Kunterbunte Mini-Gugelhupfese

DSC_5071Wie schon zu Ostern versprochen gibt es heute das Rezept für diese kunterbunten Mini-Gugelhupfese. Innen mit Schoki, außen mit Schoki und verziert mit bunten Streuseln. Die sind flott zubereitet und ich habe mir sagen lassen sie sind auch sehr lecker! 😉 Verziert habe ich einen Teil der Gugels mit selbst gebastelten Toppern um diese den Nachbarn als kleine Osterüberraschung zu schenken. DSC_5079_2 Um solche Topper basteln zu können, habe ich mir endlich mal eine Motivstanze gegönnt! Mit diesem praktischen Teil kann man immer individuell zum Anlass passend Kartons oder Papier ausstanzen und weiter verwenden. Und Ihr glaubt nicht was für wunderhübsche Papeterie es zu kaufen gibt! 🙂 Das nächste Projekt ist auch schon in Planung und Ihr werdet einen Bericht dazu hier sehen! 🙂 Kommen wir aber erstmal zum heutigen Rezept. DSC_5065 Durch die geschmolzene Schokolade werden die Gugels super saftig! Dafür muss man darauf achten dass die Schokolade nicht zu heiß ist wenn sie zu den restlichen Zutaten gegeben wird!

Zutaten für 6 Mini Gugels:

140g Mehl
1/2 TL Backpulver
20g Kakao
100g Schokolade (Zartbitter)
180ml Milch
150g Zucker
1 Ei
125g Butter 

Kuvertüre & Streusel

1. Zunächst den Ofen auf 160°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Gugelhupfformen mit Butter auspinseln und mit Mehl oder Grieß ausstäuben. Dann kommt der Gugel auch aus der Form!

2. Die Butter mit der Schokolade in einem Wasserbad langsam schmelzen.

3. Währenddessen die trockenen Zutaten Mehl, Kakao und Backpulver in einer Schüssel vermischen.

4. Die Butter glatt rühren und mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Danach die Eier dazugeben und weiter rühren.

5. Nun die geschmolzene, nicht mehr heiße Butter-Schoko-Masse dazugeben und langsam vermischen.

6. Die trockenen Zutaten vorsichtig untermischen bis eine glatte Masse entstanden ist.

7. Die vorbereiteten Förmchen ca. 3/4 füllen und den Teig ca. 30 Minuten ausbacken. Die Stäbchenprobe verrät ob der Gugel gar ist.

8. Die Gugels etwas abkühlen lassen und anschließend mit geschmolzener Kuvertüre einpinseln und nach Belieben verzieren. 🙂

Pure addiction

Hätte ich zum Ende des letzten Jahres noch gesagt dass ich absolut süchtig nach Schokolade bin, hat sich das in den letzten Monaten etwas gewandelt. Meine neue Sucht? Crossfit! Kann man das essen? Nein! Und das ist auch gut so, denn diesem Umstand und einer umfangreichen Ernährungsumstellung habe ich es zu verdanken, dass es mir aktuell so gut geht wie schon seit langer Zeit nicht mehr!

Leider führt das aber auch dazu, dass mein Ofen aktuell Sendepause hat. Versteht mich nicht falsch, ich habe eine neue Sucht dazu gewonnen und musste die alte dafür etwas aus dem Fokus schieben. Schokolade mag ich trotzdessen noch sehr sehr gerne! 🙂

Aber um meinen Traum von einem BMI <25 und einem normalen Körpergewicht zu verwirklichen gab es diese wundervollen Schoko-Rocher-Cupcakes für die Kollegen zu Ostern. Denn auch Backen gehört nach wie vor zu einer meiner größten Leidenschaften und dieser musste ich mal wieder nachgehen.

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Das Testurteil „Diee Cufcakes find total leckr“ beweist dass ich das Rezept ruhigen Gewissens und ohne Verkostung meinerseits an Euch weitergeben kann. Mit Schokolade, Nutella und Rocher kann man aber auch wirklich nicht viel falsch machen!

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Die Cupcakes sind mega schnell gemacht, da 2/3 der Zutaten schon fertig gekauft werden können. Nur der locker saftig Sponge musst selbst zusammengerührt und gebacken werden. Das geht aber super schnell und einfach!

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Zutaten für 24 normale/ 12 Nut Cups:

180g Zucker
110g Butter
2 Eier
190g Mehl
80g Kakao
1/2 TL Salz
1 TL Natron
360ml Milch
einige Dreher aus der Vanillemühle oder Mark einer Vanilleschote

ca. 200g Nutella
12 bzw. 24 Rocher
ca. 70g Kuvertüre Drops

1. Zunächst die Butter mit dem Zucker schön schaumig aufschlagen.
2. Nun die Eier dazugeben und nochmal weiß schaumig aufschlagen.
3. Die trockenen Zutaten mischen und zu der Butter-Ei-Zucker Masse geben.
4. Den Teig so lange rühren bis alle Zutaten gut vermischt sind und dann nach und nach die Milch dazugeben.
5. Ggf. den Schüsselrand noch einmal freikratzen und den Teig zu einer fluffigen Masse verarbeiten.
6. Ein Muffinblech mit den Förmchen vorbereiten und jedes Förmchen zu 2/3 mit Teig füllen.
7. Nun ab damit in den auf 180°C vorgeheizten Ofen und für 20-25 Minuten backen.
8. Sobald die Cupcakes obendrauf nicht mehr feucht aussehen, mal vorsichtig mit der Stäbchenprobe testen ob er in der Mitte auch durch ist. Dazu einfach mit einem Holzstäbchen oder Rouladenspieß mittig reinpieksen. Wenn kein Teig am Stäbchen kleben bleibt dürfen die Teiglinge aus dem Ofen.
9. Nach dem die Sponges etwas abgekühlt sind, mit einem Teelöffel eine kleine Mulde in die Mitte graben.
10. Die Mulde sorgfältig mit einem guten Teelöffel Nutella füllen und mit einem Rocher toppen.
11.  Die Kuvertüre langsam in der Mikrowelle schmelzen und danach mit den Spitzen einer Gabel über den Cupcakes verteilen.
12. Der übrig gebliebene Teig kann zu einer kleinen Menge Cakepops weiterverarbeitet werden. Hierzu den Teig fein krümeln und mit Nutella oder auch Erdnussbutter zu einer gut formbaren Masse verkneten. Diese in Kugelform bringen, für 15 Minuten ins TK Fach stellen und danach mit Schokolade überziehen. Bei uns gabs die Erdnussbuttervariante für den Freund mit der Erdnussbutter-Schoko-Addiction. 😉

Ein Gastauftritt mit leckeren Paleokeksen!

Na noch auf der Suche nach einer kleinen Leckerei fürs Wochenende? Dann Bühne frei für die wunderbare Yvonne von Pipapo Paleo und den absolut leckeren Möhren-Kokos-Cookies! Schaut danach auch ganz flott mal auf Ihrem Blog vorbei!

Hallo liebe Leser von „Miss Mona’s Tearooms“! Ich bin Yvonne und ich darf euch heute auf Ramonas Seite ein leckeres Rezept für Möhren-Kokos Kekse präsentieren.

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Ich schreibe seit August 2014 einen kleinen aber feinen Blog Pipapo Paleo – Paleo mit allem Pipapo
Regelmäßig lasse ich dort meine Leser an meinen neuesten Kreationen und Rezepten teilhaben, schreibe über meine Erfolge beim Sport und mit der Ernährung. Warum ich das mache? Weil ich gerne koche und das gerne an Menschen weiter geben möchte, die Inspiration bei Ihrer Suche nach etwas Essbarem benötigen. Egal ob gesammelt oder gejagt.

Ramona und ich kennen uns durch Outdoorgym und trainieren nun durch Zufall auch in der selben Crossfit Box. Im Oktober vergangenes Jahr hatte ich schon das Vergnügen eines von Ramonas Rezepten auf meinem Blog veröffentlichen zu dürfen und nun war es an der Zeit mich zu revangieren. Dazu hat mich Ramona in Ihre Küche eingeladen und wir haben zusammen experimentiert und gebacken.

Das Rezept ist ursprünglich aus einer Laune heraus entstanden, die nach einem Carrot Cake verlangte. Was – mit viel Zucker, Mehl und Milchprodukten – allerdings kein Paleo tauglicher Wunsch war und so ist nach verschiedenen Versuchen dieses Rezept dabei heraus gekommen. Nicht ganz mit einem Carrot Cake zu vergleichen, sind das Ergebnis jedoch super leckere, softe Karottenkekse, die es einem schwer machen, nur einen zu essen. Der Apfel im Teig macht es schön saftig und sorgt für eine fruchtige Süße, die gemeinsam mit den Möhren und dem Kokosmehl ein wunderbares Keks-Gesamtkunstwerk ergibt.
So, jetzt habe ich unser Backwerk aber genug gelobt, hier kommt das Rezept:

Karotten-Kokos-Kekse

für ca. 28 Stück

4 EL Honig
4 EL Kokosöl
3 Eier
1 pürierter Apfel
120g geraspelte Möhren
100g Kokosmehl
140g gemahlene Mandeln
1TL Backpulver
1/2 TL Zimt
eine Priese gemahlene Vanilleschote

Für das Topping:
ca. 100g Walnüsse, gehackt
ca. 6 EL Honig

Zuerst den Honig, das vorher geschmolzene Kokosöl sowie die Eier miteinander verquirlen, dann das Kokosmehl und die gemahlenen Mandeln unterrühren. Den Apfel entkernen und fein pürieren und zusammen mit den Möhren zur Masse hinzufügen. Backpulver, Zimt und Vanille dazu geben.
Den Teig zu kleinen Kugeln rollen und diese in der Handfläche zu einem Keks herunterdrücken und auf das Backblech legen.
Für das Topping den Honig leicht erhitzen (damit er flüssiger wird) und die gehackten Walnüsse unterrühren. Dann jeweils einen Teelöffel der Mischung auf den Keksen verteilen und andrücken.

Das Blech kommt dann für ca. 15 Minuten bei 200°C in den vorgeheizten Backofen.

Tipp: Wer sich den Honig für das Topping sparen möchte, kann natürlich auch die Walnüsse ohne „Glasur“ in den Teig drücken.

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Viel Spaß beim Backen und Genießen wünscht euch
Yvonne
von Pipapo Paleo

Knuspriges Marzipangebäck

Und das knusprig bezieht sich in diesem Fall nicht nur auf die wirklich leckeren Marzipanbällchen sondern auch auf die Bilder denn ich bin seit Weihnachten im Besitz meines ersten Makro-Objektivs! ❤

Ich habe in dem Weihnachtstrubel nur Zeit gehabt einige Probeschüsse zu machen bevor das tolle italienische Gebäck der Familie kredenzt wurde. Aber ich muss sagen, man sieht doch einen deutlichen Unterschied.

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Man kann quasi jedes Puderzuckerkörnchen sehen! 🙂 Also macht Euch darauf gefasst dass die Bilder dieses Blogs nun ein wenig experimenteller werden da ich ja erst mal mit diesem tollen Objektiv klarkommen muss! 😉

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Bis dahin wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2015 und lasse Euch ein Rezept für italienisches Mandelgebäck da. Ein absolutes Must-bake für Marzipan Liebhaber und auch wunderbar als Party Snack geeignet!

Entdeckt habe ich das tolle Rezept bei Anja Zimtschnegge – schaut doch mal bei Ihr vorbei! In meinem Rezept habe ich den Amaretto weggelassen, da ich keinen im Haus hatte. Allerdings kann ich mir gut vorstellen dass das noch mal einen besonderen Geschmack gibt!

Zutaten für 30 – 35 Stück

400g Marzipan Rohmasse (z.B. Conditorei Jensen´s No1)
200g Puderzucker
150g brauner Zucker
300g gemahlene Mandeln
50g Mehl
1 TL Backpulver
2 Eiweiß
1 Schuss Amaretto wenn verfügbar

1. Das Mehl mit den gemahlenen Mandeln und dem Backpulver in eine Schüssel geben und kurz vermischen.
2. Die Zuckersorten dazugeben und ebenfalls kurz vermischen.
3. Die Marzipan Rohmasse in kleine Würfen schneiden in dazugeben. ich nehme am liebsten dieses Marzipan da es bereits im Rohzustand wunderbar nach Mandeln und nicht ganz so süß schmeckt und wunderbar fein ist.
4. Die Eiweiße dazugeben und nun mit den Knethaken so lange verrühren bis eine gebundene Masse entsteht.
5. Den Teig in kleine gleichmäßige Bällchen formen und ggf. in Mandelblättchen wälzen. Ich habe sie gelassen wir sie sind.
6. die Bällchen auf ein Backblech geben und bei 175°C für 10 – 15 Minuten ausbacken. Meine erste Portion ist sehr dunkel geworden, trotzdem waren sie sehr schön saftig in der Mitte. Die zweite Portion ist dann etwas hell geworden, also am besten zwischendurch mal schauen wie hell oder dunkel sie sind.
7. Das noch warme Gebäck mit Puderzucker bestäuben und fertig!

Dornröschen ist erwacht…

Dieser Blog und dessen Betreiberin sind nun endlich wieder aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und Schuld daran ist diese Torte!

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Gab es hier in der letzten Zeit eher wenig Kreatives dass einem ein „Oh“ oder „Ah“ hätte entlocken können, lag es daran dass mir die Zeit und auch ein wenig die Muße fehlte!
Und so traf es sich ganz gut, dass mein Bester mir zum Jahrestag einen Kurs bei keiner geringeren als Monika Matzat – der Tortentante – geschenkt hat und an diesem Wochenende war es endlich soweit.
Das Lange Warten hatte ein Ende und ich konnte einen ganzen Tag lang meiner Phantasie freien Lauf lassen und meinen Wissensdurst zur perfekten Fondanttorte stillen!
Zunächst haben wir die Basics gelernt, wie schneide ich einen Kuchen schön rund, warum braucht mein Kuchen ein Mäntelchen und wie zum Kuckuck bekommt man diesen Fondant eigentlich so glatt?
Gleich danach kam dann der kreative Teil bei dem jeder die Torte unsetzen konnte, die er sich vorher gedanklich ausgemalt hatte! Ich wusste bei mir solls was kitschiges mit Vintage Touch geben. Et voila einmal vintage Kitsch zum Essen!

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Der Kurs hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und mir ist wieder einmal klar geworden, dass mir das Kneten und Modelieren mit Fondant auch richtig Spaß bereitet! Aber wie oft hat man schon die Gelegenheit? Ich kann ja schlecht jedes Wochenende eine Fondattorte machen! Nichts desto trotz werde ich versuchen doch öfter mal Gelegenheiten wie Geburtstage und Familienfeste zu nutzen um ein Törtchen zu modellieren! Bis dahin begnüge ich mich mit den Fotos dieser Torte! Vorsicht, es folgt eine Diashow! 😉

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Unter dem Zuckermäntelchen befindet sich übrigens ein Schoko-Kaffee-Kuchen und eine gaaaanz dünne Schicht Buttercreme (tatsächlich <1mm). Das Rezept dazu gibt es demnächst, denn das war nicht das erste Mal dass ich diesen Kuchen gebacken habe! 🙂

Bis dahin fülle ich meine Weihnachts-Wunschtliste mit Zubehör um Fondanttorten herzustellen und wünsche Euch allen einen fantastischen Sonntagabend!

 

Viiiieeel Glück zum Bloggeburtstag…

viel Glück, viel Glück!

Ich kann mir genau vorstellen, wie der verrückte Hutmacher, der Märzhase und die Schlafmaus an einem Tisch in Miss Mona´s Tearooms sitzen und es für mich singen:

Viel Glück zum Bloggeburtstag – für mich ? – für Dich

viel Glück zum Bloggeburtstag – für mich ? – für Dich

drum blas die Kerzen aus, mein Kind und wünsch Dir was geschwind

viel Glück zum Bloggeburtstag für Diiiiiich!

Und so würde ich mich sehr gerne an den Tisch setzen um ein Tässchen Tee mit den Dreien zu genießen und ihn zu Feiern diesen großen Tag! 🙂
Jetzt gibt es sicher einige die aufgepasst haben und sagen „Aaaaber die singen doch garnicht Bloggeburtstag sondern Nichtgeburtstag!“ Ja, tun sie, aber mein Blog hat eben nicht Nichtgeburtstag! Denn genau heute wird er ein stolzes ganzes Jahr alt!
Auf den Tag genau ging vor einem Jahr der erste Post on air. Den beschämenden ersten Beitrag findet Ihr hier.

Wenn ich mal in die Vergangenheit schaue sind es 48 Beiträge und somit Rezepte die mein kleines Küchenchaos beschreiben. Über die Zeit haben sich die Fotos verändert, die Art und Weise in der ich Texte schreibe hat sich gewandelt und generell findet dieser Blog noch seinen eigenen Stil!
Aber alles in allem lässt sich sagen, es war ein spannendes Jahr in dem ich das ein oder andere Mal auch über meinen eigenen Schatten springen musste! Nicht jede Geschichte kommt einem einfach über die Finger! Und noch viel weniger lässt sich der eigene Anspruch immer mit der verfügbaren Zeit verknüpfen!

Als Leser sieht man es vielleicht nicht, aber es steckt einiges an Gedanken in einem einzelnen Beitrag! Das fängt beim Rezept an und endet beim Setting für ein schönes Bild. Dazwischen liegen die Bemühungen das Backwerk möglichst perfekt hinzubekommen und die oft quälende Überlegung bezüglich einer möglichst witzigen und kreativen Geschichte!
Hinzu kommen die Befürchtungen dass ihn gar niemand liest – den Blog – man sieht zwar die Seitenaufrufe aber man weiß ja nicht obs gefällt! Und es gibt soooo viele tolle Blogs, da sticht das kleine Teehäuschen vielleicht auch nicht heraus!
Aber auch wenn es nicht der beste Blog des Jahrhunderts ist, so ist er immerhin mein kleiner cozy Rückzugsort an dem ich netten Menschen leckere Rezepte übermittle! 🙂

Ich bin gespannt was das nächste Jahr für mich und diesen Blog bereit hält, welche spannenden Rezepte mich erwarten und wie sich die Fotografierei weiterentwickelt!

Zum ersten Geburtstag sollte es natürlich etwas Besonderes geben, ein etwas besonderes Törtchen zum Beispiel! Und so wollte ich zunächst einen kunterbunten Geburtstagskuchen mit verschiedenen bunten Rührteigschichten zaubern. Verkauft hätte ich Euch das unter dem Motto „´It´s my Party and I coulour if I want to“ denn eigentlich finde ich bunte Kuchen nicht sehr appetitlich! Doch auch in meiner Küche geht mal was schief und so wollte die gelbe Schicht einfach nicht gar werden! Dem ganzen ein Ende gesetzt hat dann der kleine oragene Goofball von Moppelkaterich, der sich die Mascarponecreme in einem unbeaufsichtigten Moment hat schmecken lassen! Ein Foto habe ich trotzdem gemacht, natürlich von dem Teil der nicht liebevoll abgelutscht wurde! 😉 Das hätte Ihr Geburtstagskuchen werden können…

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Nunja, somit war der bunte Traum einer Kindergeburtstagstorte zum ersten Bloggeburtstag gestorben und so habe ich mir etwas neues überlegt. Etwas, das nicht so laut Karneval oder LSD Rausch schreit sondern einfach nur ein leckeres Törtchen ist. Da gerade Beerenzeit ist und ich Heidelbeeren absolut gerne mag, stand fest dass es etwas Heidelbeeriges werden soll! Noch ein bisschen Schokolade dazu und schwups da ist es, das Geburtstagstörtchen!

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Schokoschichten mit Blaubeer-Mascarpone-Creme die ein bisschen schmeckt wie Fruchtzwerge! 🙂

Zutaten:

325g Zucker
375g Butter
375g Mehl
1/2 Pk Backpulver
60g Kakao
150g Zartbitterschokolade geschmolzen
6 Eier
750g Mascarpone
70g Puderzucker
1 Pk. flüssiges Vanillearoma (z.B. Finesse)
300g Heidelbeeren püriert
125g Heidelbeeren zur Deko

1. Die Butter mit dem Zucker weiß schaumig aufschlagen.

2. Nun nach und nach die Eier dazugeben und jeweils gut unterrühren.

3. Mehl, Kakao und Backpulver mischen und esslöffelweise zu der Buttermischung geben.

4. Zu guter Letzt die geschmolzene Schokolade untermischen.

5. Den Teig in drei gleich große Portionen teilen und nacheinander (oder gleichzeitig wenn man drei Formen besitzt) in einer 18cm Springform für 25 – 30 Minuten bei 180°C backen.

6. Die Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen.

7. In der Zwischenzeit die Creme vorbereiten. Dazu die Heidelbeeren pürieren und mit den restlichen Zutaten zu einer glatten Masse verarbeiten.

8. Wenn die Kuchen ausgekühlt sind, werden sie mit einem scharfen Messer geköpft 😉 sodass man drei gerade etwa gleich dicke Schichten erhält.

9. Jetzt werden Kuchen und Creme geschichtet und im Kühlschrank ausgekühlt.

10. Nach ca. 1 Std Kühlzeit den Kuchen mit der restlichen Creme einstreichen und mit den ganzen Heidelbeeren dekorieren.

 

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Hier noch der Anschnitt – ein Handyfoto länger hätte der Geduldsfaden der Kollegen nicht gehalten! 😉

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Erdbeer-Trifle und wieder ein bisschen reflektieren! ;)

Ostern? Es war Ostern? Tut mir Leid, dieses Fest ist an mir und diesem Blog dieses Jahr leider etwas vorbei gegangen! Im nächsten Jahr gibt es dann sicher kleine Hasenkuchen und bunte Osterei-Cakepops! Versprochen!

Ich hätte es letzte Woche nicht gedacht aber meine Selbstreflektion geht hier nun doch in die zweite Runde!
Da Ende der Woche mein liebstes Zimmer als erstes umgezogen wird – es handelt sich natürlich (!) um die Küche – war nun ein seeehr ausgiebiger Frühjahrs-Umzugsputz angesagt.

An dieser Stelle Hand aufs Herz – wann habt Ihr zuletzt den Backofen mal so richtig gewienert? Also nicht mal eben flott nass abgewischt sondern so richtig blitzeblank geputzt mit Tür aushängen und ab rinn den Kopp in den Ofen? Schon ein bisschen her? 😉
Tjaha bei mir auch und so war es nicht unbedingt der schönste Anblick der sich mir bot. Kurz: Krümel sind der Hausstaub des Backofens, was sag ich, der ganzen Küche! Kurzzeitig fühlte ich mich als hätte man mich im Resteauffangbehälter des Toasters ausgesetzt!

Da es ja auch mein Auftrag ist meinen Lesern einen Mehrwert zu bieten, gibt es daher heute ein Rezept für das man den Ofen nicht benötigt! 😉 Denn die heutige Süßspeise ruht bestenfalls einige Stunden im Kühlschrank und so bleibt ausreichend Zeit um sich mit Ofenreiniger bewaffnet der Herausforderung zu stellen! 😉

Es gibt Erdbeer-Trifle – eine Leckerei wie sie saisonaler kaum sein könnte!  Bei uns gibt es die leckeren Früchte in diesem Jahr frisch vom Feld nebenan – natürlich gegen Entlohnung beim Bauern! 😉 Ein Trifle ist ein klassisch britischer Nachtisch – da sag noch mal jemand die Insulaner wüsste nicht wies geht! Zumeist besteht er aus Biskuit oder wie hier Keks, der mit Alkohol beträufelt und mit Früchten und einer Creme geschichtet wird. Den Alkohol habe ich aber mal lieber weggelassen denn Erdbeeren schmecken auch super ohne Schwips! Angerichtet in schönen Dessertgläschen ein perfekter Nachtisch der richtig flott gemacht ist!

 

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Zutaten für 10 Gläser:

250g Mascarpone
1 Becher Creme Double
300g Frischkäse
75g Puderzucker
3EL Zitronensaft
500g Erdbeeren
2 Pk Vanillezucker
1 EL Apfelsaft
150g Butterkekse
ggf. Minze

1. Die Erdbeeren putzen und vierteln. Mit 2 EL Zitronensaft, 1 EL Apfelsaft und 1 Pk Vanillezucker abschmecken. Ggf. einige Blättchen klein geschnittene Minze dazugeben.

2. Für die Creme die Mascarpone mit der Creme double und dem Frischkäse mischen. Puderzucker , 1 Pk. Vanillezucker und 1EL Zitronensaft dazugeben und glatt rühren.

3. Die Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz platt walzen. Es muss nicht ganz fein werden.

4. Jetzt kann auch schon geschichtet werden. Erst eine Schicht Kekse, dann die Erdbeeren daraufgeben und das ganze mit einer Cremeschicht bedecken. Je nach Größe des Glases noch ein Mal wiederholen und dann kommt das nächste Glas! 🙂

5. Ab damit in den Kühlschrank für mindestens eine Stunde! Man kann den Nachtisch auch gut für den nächsten Tag vorbereiten und ihn über Nacht durchziehen lassen.

Ich wünsche Euch allen eine wunderbare Woche! 🙂

 

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Umziehen – eine Selbstreflektion!

Kinners et is soweit. Die Tage werden (endlich) länger und wie angekündigt die Zeiträume zwischen meinen Blogbeiträgen auch! 😉 Umziehen ist wirklich nichts für Warmwürstchen! Wer umzieht schafft nicht nur Gegenstände von A nach B, nein! Wer umzieht hält sich selbst mal den Spiegel vor und wird – peinlich berührt – feststellen, wie viel Gedöns er unnützereweise besitzt!
Es lebe die Konsumgesellschaft!
So finden sich Objekte verschiedener Kategorien wie
– seit 2(+) Jahren nicht benutzt (Wok, Bowle Service, Tennisschläger)
– gekauft und noch nie benutzt (Mini Tupperdosen, Mundharmonika, Sternchenbüroklammern)
– mal umsonst bekommen (Self Stirring Mug, Dampfgarer, Weinkühler) und der Klassiker
– da hängt das Herz dran (quasi alles und demzufolge ist das Herz meines Herzallerliebsten monströs!)
Aber man findet auch schöne Dinge wie z.B. eine selbstgebastelte Collage von den besten Freundinnen zum 18. Geburtstag oder aber ein ganz vergessener Weihnachtsumschlag von Oma dessen Inhalt den darauffolgenden IKEA Besuch viel angenehmer hat werden lassen!
Damit man sich in diesem Chaos aber nicht selbst den Rücken kehrt wegen dieser irrationalen Verschwendungssucht, gibt es heute ein Rezept dass einen mit sich selbst schnell wieder versöhnlich stimmt! 😉 Finnische Haferkekse nach dem Rezept aus der letzten LECKER Bakery!

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Absolut knusprig leckere Kekshälften mit einer Nougat-Schoko-Füllung vereint! Dazu ein Glas Milch und die Welt ist wieder Keksrund! Auch in roher Form schon unverschämt lecker, also die Rührstäbe vor dem Gang in die Spülmaschine unbedingt „manuell“ reinigen! 😉

Paikoillenne Keksi, päästä, mennään!
Das ist finnisch für „Auf die Kekse, fertig, Los!“ komplett frei von mir übersetzt! 🙂

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Zutaten für 16 Kekse:

125g zarte Haferflocken
100g flüssige Butter
150g Zucker
2 Eier
50g Mehl
300g Nougat
100g Schokolade (Zartbitter)

1. Die abgekühlte aber flüssige Butter mit den Haferflocken, dem Mehl, dem Zucker und den Eiern vermischen.

2. Den Teig für 30 Minuten im Kühlschrank parken, in der Zeit dem Ofen auf 150°C Umluft vorheizen.

3. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und 16 Teelöffelgroße Klekse mit etwas Abstand auf jedem Blech verteilen. Etwas platt drücken und dann für 14 Minuten ausbacken.

4. Die Kekshälften erst auf den Blechen, dann auf dem Kuchengitter abkühlen.

5. Nougat und Schokolade im Wasserbad schmelzen. Eine Kekshälfte damit bestreichen und eine weitere Kekshälfte draufsetzen.

6. Mit einem Glas Milch und den Keksen auf die Couch mümmeln und sich lieb haben! 😉

Foodografie – ein wunderbarer Workshop

Was war der letzte Sonntag für ein toller Tag! Nicht nur weil ich nach langer Zeit mal ein neues Rezept von meiner To-Bake-Liste abarbeiten und probieren konnte, oder weil es für ein März Wochenende traumhaft schönes Wetter war, nein, auch und ganz besonders weil, die liebe Saskia und der liebe Christian von Die Photomacher sich die Zeit genommen haben um mit mir mal einen kleinen Workshop in der Foodografie zu machen! Kuchen lieben das Posen vor der Kamera und halten dafür schön still! Allerdings muss der Homo sapiens auf der anderen Seite der Linse auch ein bisschen was beherrschen damit das süße Stück auf dem Tortenteller auch in einem richtig guten Licht dasteht!
Und so haben wir eben genau dieses Licht in meiner Wohnung gesucht, über das passende Zubehör und die perfekte Feineinstellung der Kamera philosophiert um dann ein paar wirklich schöne Bilder zu schießen!

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Es gibt wirklich einige Dinge zu beachten, die aber eigentlich sehr leicht umzusetzen sind, wenn man ein bisschen Geld in Zubehör investiert und dann auch noch versteht wie man dieses benutzt! 😉 Den ersten Schritt bin ich schon gegangen, bei dem zweiten haben mir die beiden geholfen – mit viel Freude an der Materie und noch viel mehr Geduld mit mir. Der letzte Tagesordnungspunkt war dann die Verkostung der gar nicht mal so süßen Lemon Meringue Tarte! Also an dieser Stelle sei vorgemerkt, die Tarte ist sehr zitronig und damit schon recht sauer! Wer es nicht so sauer mag, bekommt einen Tipp im Rezept um die lustigen Gesichter am Tisch zu vermeiden! 😉

 

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Und so verrenkt man sich dann um den besten Blickwinkel festzuhalten! 😉

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Den wunderschönen Hintergrund den Ihr seht, haben die Beiden netterweise mitgebracht, mir aber auch hier einige gute Ideen und Ratschläge zum selber basteln mitgegeben! Quasi ein rundum-sorglos-Paket! 🙂
Und damit an dieser Stelle noch einmal ein riiieesen großes Dankeschön mit Sahnehäubchen an Saskia und Christian für die tollen Tipps, die Zeit, die Geduld und den ein oder anderen Witz! 😉 Ihr macht das ganz großartig!!

Daher jetzt noch ein Tipp von mir! Die Beiden setzen auch Hochzeiten perfekt in Szene und das mit jeder Menge Hingabe und Leidenschaft! Also einfach mal vorbeischauen!
Und nun husch husch zum süß-sauren Leckerbissen.

Zutaten für eine 24cm Tarteform:

Mürbteig:

175g Mehl
100g kalte Butter in Würfeln
30g Puderzucker
1 Eigelb
2 EL kaltes Wasser (bestenfalls Eiswasser)
getrocknete Erbsen

Füllung:

150g Zucker
40g Speisestärke
4 Zitronen (ausgepresst) TIPP! Wer es nicht so sauer mag, ersetzt 2 Zitronen durch Orangen)
100g Butter
3 Eigelb
1 Ei
Zitronenzesten
Wasser

Meringue:

4 Eiweiß
120g Puderzucker
1 TL Weinsteinbackpulver
etwas Zitronensaft
Vanillearoma

1. Zunächst Mehl, Butter und Zucker fein krümelig verkneten.
2. Das Eigelb und das Eiswasser dazugeben und so lange kneten bis sich eine feste Kugel formen lässt.
3. Die Kugel auf eines bemehlten Arbeitsplatte auf die Größe der Tarteform ausrollen. Den Teig mit der Teigrolle aufrollen und über der gefetteten Tarteform wieder abrollen, so verhindert man dass der Teig beim Transport reißt!
4. Den Teig leicht andrücken, mit Alufolie abdecken und so für 1 Stunde in den Kühlschrank geben.
5. Nun die getrockneten Erbsen in die Form geben und den Mürbteig bei 200°C Ober- Unterhitze für 25 Minuten blind backen. Danach Alufolie und Erbsen entfernen und weitere 5-10 Minuten goldbraun ausbacken.
6. In der Zwischenzeit Zucker und Speisestärke in einer Schüssel mischen und den ausgepressten Saft mit Wasser bis auf 350ml auffüllen.
7. Den Saft in einem Topf erhitzen, dann Speisestärke und Zucker dazugeben und unter ständigem Rühren andicken.
8. Nun die Butter dazugeben und glatt rühren und danach das Eigelb sowie das Ei dazugeben und ebenfalls glatt rühren.
9. Die Zitronenfüllung auf den Mürbteig geben und dann ab damit in den Kühlschrank.
10. Für die Meringue die Eiweiße schaumig schlagen, dann den Zucker und das Vanillearoma dazugeben und das Ganze solange aufschlagen bis es weiß glänzt. Nun das Backpulver sowie den Zitronensaft dazugeben und weiter schlagen. Das kann schon so seine 10 Minuten dauern bis der Eischnee schön fest ist!
11. Den Eischnee in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen aufspritzen oder einfach mit einem Löffel auf der Zitronenmasse verteilen. Nun sollte der Eischnee noch mit einem Flambierbrenner etwas „angezündet“ werden. Meiner wurde leider kaputt geliefert, daher musste der Teil bei mir ausfallen! Hat auch so geschmeckt! 😉

 

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