Ein Gastauftritt mit leckeren Paleokeksen!

Na noch auf der Suche nach einer kleinen Leckerei fürs Wochenende? Dann Bühne frei für die wunderbare Yvonne von Pipapo Paleo und den absolut leckeren Möhren-Kokos-Cookies! Schaut danach auch ganz flott mal auf Ihrem Blog vorbei!

Hallo liebe Leser von „Miss Mona’s Tearooms“! Ich bin Yvonne und ich darf euch heute auf Ramonas Seite ein leckeres Rezept für Möhren-Kokos Kekse präsentieren.

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Ich schreibe seit August 2014 einen kleinen aber feinen Blog Pipapo Paleo – Paleo mit allem Pipapo
Regelmäßig lasse ich dort meine Leser an meinen neuesten Kreationen und Rezepten teilhaben, schreibe über meine Erfolge beim Sport und mit der Ernährung. Warum ich das mache? Weil ich gerne koche und das gerne an Menschen weiter geben möchte, die Inspiration bei Ihrer Suche nach etwas Essbarem benötigen. Egal ob gesammelt oder gejagt.

Ramona und ich kennen uns durch Outdoorgym und trainieren nun durch Zufall auch in der selben Crossfit Box. Im Oktober vergangenes Jahr hatte ich schon das Vergnügen eines von Ramonas Rezepten auf meinem Blog veröffentlichen zu dürfen und nun war es an der Zeit mich zu revangieren. Dazu hat mich Ramona in Ihre Küche eingeladen und wir haben zusammen experimentiert und gebacken.

Das Rezept ist ursprünglich aus einer Laune heraus entstanden, die nach einem Carrot Cake verlangte. Was – mit viel Zucker, Mehl und Milchprodukten – allerdings kein Paleo tauglicher Wunsch war und so ist nach verschiedenen Versuchen dieses Rezept dabei heraus gekommen. Nicht ganz mit einem Carrot Cake zu vergleichen, sind das Ergebnis jedoch super leckere, softe Karottenkekse, die es einem schwer machen, nur einen zu essen. Der Apfel im Teig macht es schön saftig und sorgt für eine fruchtige Süße, die gemeinsam mit den Möhren und dem Kokosmehl ein wunderbares Keks-Gesamtkunstwerk ergibt.
So, jetzt habe ich unser Backwerk aber genug gelobt, hier kommt das Rezept:

Karotten-Kokos-Kekse

für ca. 28 Stück

4 EL Honig
4 EL Kokosöl
3 Eier
1 pürierter Apfel
120g geraspelte Möhren
100g Kokosmehl
140g gemahlene Mandeln
1TL Backpulver
1/2 TL Zimt
eine Priese gemahlene Vanilleschote

Für das Topping:
ca. 100g Walnüsse, gehackt
ca. 6 EL Honig

Zuerst den Honig, das vorher geschmolzene Kokosöl sowie die Eier miteinander verquirlen, dann das Kokosmehl und die gemahlenen Mandeln unterrühren. Den Apfel entkernen und fein pürieren und zusammen mit den Möhren zur Masse hinzufügen. Backpulver, Zimt und Vanille dazu geben.
Den Teig zu kleinen Kugeln rollen und diese in der Handfläche zu einem Keks herunterdrücken und auf das Backblech legen.
Für das Topping den Honig leicht erhitzen (damit er flüssiger wird) und die gehackten Walnüsse unterrühren. Dann jeweils einen Teelöffel der Mischung auf den Keksen verteilen und andrücken.

Das Blech kommt dann für ca. 15 Minuten bei 200°C in den vorgeheizten Backofen.

Tipp: Wer sich den Honig für das Topping sparen möchte, kann natürlich auch die Walnüsse ohne „Glasur“ in den Teig drücken.

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Viel Spaß beim Backen und Genießen wünscht euch
Yvonne
von Pipapo Paleo

Der schnellste Käsekuchen der Welt

Da war er wieder der Moment in dem ich festgestellt habe, dass sich gaaaanz hinten im Kühlschrank noch „Reste“ der letzten Backaktionen versteckt haben. Da schenkten mir Mascarpone und Creme Fraiche ein süffisantes Lächeln das sagte „Dreh uns mal um…“. Und sie hatten Recht die beiden Wichte denn es wurde tatsächlich Zeit die Hüftgoldchampions der Molkereiklasse zu verbrauchen.
Stellte sich nur die Frage, was man mit Mascarpone & Co. macht wenn sonst nur noch Eier und Milch zur Verfügung stehen?
Einmal á la Wickie die Nase gerieben und beim schwungvollen Fingerzeig stand fest – Käsekuchen – natürlich!
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Gebacken habe ich das kleine Kalorienbömbchen wieder im Wasserbad, dann wird der Kuchen schön fluffig. Noch ein paar Himbeeren für das Spätsommerfeeling und tada, da ist der der Blitz-Käsekuchen. Geht wirklich flott auch wenn man die Zutaten erst vorher kaufen muss! 😉
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Zutaten
500g Mascarpone
125g Creme Fraîche
85g Zucker
2 Eier
4 EL Zitronensaft
2 EL Speisestärke
4 EL Milch
Mark einer Vanilleschote
Himbeeren
1. Mascarpone, Creme Fraîche, Zucker und Eier in eine Schüssel geben und schön glatt rühren.
2. Währenddessen den Zitronensaft dazugeben.
3. Die Speisestärke in der Milch glatt rühren und dazugeben.
4. Sobald alles gut vermischt ist, den Teig in eine kleine Auflaufform oder ein 20cm Springform geben.
5. Die Himbeeren in den Teig plumpsen lassen.
6. Bei 175°C Umluft im Wasserbad für ca. 45 Minuten backen.
Hierzu den Kuchen mittig auf einem tiefen Backbleck platzieren und dieses mit heißem Wasser auffüllen bis das Gefäß ca. bis zur Hälfte im Wasser steht.
Hinweis:
Es ist nicht schlimm wenn der Kuchen beim rausnehmen noch etwas „wobbelt“. Sobald er einige Zeit im Kühlschrank verbracht hat ist er fest.

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Das Essen wächst an Bäumen!

Ich weiß das, denn ich kleines Landei bin mit Obstbäumen und Gemüsegärten groß geworden und weiß wie großartig die Pflaumen frisch vom Baum oder Tomaten direkt vom Strauch schmecken!

Nun ist aus dem Landei ein Stadtpflänzchen geworden und weg ist sie die essbare Natur! Bis auf dieses kleine Stück auf meiner Terrasse! Dieses winzig kleine Stück auf dem ein Kübel neben dem anderen steht und leckere Köstlichkeiten beherbergt! Dieses kleine Stück bringt mir ein wenig Heimatgefühl und die leckersten Himbeeren die man haben kann!

Im Moment sprießt mein kleines Obst- und Gemüsegärtchen so vor sich hin und hat mir vor kurzem die ersten Johannisbeeren direkt in die Küche geliefert! Gleich in zwei Farben weiß und rot – ganz Fortuna würde ich sagen.

Und daraus geworden sind diese PALEO Muffins die für gesund wirklich sehr sehr lecker sind! 😉

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Die Inspiration zu diesem Rezept stammt aus dem gar wundervollen PALEO Kochbuch von Danielle Walker, welches ich jedem der sich mit dem Thema auseinander setzen möchte, nur ans Herz legen kann! Es wird sehr schön erklärt warum welche Lebensmittel bevorzugt werden und eine große Auswahl toller Rezepte gibts dazu!

Das Originalerezept ist mit Cranberries und Kokosmehl. Aber Cranberries wachsen nicht in meinem Gärtchen und Kokosmehl war aus! 😉

Zutaten für ca. 10 Stück

2 Eier
1/4 Tasse Orangensaft
1 1/2 Gemahlene Mandeln
1 1/2 Gehobelte Mandeln
1/2 Tasse Honig
1/4 Tasse Kokosöl
1 TL Vanille
1 TL Zimt
1/2 TL Muskat
3/4 TL Natron
1/4 TL Salz
1 Tasse Johannisbeeren

1. Die Eier mit dem Honig und dem Kokosöl aufschlagen.
2. Die gemahlenen Mandeln, sowie die Gewürze dazugeben und unterrühren.
3. Langsam den Orangensaft dazugeben und weiter rühren.
4. Nun die gehobelten Mandeln und die Johannisbeeren mit einem Teigspatel unterheben.
5. Den Teig auf gefettete Muffinförmchen verteilen und bei 180°C für 20-25 Minuten backen.

 

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It’s blueberry time again!

Sie haben mich in ihrem Bann diese kleinen runden süßen Früchtchen!
Und passenderweise lachten mir diese Woche gleich zwei Dinge entgegen! Die neue LECKER mit einem Blaubeer getoppten Käsekuchen auf dem Cover und 1kg wunderbar lecker aussehende Heidelbeeren!
Logisch dass die beiden Grinsegesichter schnellstmöglich zusammenfinden mussten! Et voila da ist das kleine Prachtstück!

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Im Vergleich zum Originalrezept fehlen hier die gehackten Mandeln (I don’t like bits in my cake!) und die Hälfte des Quarks ist nicht so mager wie angegeben! Geht ja auf die Hüften der Kollegen und Freunde woll 😉

Also hopp hopp let’s bake this cake!

Zutaten:
175g Zucker
2 Pk Vanillezucker Bourbon
100g Butter
6 Eier
1250g Quark (Mager- und/ oder Vollfett-)
400ml Sahne
300ml Milch
100g Speisestärke
Schale einer Bio Zitrone
500g Heidelbeeren
200g Heidelbeerkonfitüre

1. Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen.
2. Eier, Quark, Sahne und Zitronenschale dazugeben und gut verrühren.
3. Die Milch mit der Speisestärke verrühren ubd zu der Masse geben.
4. Alles gut verrührt in eine gefettete Auflaufform geben.
5. Nun die Form in der Mitte einer Fettpfanne oder eines tiefen Backblech platzieren.
6. Das Bleche mit heißem Wasser füllen sodass die Auflaufform im Wasserbad steht.
7. Nun bei 150C ca. 60 – 70 Minuten backen.
8. in der Zwischenzeit die Konfitüre mit den Heidelbeeren vermischen.
9. Nachdem der Kuchen erkaltet ist kann das Heidelbeertopping auf dem Kuchen verteilt werden.

Hier noch ein Snapshot vom Anschnitt!

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Wenn das Leben Dir Zitronen gibt…

mach Zitronen Cupcakes draus! Und wenn das Leben Dir besonders gewogen ist lässt es vielleicht auch noch ein Pfund Mascarpone da! 😉
Dann gibts leckere Zitronen-Buttermilch Cuppies mit Mascarpone-Cheesecake Topping!

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Klingt fruchtig frisch nach Sommer und so kann man auch bei Regen so tun als wäre die schönste Jahreszeit angebrochen! 😊

Ich für meinen Teil befinde mich gerade im Sommerurlaub und werde just in diesem Moment ein dickes Stück Gözleme mit Schokolade durch die Kalorienladeluke schleusen! 😃

Und damit Ihr auch was habt um die Schotten dicht zu machen hier das Rezept für fix hergestellte Zitronen-Cupcakes:

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Zutaten für 24 Stück

Sponge
280g Mehl
190g Zucker
2 Eier
110g weiche Butter
1/2 TL Salz
1 TL Natron
360ml Zitronenbuttermilch
Saft einer Zitrone

Topping
500g Mascarpone
250g Creme fraîche
70g Puderzucker
2-4 EL Zitronensaft
Mark einer Vanilleschote

1. Die weiche Butter mit dem Zucker weiß schaumig aufschlagen.
2. Die Eier dazugeben und weiter verrühren.
3. Nun Mehl, Natron, Zitronensaft und Salz dazugeben und zu einer glatten Masse verarbeiten.
4. Langsam die Buttermilch dazugeben und unterrühren. Den Teig schön fluffig aufschlagen.
5. Das Blech mit Muffinförmchen auskleiden und jedes Förmchen füllen.
6. Bei 180C für ca. 25 Minuten ausbacken und danach auf einem gitter auskühlen lassen.
7. Für das Topping die Mascarpone und die Creme Fraîche vermischen und mit der Vanille, dem Puderzucker und dem Zitronensaft glatt rühren.
8. Das Topping in einer Spritztülle füllen und auf die abgekühlten Cupcakes spritzen.
9. Ggf. dekorieren und fertig! 😊

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Viiiieeel Glück zum Bloggeburtstag…

viel Glück, viel Glück!

Ich kann mir genau vorstellen, wie der verrückte Hutmacher, der Märzhase und die Schlafmaus an einem Tisch in Miss Mona´s Tearooms sitzen und es für mich singen:

Viel Glück zum Bloggeburtstag – für mich ? – für Dich

viel Glück zum Bloggeburtstag – für mich ? – für Dich

drum blas die Kerzen aus, mein Kind und wünsch Dir was geschwind

viel Glück zum Bloggeburtstag für Diiiiiich!

Und so würde ich mich sehr gerne an den Tisch setzen um ein Tässchen Tee mit den Dreien zu genießen und ihn zu Feiern diesen großen Tag! 🙂
Jetzt gibt es sicher einige die aufgepasst haben und sagen „Aaaaber die singen doch garnicht Bloggeburtstag sondern Nichtgeburtstag!“ Ja, tun sie, aber mein Blog hat eben nicht Nichtgeburtstag! Denn genau heute wird er ein stolzes ganzes Jahr alt!
Auf den Tag genau ging vor einem Jahr der erste Post on air. Den beschämenden ersten Beitrag findet Ihr hier.

Wenn ich mal in die Vergangenheit schaue sind es 48 Beiträge und somit Rezepte die mein kleines Küchenchaos beschreiben. Über die Zeit haben sich die Fotos verändert, die Art und Weise in der ich Texte schreibe hat sich gewandelt und generell findet dieser Blog noch seinen eigenen Stil!
Aber alles in allem lässt sich sagen, es war ein spannendes Jahr in dem ich das ein oder andere Mal auch über meinen eigenen Schatten springen musste! Nicht jede Geschichte kommt einem einfach über die Finger! Und noch viel weniger lässt sich der eigene Anspruch immer mit der verfügbaren Zeit verknüpfen!

Als Leser sieht man es vielleicht nicht, aber es steckt einiges an Gedanken in einem einzelnen Beitrag! Das fängt beim Rezept an und endet beim Setting für ein schönes Bild. Dazwischen liegen die Bemühungen das Backwerk möglichst perfekt hinzubekommen und die oft quälende Überlegung bezüglich einer möglichst witzigen und kreativen Geschichte!
Hinzu kommen die Befürchtungen dass ihn gar niemand liest – den Blog – man sieht zwar die Seitenaufrufe aber man weiß ja nicht obs gefällt! Und es gibt soooo viele tolle Blogs, da sticht das kleine Teehäuschen vielleicht auch nicht heraus!
Aber auch wenn es nicht der beste Blog des Jahrhunderts ist, so ist er immerhin mein kleiner cozy Rückzugsort an dem ich netten Menschen leckere Rezepte übermittle! 🙂

Ich bin gespannt was das nächste Jahr für mich und diesen Blog bereit hält, welche spannenden Rezepte mich erwarten und wie sich die Fotografierei weiterentwickelt!

Zum ersten Geburtstag sollte es natürlich etwas Besonderes geben, ein etwas besonderes Törtchen zum Beispiel! Und so wollte ich zunächst einen kunterbunten Geburtstagskuchen mit verschiedenen bunten Rührteigschichten zaubern. Verkauft hätte ich Euch das unter dem Motto „´It´s my Party and I coulour if I want to“ denn eigentlich finde ich bunte Kuchen nicht sehr appetitlich! Doch auch in meiner Küche geht mal was schief und so wollte die gelbe Schicht einfach nicht gar werden! Dem ganzen ein Ende gesetzt hat dann der kleine oragene Goofball von Moppelkaterich, der sich die Mascarponecreme in einem unbeaufsichtigten Moment hat schmecken lassen! Ein Foto habe ich trotzdem gemacht, natürlich von dem Teil der nicht liebevoll abgelutscht wurde! 😉 Das hätte Ihr Geburtstagskuchen werden können…

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Nunja, somit war der bunte Traum einer Kindergeburtstagstorte zum ersten Bloggeburtstag gestorben und so habe ich mir etwas neues überlegt. Etwas, das nicht so laut Karneval oder LSD Rausch schreit sondern einfach nur ein leckeres Törtchen ist. Da gerade Beerenzeit ist und ich Heidelbeeren absolut gerne mag, stand fest dass es etwas Heidelbeeriges werden soll! Noch ein bisschen Schokolade dazu und schwups da ist es, das Geburtstagstörtchen!

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Schokoschichten mit Blaubeer-Mascarpone-Creme die ein bisschen schmeckt wie Fruchtzwerge! 🙂

Zutaten:

325g Zucker
375g Butter
375g Mehl
1/2 Pk Backpulver
60g Kakao
150g Zartbitterschokolade geschmolzen
6 Eier
750g Mascarpone
70g Puderzucker
1 Pk. flüssiges Vanillearoma (z.B. Finesse)
300g Heidelbeeren püriert
125g Heidelbeeren zur Deko

1. Die Butter mit dem Zucker weiß schaumig aufschlagen.

2. Nun nach und nach die Eier dazugeben und jeweils gut unterrühren.

3. Mehl, Kakao und Backpulver mischen und esslöffelweise zu der Buttermischung geben.

4. Zu guter Letzt die geschmolzene Schokolade untermischen.

5. Den Teig in drei gleich große Portionen teilen und nacheinander (oder gleichzeitig wenn man drei Formen besitzt) in einer 18cm Springform für 25 – 30 Minuten bei 180°C backen.

6. Die Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen.

7. In der Zwischenzeit die Creme vorbereiten. Dazu die Heidelbeeren pürieren und mit den restlichen Zutaten zu einer glatten Masse verarbeiten.

8. Wenn die Kuchen ausgekühlt sind, werden sie mit einem scharfen Messer geköpft 😉 sodass man drei gerade etwa gleich dicke Schichten erhält.

9. Jetzt werden Kuchen und Creme geschichtet und im Kühlschrank ausgekühlt.

10. Nach ca. 1 Std Kühlzeit den Kuchen mit der restlichen Creme einstreichen und mit den ganzen Heidelbeeren dekorieren.

 

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Hier noch der Anschnitt – ein Handyfoto länger hätte der Geduldsfaden der Kollegen nicht gehalten! 😉

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Zwischen Tür und Angel…

passt immer eine Banane! Oder wie in diesem Fall ein Bananenbrot! 😉

Gefühlt gehört die gelbe Beerenfrucht (ja, richtig, Beere!) nach dem Apfel zu den liebsten Obstsorten der Deutschen.

Jeden Tag schaue ich mir mit großer Freude an, wie die Kollegen im Rudel zum Obstteller schlendern und mit einem Arm voll Bananen wieder zum Platz schleichen um die Beute zu bunkern. 🙂
Man könnte vermuten dass da Urinstinkte durchkommen! 😉 Aber sie ist ja auch lecker die süße Frucht und eben weil sie recht viel Fruchtzucker enthält, lässt sie sich super in Süßspeisen und Kuchen verwenden um die Zuckermenge zu reduzieren.

Aus diesem Grund gibt es heute ein leckeres Bananenbrot welches mit recht wenig Zucker und vor allem ohne Mehl auskommt! Daher ist auch dieses Rezept gut für Glutenallergiker geeignet!

Ich persönlich mag es am Liebsten wenn es noch lauwarm ist und mit ein bisschen Butter bestrichen vernascht werden kann! Auch mit ein bisschen Nuss-Nougat oder Zartbitter-Creme oder Marmelade schmeckt es hervorragend! Aber auch solo ohne Begleiter einfach lecker!

 

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Also legen wir mal los! 🙂

Zutaten für ein Brot:
4 reife Bananen
70g brauner Zucker
2 Pk Bourbon-Vanillezucker
70g Butter
60g gemahlene Mandeln
4 Eier
110g Mandelmus
1 TL Backpulver
1 TL Natron
2 TL Zimt
1 Prise Salz

1. Die Eier mit dem Mandelmus und dem Öl mischen und zu einer glatten recht zähen Masse verarbeiten.
2. Wenn man ein paar Stücke mag, die Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Wenns es feiner werden soll mit dem Pürierstab zu Mus verarbeiten. Dann zu der Masse geben und unterrühren
3. Jetzt kommen der Vanillezucker und der braune Zucker dazu und drehen ebenfalls eine Runde in der Rührschüssel.
3. Anschließend Natron, Zimt, Salz, Backpulver und die gemahlenen Mandeln dazugeben und zu einem glatten Teig rühren.
4. Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und bei 180°C für 40 Minuten backen. Die Stäbchenprobe zeigt wie immer obs fertig ist!

Jetzt auf einem Gitter etwas abkühlen lassen und dann nach Lust und Laune genießen! Schmeckt prima zum Frühstück! 🙂

 

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„Die Schokolade ist sehr schokoladig“….

diesen und viele weitere Versprecher könnte man unter Umständen demnächst im Fernsehen begutachten und zwar live und in Farbe von mir gesprochen! 😉
Am vergangenen Wochenende war nämlich der vermutlich spannendste Tag meiner bisherigen Back-Blogger-Geschichte! Denn meiner einer hat sich getraut am Casting für „Das große Backen“ teilzunehmen!

„Getraut“ trifft es in diesem Fall sogar sehr richtig denn 1. musste man ein Meisterstück mitbringen, welches man dann einem Meisterkonditor (!) zur Verkostung gegeben hat und 2. habe ich natürlich einen Kuchen gebacken den ich in dieser Form noch nie gemacht habe!
Wer jetzt denkt „Mädchen, das is aber ne ziemliche Schnapsidee!“ dem gebe ich zu 100% recht aber schiebe gleich hinterher, dass die Vorstellung aus meinem Kopf zu nahezu ebenfalls 100% so auf der Etagere gelandet ist! Ha!

Trotzdessen war dieser Tag sehr nervenaufreibend, anstrengend und mindestens genauso spannend! Denn erst ein mal musste das gute Stück heil und ohne Detschen und Dellen nach Köln transportiert und dort aufgebaut und dekoriert werden! Gott sei Dank war die Straße um die Uhrzeit komplett leer und meine Hände trotz Aufregung sehr ruhig sodass ich eine halbe Stunde vor Start folgendes Prachtstück abliefern konnte!

 

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Wie im letzten Post muss ich an dieser Stelle anmerken – es sind keine Fotos die mit meiner guten Kamera aufgenommen wurden! Das lag an zu viel Stress und zu wenig Zeit um lange rumzuknipsen! Aber ich verspreche, bald gibt es wieder schöne Bilder mit einem bisschen Deko und allem drum und dran! 🙂

Man sollte seinen Lieblingskuchen mitbringen weswegen dieses Träumchen im Grundgerüst aus Guinness-Schoko-Kuchen besteht! Falls ich es nicht schon ein mal erwähnt habe, ich liebe diesen Kuchen! Hinzu kommt, dass er aufgrund seiner „stabilen“ Konsistenz perfekt zum Füllen und Transportieren geeignet ist!
Gefüllt ist der Kuchen mit einer Grütze aus roten Früchten und ummantelt ist das Ganze mit einer Zartbitter-Ganache! Da Miss Mona sich nicht entscheiden konnte ob es nun Törtchen oder eine Torte geben sollte, hab ich kurzerhand einfach beides gemacht und es als Gesamtkonzept dargestellt! 😉

Sofern man mit seinem Meisterstück den Gaumen des Konditors entzücken konnte, kam man in die zweite Runde „Die Backchallenge“. Hier durften die übrig gebliebenen Kandidaten gegeneinander antreten in dem sie alle dasselbe vorher unbekannte Rezept nachbackten. Ich verrate an dieser Stelle aber nicht um was es sich handelt, da noch einige Castings ausstehen!

Und dann? Jaaa und dann heißt es warten bis man erfährt ob man in die Show kommt oder nicht. Ich habe es bis in die Backchallenge geschafft und muss nun brav hoffen dass für mich ein Plätzchen frei ist! Aber ich bin ganz ehrlich – selbst wenn ich es nicht in die Sendung schaffe, war der vergangene Samstag schon ein riesige Chance, eine große Herausforderung und vor allem ein Mordsspaß! Ich habe tolle Leute kennengelernt, viele schöne Backwerke gesehen und einiges über mich selbst gelernt! Z.B. das ich mich mit einer Kamera in der Nähe manchmal verhalte wie ein panisches Häschen – Ohren anlegen und still sitzen bleiben!
Für all Euch Häschen die lieber Kuchen mümmeln folgt sofort das Rezept! 🙂

Ich habe zwei Guiness-Kuchen gebacken und möglichst gleichmäßige und große Schichten schneiden zu können. Theoretisch sollte aber ein Kuchen ausreichen um diesen in drei Böden zu schneiden!

Zutaten für eine 28cm Springform:

Ganache:

250g Zartbitterschokolade
300ml Sahne
2 EL Butter

1. Die Sahne in einem Topf erhitzen.
2. Schokolade in kleine Stücke brechen (oder Drops verwenden) und mit der Butter in eine hitzebeständige Schüssel geben.
3. Nun die erhitzte Sahne über die Schokolade gießen und das ganze für 2 Min in Ruhe stehen lassen.
4. Die Masse mit einem Schneebesen glatt rühren und über Nacht bei Zimmertemperatur auskühlen lassen.

Guinness Kuchen:

250ml Guinness
250 g Butter
80 g Kakaopulver
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
140 ml Buttermilch
280 g Mehl
2 TL Natron
1/2 TL Backpulver

1. 250g Butter mit 250ml Guinness in einem Topf erhitzen bis die Butter geschmolzen ist.
2. Sobald die Butter flüssig ist, 80g Kakaopulver, 1Pck Vanillezucker und 300g Zucker dazugeben und zu einer glatten Masse rühren.
3. 2 Eier mit 140ml Buttermilch verquirlen und beiseite stellen.
4. Die restlichen trockenen Zutaten sprich 280g Mehl sowie 2 TL Natron und 1/2 Tl Backpulver in eine Schüssel geben und vermischen
5. Nun die Schoko-Bier-Masse sowie die Ei-Buttermilch-Masse dazu geben und das Ganze zu einem glatten Teig verrühren.
6. Den Teig in eine gefettete und gemehlte Springform (28cm) füllen und dann für 45-50 Minuten bei 180°C Umluft ausbacken.
TIPP: Wenn man die Springform mit Alufolie umwickelt, geht der Kuchen gleichmäßiger auf und es bildet sich kein Hubbel in der Mitte. So muss später nichts zum Begradigen abgeschnitten werden.
Nach 45 Min wie immer mit der Stäbchenprobe testen und schauen ob der Kuchen bereits durchgebacken ist.
7. Den Kuchen komplett erkalten lassen und danach in 3 gleich große Böden schneiden.

 

Grütze:

800g TK-Beeremischung
1 Glas Sauerkirschen
500ml Kirschsaft
4 EL Speisestärke
2 EL Zucker

1. Die Speisestärke mit dem Zucker und 4 EL Saft glatt rühren.
2. Den restlichen Saft in einem Topf aufkochen, die Speisestärke dazugeben und unter rühren andicken lassen.
3. Die TK Früchte sowie die Kirschen in die Masse geben und untermischen. Durch das TK Obst sollte die Grütze auch gleich erkalten.
4. Nun den ersten Boden mit einem Tortenring umschließen und einige Esslöffel der Grütze darauf verteilen. Nicht zu dick, sonst wird das Türmchen instabil!
5. Diesen Vorgang mit dem nächsten Boden wiederholen und dann ab damit in den Kühlrschrank.
6. Die Ganache mit einem Handrührgerät aufschlagen und danach die Torte etwas 1cm dick damit einstreichen.
7. Die restliche Ganache in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und drei Tupfen senkrecht aufspritzen. Die Tupfen mit der Rückseite eines Löffels glatt ziehen. Dann erneut drei Tupfen aufspritzen und wieder glatt ziehen. Das so lange wiederholen bis die Torte komplett ummantelt ist.
8. Nun noch mal in den Kühlschrank bis die Ganach komplett ausgehärtet ist. So lässt sich das Prachtstück super transportieren.
9. Wer möchte dekoriert die Torte nun noch mit frischem Obst und einer Wimpelkette.

Das Rezept für die abgebildeten Cupcakes findet Ihr hier. Ich habe die Cupcakes mit einem Löffel etwas ausgehölt und mit den übrig gebliebenen roten Grütze gefüllt.

 

 

 

Blitzbeitrag Blaubeer-Käsekuchen

Wenn leckere Früchte in einer locker soften Käsemasse versteckt werden und dabei eine Liaison mit weißer Schokolade und Keksen eingehen, dann habe ich ein bisschen in meiner Küche experimentiert!

Man könnte auch sagen ich hätte Reste verwertet! Beim Einkauf meiner Backzutaten lege ich zugegebenermaßen manchmal ein Messi-ähnliches Verhalten an den Tag! Lieber eine Packung Frischkäse zuviel als zu wenig denn Frischkäse kann man ja auch immer gebrauchen. Und so kommt es dann, dass der Frischkäse doch auf seine Mindesthaltbarkeit wartet und ich dann schnell zusehe noch was leckeres zu basteln! Ergebnis der letzten Verweilaktion von Frischkäse und Quark ist ein Blaubeer- Käsekuchen mit weißer Schoki!

 

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Zutaten:

375g Blauebeeren
350g Frischkäse
250g Quark (Fettstufe nach Wahl)
150g Zucker
150g weiße Schokolade
100g Butter
200g Butterkekse
1 TL Vanillearoma

 

1. Die Butterkekse in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz klein mahlen.
2. Die Butter schmelzen und zu den Kekskrümeln geben.
3. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und 30 Minuten kalt stellen.
4. Die Schhokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Danach auf dem Keksboden verteilen.
5. Quark, Frischkäse, Zucker und Aroma glatt rühren. Die Blaubeeren unterheben und die Masse in die Springform füllen.
6. Alles bei 180°C Umluft für 45- 60 Minuten ausbacken bis der Kuchen oben schön braun gebacken ist.

 

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Erdbeer-Trifle und wieder ein bisschen reflektieren! ;)

Ostern? Es war Ostern? Tut mir Leid, dieses Fest ist an mir und diesem Blog dieses Jahr leider etwas vorbei gegangen! Im nächsten Jahr gibt es dann sicher kleine Hasenkuchen und bunte Osterei-Cakepops! Versprochen!

Ich hätte es letzte Woche nicht gedacht aber meine Selbstreflektion geht hier nun doch in die zweite Runde!
Da Ende der Woche mein liebstes Zimmer als erstes umgezogen wird – es handelt sich natürlich (!) um die Küche – war nun ein seeehr ausgiebiger Frühjahrs-Umzugsputz angesagt.

An dieser Stelle Hand aufs Herz – wann habt Ihr zuletzt den Backofen mal so richtig gewienert? Also nicht mal eben flott nass abgewischt sondern so richtig blitzeblank geputzt mit Tür aushängen und ab rinn den Kopp in den Ofen? Schon ein bisschen her? 😉
Tjaha bei mir auch und so war es nicht unbedingt der schönste Anblick der sich mir bot. Kurz: Krümel sind der Hausstaub des Backofens, was sag ich, der ganzen Küche! Kurzzeitig fühlte ich mich als hätte man mich im Resteauffangbehälter des Toasters ausgesetzt!

Da es ja auch mein Auftrag ist meinen Lesern einen Mehrwert zu bieten, gibt es daher heute ein Rezept für das man den Ofen nicht benötigt! 😉 Denn die heutige Süßspeise ruht bestenfalls einige Stunden im Kühlschrank und so bleibt ausreichend Zeit um sich mit Ofenreiniger bewaffnet der Herausforderung zu stellen! 😉

Es gibt Erdbeer-Trifle – eine Leckerei wie sie saisonaler kaum sein könnte!  Bei uns gibt es die leckeren Früchte in diesem Jahr frisch vom Feld nebenan – natürlich gegen Entlohnung beim Bauern! 😉 Ein Trifle ist ein klassisch britischer Nachtisch – da sag noch mal jemand die Insulaner wüsste nicht wies geht! Zumeist besteht er aus Biskuit oder wie hier Keks, der mit Alkohol beträufelt und mit Früchten und einer Creme geschichtet wird. Den Alkohol habe ich aber mal lieber weggelassen denn Erdbeeren schmecken auch super ohne Schwips! Angerichtet in schönen Dessertgläschen ein perfekter Nachtisch der richtig flott gemacht ist!

 

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Zutaten für 10 Gläser:

250g Mascarpone
1 Becher Creme Double
300g Frischkäse
75g Puderzucker
3EL Zitronensaft
500g Erdbeeren
2 Pk Vanillezucker
1 EL Apfelsaft
150g Butterkekse
ggf. Minze

1. Die Erdbeeren putzen und vierteln. Mit 2 EL Zitronensaft, 1 EL Apfelsaft und 1 Pk Vanillezucker abschmecken. Ggf. einige Blättchen klein geschnittene Minze dazugeben.

2. Für die Creme die Mascarpone mit der Creme double und dem Frischkäse mischen. Puderzucker , 1 Pk. Vanillezucker und 1EL Zitronensaft dazugeben und glatt rühren.

3. Die Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz platt walzen. Es muss nicht ganz fein werden.

4. Jetzt kann auch schon geschichtet werden. Erst eine Schicht Kekse, dann die Erdbeeren daraufgeben und das ganze mit einer Cremeschicht bedecken. Je nach Größe des Glases noch ein Mal wiederholen und dann kommt das nächste Glas! 🙂

5. Ab damit in den Kühlschrank für mindestens eine Stunde! Man kann den Nachtisch auch gut für den nächsten Tag vorbereiten und ihn über Nacht durchziehen lassen.

Ich wünsche Euch allen eine wunderbare Woche! 🙂

 

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