieber Kuchen mümmeln folgt sofort das Rezept! 🙂

Ich habe zwei Guiness-Kuchen gebacken und möglichst gleichmäßige und große Schichten schneiden zu können. Theoretisch sollte aber ein Kuchen ausreichen um diesen in drei Böden zu schneiden!

Zutaten für eine 28cm Springform:

Ganache:

250g Zartbitterschokolade
300ml Sahne
2 EL Butter

1. Die Sahne in einem Topf erhitzen.
2. Schokolade in kleine Stücke brechen (oder Drops verwenden) und mit der Butter in eine hitzebeständige Schüssel geben.
3. Nun die erhitzte Sahne über die Schokolade gießen und das ganze für 2 Min in Ruhe stehen lassen.
4. Die Masse mit einem Schneebesen glatt rühren und über Nacht bei Zimmertemperatur auskühlen lassen.

Guinness Kuchen:

250ml Guinness
250 g Butter
80 g Kakaopulver
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
140 ml Buttermilch
280 g Mehl
2 TL Natron
1/2 TL Backpulver

1. 250g Butter mit 250ml Guinness in einem Topf erhitzen bis die Butter geschmolzen ist.
2. Sobald die Butter flüssig ist, 80g Kakaopulver, 1Pck Vanillezucker und 300g Zucker dazugeben und zu einer glatten Masse rühren.
3. 2 Eier mit 140ml Buttermilch verquirlen und beiseite stellen.
4. Die restlichen trockenen Zutaten sprich 280g Mehl sowie 2 TL Natron und 1/2 Tl Backpulver in eine Schüssel geben und vermischen
5. Nun die Schoko-Bier-Masse sowie die Ei-Buttermilch-Masse dazu geben und das Ganze zu einem glatten Teig verrühren.
6. Den Teig in eine gefettete und gemehlte Springform (28cm) füllen und dann für 45-50 Minuten bei 180°C Umluft ausbacken.
TIPP: Wenn man die Springform mit Alufolie umwickelt, geht der Kuchen gleichmäßiger auf und es bildet sich kein Hubbel in der Mitte. So muss später nichts zum Begradigen abgeschnitten werden.
Nach 45 Min wie immer mit der Stäbchenprobe testen und schauen ob der Kuchen bereits durchgebacken ist.
7. Den Kuchen komplett erkalten lassen und danach in 3 gleich große Böden schneiden.

 

Grütze:

800g TK-Beeremischung
1 Glas Sauerkirschen
500ml Kirschsaft
4 EL Speisestärke
2 EL Zucker

1. Die Speisestärke mit dem Zucker und 4 EL Saft glatt rühren.
2. Den restlichen Saft in einem Topf aufkochen, die Speisestärke dazugeben und unter rühren andicken lassen.
3. Die TK Früchte sowie die Kirschen in die Masse geben und untermischen. Durch das TK Obst sollte die Grütze auch gleich erkalten.
4. Nun den ersten Boden mit einem Tortenring umschließen und einige Esslöffel der Grütze darauf verteilen. Nicht zu dick, sonst wird das Türmchen instabil!
5. Diesen Vorgang mit dem nächsten Boden wiederholen und dann ab damit in den Kühlrschrank.
6. Die Ganache mit einem Handrührgerät aufschlagen und danach die Torte etwas 1cm dick damit einstreichen.
7. Die restliche Ganache in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und drei Tupfen senkrecht aufspritzen. Die Tupfen mit der Rückseite eines Löffels glatt ziehen. Dann erneut drei Tupfen aufspritzen und wieder glatt ziehen. Das so lange wiederholen bis die Torte komplett ummantelt ist.
8. Nun noch mal in den Kühlschrank bis die Ganach komplett ausgehärtet ist. So lässt sich das Prachtstück super transportieren.
9. Wer möchte dekoriert die Torte nun noch mit frischem Obst und einer Wimpelkette.

Das Rezept für die abgebildeten Cupcakes findet Ihr hier. Ich habe die Cupcakes mit einem Löffel etwas ausgehölt und mit den übrig gebliebenen roten Grütze gefüllt.

 

 

 

Miss Monas Tearooms auf einem Muffin

Wie ich schon ein mal kurz auf der Facebookseite habe durchblitzen lassen, war ich vor kurzem auf einem Cupcake Workshop.
Dieser war eher an absolute Mini Törtchen Anfänger gerichtet und beinhaltete die Dekoration eines Cupcakes mit einer Spritztülle und das Erstellen von Dekorationen mit Fondant. Gerade der zweite Bereich interessierte mich sehr, da ich gespannt war, welche Tipps der Profi für den Umgang mit der biestigen Zuckermasse hat! Ich habe in der Vergangenheit des Öfteren Torten mit Fondant verziert und kleine Figuren gebastelt! Warum Ihr davon hier noch nie etwas gesehen habt? Ganz einfach, ich möchte dass Ihr meine Rezepte und Ideen einfach und schnell zu Hause nachmachen könnt. Für den Umgang mit Fondant braucht man aber doch einiges an Zubehör und viiieel Zeit! Zu gegebenem Anlass reiche ich aber heute einige meiner Werke nach 😉 (Die Fotos sind prae-DSLR Kamera und daher nicht unbedingt die Besten).

Im Kurs habe ich mich an einem gedeckten Kaffeetisch versucht um Miss Monas Tearooms nachzustellen!

Et voila! Nehmt Platz für ein Tässchen Tee! 🙂

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Man mag es glauben oder nicht aber die Dekoration dieses einen Minikuchens hat ca. 2 Stunden gedauert!

Der beste Profitipp den ich mitgenommen habe ist Bäckerstärke bei der Verarbeitung zu verwenden. Ich habe bisher immer mit Kokosfett gearbeitet um z.B. die Masse auszurollen. Die Stärke ist aber bedeutend besser zu handhaben und daher ist bereits ein Päckchen auf dem Weg zu mir! 😉

Der Kurs hat mir wieder gezeigt wie viel Spaß die Arbeit mit Fondant eigentlich macht und so werde ich mich demnächst sicher in ein neues Fondant-Projekt stürzen! 🙂 Und dieses Mal gibt es auch direkt einen Bericht auf dem Blog oder zumindest ein Foto bei Facebook!

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Erdbeer-Trifle und wieder ein bisschen reflektieren! ;)

Ostern? Es war Ostern? Tut mir Leid, dieses Fest ist an mir und diesem Blog dieses Jahr leider etwas vorbei gegangen! Im nächsten Jahr gibt es dann sicher kleine Hasenkuchen und bunte Osterei-Cakepops! Versprochen!

Ich hätte es letzte Woche nicht gedacht aber meine Selbstreflektion geht hier nun doch in die zweite Runde!
Da Ende der Woche mein liebstes Zimmer als erstes umgezogen wird – es handelt sich natürlich (!) um die Küche – war nun ein seeehr ausgiebiger Frühjahrs-Umzugsputz angesagt.

An dieser Stelle Hand aufs Herz – wann habt Ihr zuletzt den Backofen mal so richtig gewienert? Also nicht mal eben flott nass abgewischt sondern so richtig blitzeblank geputzt mit Tür aushängen und ab rinn den Kopp in den Ofen? Schon ein bisschen her? 😉
Tjaha bei mir auch und so war es nicht unbedingt der schönste Anblick der sich mir bot. Kurz: Krümel sind der Hausstaub des Backofens, was sag ich, der ganzen Küche! Kurzzeitig fühlte ich mich als hätte man mich im Resteauffangbehälter des Toasters ausgesetzt!

Da es ja auch mein Auftrag ist meinen Lesern einen Mehrwert zu bieten, gibt es daher heute ein Rezept für das man den Ofen nicht benötigt! 😉 Denn die heutige Süßspeise ruht bestenfalls einige Stunden im Kühlschrank und so bleibt ausreichend Zeit um sich mit Ofenreiniger bewaffnet der Herausforderung zu stellen! 😉

Es gibt Erdbeer-Trifle – eine Leckerei wie sie saisonaler kaum sein könnte!  Bei uns gibt es die leckeren Früchte in diesem Jahr frisch vom Feld nebenan – natürlich gegen Entlohnung beim Bauern! 😉 Ein Trifle ist ein klassisch britischer Nachtisch – da sag noch mal jemand die Insulaner wüsste nicht wies geht! Zumeist besteht er aus Biskuit oder wie hier Keks, der mit Alkohol beträufelt und mit Früchten und einer Creme geschichtet wird. Den Alkohol habe ich aber mal lieber weggelassen denn Erdbeeren schmecken auch super ohne Schwips! Angerichtet in schönen Dessertgläschen ein perfekter Nachtisch der richtig flott gemacht ist!

 

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Zutaten für 10 Gläser:

250g Mascarpone
1 Becher Creme Double
300g Frischkäse
75g Puderzucker
3EL Zitronensaft
500g Erdbeeren
2 Pk Vanillezucker
1 EL Apfelsaft
150g Butterkekse
ggf. Minze

1. Die Erdbeeren putzen und vierteln. Mit 2 EL Zitronensaft, 1 EL Apfelsaft und 1 Pk Vanillezucker abschmecken. Ggf. einige Blättchen klein geschnittene Minze dazugeben.

2. Für die Creme die Mascarpone mit der Creme double und dem Frischkäse mischen. Puderzucker , 1 Pk. Vanillezucker und 1EL Zitronensaft dazugeben und glatt rühren.

3. Die Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz platt walzen. Es muss nicht ganz fein werden.

4. Jetzt kann auch schon geschichtet werden. Erst eine Schicht Kekse, dann die Erdbeeren daraufgeben und das ganze mit einer Cremeschicht bedecken. Je nach Größe des Glases noch ein Mal wiederholen und dann kommt das nächste Glas! 🙂

5. Ab damit in den Kühlschrank für mindestens eine Stunde! Man kann den Nachtisch auch gut für den nächsten Tag vorbereiten und ihn über Nacht durchziehen lassen.

Ich wünsche Euch allen eine wunderbare Woche! 🙂

 

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Be my Valentine Cake

Der Tag der Liebe rückt auch immer näher und die Floristen ölen schonmal die Kassenschublade!

Auch wenn ich weiß, dass dieser Tag hauptsächlich dem Mehrumsatz der Floristen und Süßwarenhersteller dient, so finde ich den Gedanken schön, seinen Lieben eine kleine Freude zu machen.
Und damit es dieses Jahr nicht wieder den obligatorischen Strauß Blumen und die Pralinchen für die Herzdamen und -buben gibt, habe ich eine tolle selbstgebackenene Alternative!
Ein romantisch-roter Ombre Cake mit Joghurt Buttercreme und kandierten Rosenblättern! Da schmilzt wirklich jede(r) dahin 😉

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Das Rezept dazu habe ich aus einer schon etwas älteren LECKER Bakery da dieser Kuchen schon eine Weile auf meiner To-Bake-Liste auf die Umsetzung wartete.
Denn ich gebe zu, man braucht ein wenig Zeit und Geduld um dieses Prachtstück herzustellen!

Da ich den Kuchen für eine Geburtstagsfeier brauchte, habe ich das Rezept auf eine große Springform (28cm) umgerechnet. Außerdem habe ich Das Frosting anders gestaltet als es im Original gedacht war und ich habe noch die Rosenblätter als Topping dazu gemacht.
Der Backgott war mir an diesem Tag aber leider nicht ganz hold sodass die Teigschichten nicht so gut aufgegangen sind wie ich das wollte. Geschmeckt hats trotzdem und gut aussehen tut es erst recht! 😉

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Also die Ärmel hochgekrempelt und ran an die Lebensmittelfarbe – jetzt kommt der Ombre! 😉

Zutaten für den Teig:

450g Butter
420g Zucker
9 Eier
75ml Buttermilch
3 TL Backpulver
330g Mehl
150g Stärke
rote Lebensmittelfarbe
1 Glas Erdbeermarmelade

1. Den Ofen auf 150°C Umluft vorheizen. und zwei Springformen buttern.
2. Die Butter mit dem Zucker 5 Minuten schaumig schlagen.
3. Nach und nach die Eier unterrühren und zum Schluss die Buttermilch dazugeben.
4. Das Backpulver mit dem Mehl und der Stärke mischen und unter die Buttermischung rühren.
5. Den Teig in 4 gleich große Portionen teilen und mit der roten Lebensmittelfarbe in verschiedene Rottöne einfärben. Hier ist ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt. Am Besten immer erst mit einer kleinen Menge Pastenfarbe beginnen und sich langsam steigern.
6. Je eine Teigportion in die Springform füllen und mehrmals auf eine Tischplatte klopfen sodass alle Bläschen raus geklopft werden und der Teig eine glatte Oberfläche erhält.
7. Nun für 25 – 30 Minuten backen. Wenn an dieser Stelle alles richtig läuft, gehen die Böden auch auf 😉
8. Die Böden nach und nach ausbacken und abkühlen lassen.
9. Den dunkelsten (oder hellsten, wie man möchte) Boden auf einer Tortenpappe oder gleich auf der Tortenplatte platzieren und einen Tortenring darum schließen.
10. Die Erdbeermarmelade glatt rühren und auf dem ersten Boden verstreichen. Dann den nächsten Boden drauflegen und so weiter verfahren bis kein Boden mehr übrig ist. Jetzt kommt das gute Stück mit Frischhaltefolie abgedekct für min. 4 Stunden in den Kühlschrank.

Zutaten für das Frosting:

550g weiche Butter
550g Puderzucker
300g Joghurt

1. Die weiche Butter in einer Schüssel mit dem Puderzucker schaumig rühren.
2. Esslöffelweise den Joghurt hinzufügen und immer schön glatt rühren bevor der nächste Esslöffel dazu kommt.
3. Den Kuchen aus dem Tortenring lösen und ausreichend rundherum mit dem Frosting einstreichen. Die roten Böden dürfen nicht mehr zu sehen sein.
4. Das übrige Frosting in einen Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle füllen und senkrecht drei Tupfen aufspritzen.
5. Die Tupfen mit der Rückseite eines kleinen Löffels glatt streichen, dann die nächsten Tupfen aufspritzen. Das Ganze dann so lange wiederholen bis kein Platz mehr ist! 😉

Zutaten für die Rosenblätter:

2 – 3 essbare Rosenblüten (aus dem Großmarkt)
1 Eiweiß
100g Zucker

1. Den Backofen auf 50°C vorheizen.
2. Das Eiweiß mit einem Mixer schaumig schlagen – nicht steif!
3. Die Rosenblätter mit einem Pinsel mit dem Eischnee bestreichen, danach im Zucker wälzen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech ablegen.
4. Das Belch in den Ofen schieben und die Rosenblätter für 15 – 20 Minuten trocknen lassen. Die Blätter werden ein wenig dunkler allerdings sind sie so nach dem Trocknen recht stabil und fest und können gut zum Dekorieren verwendet werden.

Übrigens machen sie sich als Cupcakes sehr schön! 😉 Das Rezept für den Sponge gibts hier.

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Vanille-Cheesecake-Cupcakes

Endlich ist es soweit, die ersten Cupcakes laufen über die Theke von Miss Mona’s Tearooms! Im Vergleich zu dem anderen Trendgebäck – Cake Pops – mache ich Cupcakes sehr sehr gerne! Denn sie sind einfach herzustellen und das Verhältnis Aufwand : Wow-Effekt ist enorm gut! Die am meisten gestellte Frage ist „Was ist der Unterschied zu einem Muffin“ und damit ich dem Bildungsauftrag meines Blogs nachkomme gibts natürlich auch die Antwort! Cupcakes sind die feinen Damen auf der Pferderennbahn und dürfen sich glücklich schätzen eine hübsch dekorierte Haube zu tragen! Muffins hingegen müssen ohne Kopfbedeckung und Champagner auskommen. Zudem ist Muffinteig meist grober und fester! Und gleich noch eine Info hinterher – der Name Cupcake verweist übrigens nicht auf ein Becherrezept sondern die kleinen Kuchen wurden früher in Tassen gebacken um diese Form zu bekommen! 😉

Diese und nächste Woche gibt es je ein Cupcakerezept. Dieses besteht aus einem Rezept für den kleinen Kuchen ( Sponge) und einem weiteren Rezept für die Creme (Topping).

Heute gibt es einen hellen Vanillesponge getoppt mit einem universell einsetzbaren Cheesecaketopping!

Übrigens wird ein Cupcake zum richtigen Hingucker wenn er noch ein kleines Deko i Tüpfelchen erhält z.B. Streusel, Schokodrops oder Fondantblumen.

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Um die Creme hübsch auf den Teig zu bekommen sollte man einen Spritzbeutel mit Tülle verwenden (Hier eine große Lochtülle)! Wer dieses Zubehör nicht hat, kann die Creme auch mit einem Löffel verstreichen (so auf dem Bild unten geschehen). Das heutige Topping schmeckt auch sehr sehr gut zu dunklem Teig!

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Rezepte für 24 Cupcakes

Sponge:
280g       Mehl
190g       Zucker
2              Eier
110g       weiche Butter
1 TL        Vanillearoma (z.B. Pickerd Vanila)
1/2 TL    Salz
1 TL        Natron
360ml    Milch

1. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und zwei Muffinbleche mit Papierförmchen auskleiden.
2. Die Butter und den Zucker in einer Rührschüssel schaumig schlagen.
3. Eier dazugeben und erneut weiß schaumig aufschlagen.
4. Mehl, Natron, Salz und Aroma dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten.
5. Nun langsam die Milch dazugeben und für einige Minute weiterschlagen.
6. Den Teig esslöffelweise auf die Muffinförmchen verteilen und dann für 15 – 20 Minuten ausbacken. Die Stäbchenprobe zeigt ob die Cupcakes schon durch gebacken sind.
7. Die Cupcakes komplett auskühlen lassen.

Topping:
200g        Frischkäse
250g        Mascarpone
125g        Creme Double
150g        Puderzucker
1 TL         Vanillearoma
2 TL         Zitronensaft

1. Den Frischkäse, die Mascarpone und die Creme double gut vermischen.
2. Den Puderzucker und das Aroma dazugeben und mit dem Mixer glatt rühren.
3. Die Masse mit Zitronensaft abschmecken und ggf. mit Zucker nachsüßen oder mit Zitrone noch etwas saurer machen.
4. Sollte die Creme zu flüssig sein um si e in Form aufzuspritzen wird sie nochmal für 30 Minuten im Kühlschrank geparkt.
5. Den Spritzbeutel mit der gewünschten Tülle versehen und in ein hohes Glas stellen um die Creme einzufüllen.
6. Die Creme auf die Sponges spritzen und den Cupcake mit etwas dekorativem verzieren.

Fertig sind 24 kleine Tassenkuchen! 🙂

Wer hat an der Uhr gedreht…

Ich weiß nicht wie es Euch geht aber dieses Jahr geht mir alles zu schnell! Egal wo ich hin schaue oder höre sprechen alle vom herannahenden Herbst. Herbst? Hallo? Wo ist denn der Sommer hin? Ich hab doch noch garnichts davon gehabt! Was mach ich denn mit meinen neuen Sandalen und dem weißen Sommerkleidchen? Außerdem habe ich doch noch garkeinen Pflaumenkuchen gebacken. Ich kann und will mich nicht damit anfreunden, dass es jetzt schon Herbst sein soll!

Also musste ich mir dieses Wochenende mal etwas Zeit nehmen um eben genau diese mit Freunden und Familie zu genießen und vielleicht auch noch den ein oder anderen Sonnenstrahl abzubekommen! Und wie könnte man die kostbare Freizeit besser genießen als mit Tanzen und Spaß haben beim HOLI Festival? Genau, mit Kuchen! So ein guter Kaffee und dazu ein leckeres Stück Kuchen laden doch schon ein bisschen zum Verweilen ein und man hat so manches Mal das Gefühl, dass die Zeit einen kurzen Moment stehen bleibt! Fazit: Für Zeit-langsamer-werden-lassen-mit-Kuchen! Gegen HERBST!

Nunja, da die Zeit realistisch betrachtet eben nicht stehen bleibt, kommen wir doch flott mal zu dem heutigen Rezept 😉

Nachdem es die letzten beiden Wochen nur Frucht Schnick Schnack gab, kommen wir doch endlich mal wieder zu etwas Handfestem! Schokolade und Nougat lecker vereint und hübsch umringt von Blumen (nein, ich geb den Sommer noch nicht auf 😉 )!

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Folgende Zutaten werden benötigt:
(Für eine 18cm Form – wird sehr hoch)

Für den Boden:

80 g Schokokekse (z.B. Leibniz Kakokeks)
40 g geschmolzene Butter

Für die Füllung:

300 g Zartbitterschokolade
200 g Nougat
500 ml Sahne
400 g Frischkäse

Für die Deko:

2 Pk Schokokekse (z.B. Milka Lila Stix)
2 Pk essbare Blüten (gibt’s im Großhandel)
Band oder Binfaden

1. Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz klein walzen. Dann die Butter dazugeben und verrühren.

2. Auf den Boden der Springform Backpapier legen und dann die Springform schließen.

3. Die Keks-Butter-Mischung auf das Backpapier geben und gut andrücken. Dann die Form im Kühlschrank zwischenlagern.

4. Den Frischkäse in einer Schüssel glatt rühren. Schokolade und Nougat in eine weitere Schüssel geben.

5. Die Sahne erhitzen und dann über die Schokolade und das Nougat gießen und das ganze 2 Min ziehen lassen. Danach glatt rühren und unter den Frischkäse mischen.

6. Mischung in die Form gießen und am besten über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

7. Form lösen und die Kekse am Rand festdrücken. Mit Band und ggf. einem Tortenring umschließen und weiter kühlen.

8. Kurz vor dem Servieren die essbaren Blüten auflegen. Sieht aber auch ohne Blüten schon sehr schön aus 😉

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