In der Weihnachtsbäckerei

Jawohl es ist wieder soweit die Weihnachtsbäckerei startet.

Ist ja schließlich weniger als ein Monat bis Weihnachten, da muss man schnell anfangen um dann beim eigentlichen Fest kein Gebäck mehr sehen zu können!

Spaß beiseite, Kekse backen gehört zur Vorweihnachtszeit wie kalte Füße zum Winter. Und eben diese besinnliche Zeit startet mit dem ersten Advent! Also habe auch ich angefangen die Rezeptheftchen zu wälzen und zu überlegen wem man mit dem Gebäck eine Freude bereiten kann.

Denn das Schönste am Plätzchen backen ist für mich nicht das Essen danach sondern das schöne Verpacken und Verschenken an Familie, Freunde, Nachbarn und Kollegen! 🙂 Dazu noch ein paar Weihnachtslieder und ich schwebe auf meiner kleinen Harmoniewolke davon!

Auch in diesem Jahr durften sich meine Nachbarn über ein kleines Überasschungspäckchen vor Ihrer Wohnungstür freuen. Nochmal hier der Beitrag aus dem vergangenen Jahr.

Gefüllt war das Päckchen dieses Jahr mit absolut saftigen Marzipan-Schoko-Keksen!

Auch wenn ich Marzipan zu jeder Jahreszeit futtern kann gehört es zu Weihnachten zwingend dazu.

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Das Rezept ist so einfach wie genial. Es bedarf nicht vieler Zutaten und ist flott gemacht.

Zutaten für ca. 60 Kekse

400g Marzipanrohmasse (ich werde nicht müde zu erwähnen dass die von Jensen mein absoluter Favourite ist Conditorei Jensen´s No1)
250g Puderzucker
100g brauner Zucker
300g gemahlene Mandeln
50g Mehl
1 TL Backpulver
2 Eiweiß
ca. 150g Kuvertüre (in meinem Fall Zartbitter)

  1. Mehl, Mandeln, Backpulver in Zucker in einer Schüssel miteinander vermischen.
  2. Die Marzipanrohmasse in kleine Stücke schneiden und nach und nach dazugeben. Hier ist ein bisschen Geduld gefragt bis sich alles feinkrümelig vermischt hat.
  3. Nun noch die beiden Eiweiße dazugeben und zu einem festen Teig verkneten.
  4. Den Teig in kleine Kugeln formen und auf einem Backblech platzieren. Die Kekse gehen nicht mehr stark auf daher können sie ruhig recht nah beieinander sein.
  5. Ab mit den Kugeln in den Ofen. Bei 180°C für ca. 20 Minuten. Am besten zwischendurch mal reinschauen, sie dürfen leicht goldig sein.
  6. In der Zwischenzeit die Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen. Um ein schönes Ergebnis zu bekommen darf die Kuvertüre nicht zu schnell zu heiß erhitzt werden. Also tut Euch die Ruhe an, es ist Adventszeit! 😉
  7. Die Kekse aus dem Ofen nehmen und kurz ankühlen lassen. Sie wirken zunächst etwas weich, das gibt sich aber.
  8. Dann die Kekse nach und nach in die Kuvertüre tunken sodass der Boden mit Schokolade bedeckt ist und auf ein Backpapier legen.
  9. Zu guter letzt die übrig gebliebene Schokolade mit den Zacken einer Gabel in Streifen über den Keksen verteilen.
  10. Komplett erkalten lassen, nett verpacken und Menschen glücklich machen! 🙂

Viel Freude beim Nachbacken und Euch allen eine erholsame und schöne Vorweihnachtszeit!

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Der schnellste Käsekuchen der Welt

Da war er wieder der Moment in dem ich festgestellt habe, dass sich gaaaanz hinten im Kühlschrank noch „Reste“ der letzten Backaktionen versteckt haben. Da schenkten mir Mascarpone und Creme Fraiche ein süffisantes Lächeln das sagte „Dreh uns mal um…“. Und sie hatten Recht die beiden Wichte denn es wurde tatsächlich Zeit die Hüftgoldchampions der Molkereiklasse zu verbrauchen.
Stellte sich nur die Frage, was man mit Mascarpone & Co. macht wenn sonst nur noch Eier und Milch zur Verfügung stehen?
Einmal á la Wickie die Nase gerieben und beim schwungvollen Fingerzeig stand fest – Käsekuchen – natürlich!
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Gebacken habe ich das kleine Kalorienbömbchen wieder im Wasserbad, dann wird der Kuchen schön fluffig. Noch ein paar Himbeeren für das Spätsommerfeeling und tada, da ist der der Blitz-Käsekuchen. Geht wirklich flott auch wenn man die Zutaten erst vorher kaufen muss! 😉
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Zutaten
500g Mascarpone
125g Creme Fraîche
85g Zucker
2 Eier
4 EL Zitronensaft
2 EL Speisestärke
4 EL Milch
Mark einer Vanilleschote
Himbeeren
1. Mascarpone, Creme Fraîche, Zucker und Eier in eine Schüssel geben und schön glatt rühren.
2. Währenddessen den Zitronensaft dazugeben.
3. Die Speisestärke in der Milch glatt rühren und dazugeben.
4. Sobald alles gut vermischt ist, den Teig in eine kleine Auflaufform oder ein 20cm Springform geben.
5. Die Himbeeren in den Teig plumpsen lassen.
6. Bei 175°C Umluft im Wasserbad für ca. 45 Minuten backen.
Hierzu den Kuchen mittig auf einem tiefen Backbleck platzieren und dieses mit heißem Wasser auffüllen bis das Gefäß ca. bis zur Hälfte im Wasser steht.
Hinweis:
Es ist nicht schlimm wenn der Kuchen beim rausnehmen noch etwas „wobbelt“. Sobald er einige Zeit im Kühlschrank verbracht hat ist er fest.

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Miss Chocolate Lover meets Lady Tea biscuit!

Ja, endlich war es soweit und ich habe mich mit der zauberhaften Ju aus dem Schokohimmel getroffen!
Ihrem Blog folgte ich schon seit einiger Zeit recht begeistert, bis sie in einem Ihrer Posts erwähnte, dass man in Düsseldorf ja an jeder Ecke Matchapulver ergattern könnte! Obacht Ohren gespitzt – Düsseldorf!? Da bin ich doch geschwind mal gucken gegangen um festzustellen, dass ich schon lange diesen Blog lese, mir aber noch nie aufgefallen war, dass sie ebenfalls in dieser wundervollen Stadt lebt!
Also hab ich flott nen virtuellen Brief geschrieben und nachdem auf beiden Seiten etliche Festlichkeiten (Geburtstage, Hochzeiten usw) bebackt und abgefeiert waren, haben wir es endlich geschafft uns neben dem Web mal zu sehen.
Der Treffpunkt war schneller gefunden als das Heu im Heuhaufen denn wir beide sind große Verehrer des wohl weltbesten Schokoladen-Ladens in der wohl wunderschönsten Stadt! 😉 Gemeinsam durch das Schokoladenangebot stöbern und nen leckeren Kakao trinken – klingt nach einem Plan!
So verging die Zeit recht schnell in der wir uns hauptsächlich übers Backen, Fotografieren und Bloggen unterhielten. Backblogger eben  😉 Solltet Ihr Judith auch einmal kennenlernen wollen, so habt am kommenden Mittwoch die Chance dazu! Denn sie tritt in der WDR-Sendung „Daheim + unterwegs“ auf und hat ein ganz tolles Rezept für alle Zuschauer dabei!
Also schaut unbedingt mal rein und lasst Euch inspirieren! 🙂
Natürlich kam ich nicht umhin mich mit einigen Köstlichkeiten einzudecken! Eine Sorte die immer in meinem kleinen Körbchen landet ist die Schokolade von Bonnat mit 100% Kakaoanteil! Ich zähle zu einer winzig kleinen Minderheit die diese Schokolade mag und bin daher sehr glücklich dass ich sie hier bekomme! Außerdem haben noch ein paar Pralinen für den anstehenden Sonntagsbrunch Platz genommen und schwupp die wupp war auch ich im Schokohimmel! 😉
Und da ich seitdem auf einer nach Kakao duftenden Wolke durchs Leben schwebe, war es meiner Meinung nach auch mal wieder Zeit für eine geballte Portion Schokilade auf diesem Blog! Daher gibt es heute den wohl schokooolaaadigsten Pudding überhaupt! Handgemacht ohne den Dr. Oe versteht sich! Die Konsistenz erinnert schon fast an Mousse und ist daher sowieso kein Vergleich zu dem Tütchen Pudding!
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Also kommt auf die dunkle Seite, wir haben Schokolaaaade!
Zutaten für 4 Dessertschalen:
150ml Sahne
350ml Milch
4EL Zucker
2 Eigelb
40g Speisestärke
150g dunkle Schokolade
1. Die Speisestärke mit etwas Milch glatt rühren sodass keine Klümpchen entstehen.
2. Die Eigelbe mit dem Zucker schaumig aufschlagen.
3. Die restliche Milch mit der Sahne und der klein gehackten Schokolade in einen Topf geben und erhitzen sodass die Schokolade vollständig schmilzt.
4. Nun die Speisestärke dazugeben und unter ständigem Rühren auf geringer Hitze andicken lassen.
5. Den Topf vom Herd nehmen und vorsichtig die Eimasse dazugeben. Sollte es nicht fest genug sein, nochmal auf die warme Herdplatte stellen aber nicht mehr kochen!
6. Sobald alles gut vermischt ist, kann entweder direkt drauf losgelöffelt werden oder der Pudding kommt zum Abkühlen in den Kühlschrank.
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Viiiieeel Glück zum Bloggeburtstag…

viel Glück, viel Glück!

Ich kann mir genau vorstellen, wie der verrückte Hutmacher, der Märzhase und die Schlafmaus an einem Tisch in Miss Mona´s Tearooms sitzen und es für mich singen:

Viel Glück zum Bloggeburtstag – für mich ? – für Dich

viel Glück zum Bloggeburtstag – für mich ? – für Dich

drum blas die Kerzen aus, mein Kind und wünsch Dir was geschwind

viel Glück zum Bloggeburtstag für Diiiiiich!

Und so würde ich mich sehr gerne an den Tisch setzen um ein Tässchen Tee mit den Dreien zu genießen und ihn zu Feiern diesen großen Tag! 🙂
Jetzt gibt es sicher einige die aufgepasst haben und sagen „Aaaaber die singen doch garnicht Bloggeburtstag sondern Nichtgeburtstag!“ Ja, tun sie, aber mein Blog hat eben nicht Nichtgeburtstag! Denn genau heute wird er ein stolzes ganzes Jahr alt!
Auf den Tag genau ging vor einem Jahr der erste Post on air. Den beschämenden ersten Beitrag findet Ihr hier.

Wenn ich mal in die Vergangenheit schaue sind es 48 Beiträge und somit Rezepte die mein kleines Küchenchaos beschreiben. Über die Zeit haben sich die Fotos verändert, die Art und Weise in der ich Texte schreibe hat sich gewandelt und generell findet dieser Blog noch seinen eigenen Stil!
Aber alles in allem lässt sich sagen, es war ein spannendes Jahr in dem ich das ein oder andere Mal auch über meinen eigenen Schatten springen musste! Nicht jede Geschichte kommt einem einfach über die Finger! Und noch viel weniger lässt sich der eigene Anspruch immer mit der verfügbaren Zeit verknüpfen!

Als Leser sieht man es vielleicht nicht, aber es steckt einiges an Gedanken in einem einzelnen Beitrag! Das fängt beim Rezept an und endet beim Setting für ein schönes Bild. Dazwischen liegen die Bemühungen das Backwerk möglichst perfekt hinzubekommen und die oft quälende Überlegung bezüglich einer möglichst witzigen und kreativen Geschichte!
Hinzu kommen die Befürchtungen dass ihn gar niemand liest – den Blog – man sieht zwar die Seitenaufrufe aber man weiß ja nicht obs gefällt! Und es gibt soooo viele tolle Blogs, da sticht das kleine Teehäuschen vielleicht auch nicht heraus!
Aber auch wenn es nicht der beste Blog des Jahrhunderts ist, so ist er immerhin mein kleiner cozy Rückzugsort an dem ich netten Menschen leckere Rezepte übermittle! 🙂

Ich bin gespannt was das nächste Jahr für mich und diesen Blog bereit hält, welche spannenden Rezepte mich erwarten und wie sich die Fotografierei weiterentwickelt!

Zum ersten Geburtstag sollte es natürlich etwas Besonderes geben, ein etwas besonderes Törtchen zum Beispiel! Und so wollte ich zunächst einen kunterbunten Geburtstagskuchen mit verschiedenen bunten Rührteigschichten zaubern. Verkauft hätte ich Euch das unter dem Motto „´It´s my Party and I coulour if I want to“ denn eigentlich finde ich bunte Kuchen nicht sehr appetitlich! Doch auch in meiner Küche geht mal was schief und so wollte die gelbe Schicht einfach nicht gar werden! Dem ganzen ein Ende gesetzt hat dann der kleine oragene Goofball von Moppelkaterich, der sich die Mascarponecreme in einem unbeaufsichtigten Moment hat schmecken lassen! Ein Foto habe ich trotzdem gemacht, natürlich von dem Teil der nicht liebevoll abgelutscht wurde! 😉 Das hätte Ihr Geburtstagskuchen werden können…

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Nunja, somit war der bunte Traum einer Kindergeburtstagstorte zum ersten Bloggeburtstag gestorben und so habe ich mir etwas neues überlegt. Etwas, das nicht so laut Karneval oder LSD Rausch schreit sondern einfach nur ein leckeres Törtchen ist. Da gerade Beerenzeit ist und ich Heidelbeeren absolut gerne mag, stand fest dass es etwas Heidelbeeriges werden soll! Noch ein bisschen Schokolade dazu und schwups da ist es, das Geburtstagstörtchen!

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Schokoschichten mit Blaubeer-Mascarpone-Creme die ein bisschen schmeckt wie Fruchtzwerge! 🙂

Zutaten:

325g Zucker
375g Butter
375g Mehl
1/2 Pk Backpulver
60g Kakao
150g Zartbitterschokolade geschmolzen
6 Eier
750g Mascarpone
70g Puderzucker
1 Pk. flüssiges Vanillearoma (z.B. Finesse)
300g Heidelbeeren püriert
125g Heidelbeeren zur Deko

1. Die Butter mit dem Zucker weiß schaumig aufschlagen.

2. Nun nach und nach die Eier dazugeben und jeweils gut unterrühren.

3. Mehl, Kakao und Backpulver mischen und esslöffelweise zu der Buttermischung geben.

4. Zu guter Letzt die geschmolzene Schokolade untermischen.

5. Den Teig in drei gleich große Portionen teilen und nacheinander (oder gleichzeitig wenn man drei Formen besitzt) in einer 18cm Springform für 25 – 30 Minuten bei 180°C backen.

6. Die Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen.

7. In der Zwischenzeit die Creme vorbereiten. Dazu die Heidelbeeren pürieren und mit den restlichen Zutaten zu einer glatten Masse verarbeiten.

8. Wenn die Kuchen ausgekühlt sind, werden sie mit einem scharfen Messer geköpft 😉 sodass man drei gerade etwa gleich dicke Schichten erhält.

9. Jetzt werden Kuchen und Creme geschichtet und im Kühlschrank ausgekühlt.

10. Nach ca. 1 Std Kühlzeit den Kuchen mit der restlichen Creme einstreichen und mit den ganzen Heidelbeeren dekorieren.

 

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Hier noch der Anschnitt – ein Handyfoto länger hätte der Geduldsfaden der Kollegen nicht gehalten! 😉

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„Die Schokolade ist sehr schokoladig“….

diesen und viele weitere Versprecher könnte man unter Umständen demnächst im Fernsehen begutachten und zwar live und in Farbe von mir gesprochen! 😉
Am vergangenen Wochenende war nämlich der vermutlich spannendste Tag meiner bisherigen Back-Blogger-Geschichte! Denn meiner einer hat sich getraut am Casting für „Das große Backen“ teilzunehmen!

„Getraut“ trifft es in diesem Fall sogar sehr richtig denn 1. musste man ein Meisterstück mitbringen, welches man dann einem Meisterkonditor (!) zur Verkostung gegeben hat und 2. habe ich natürlich einen Kuchen gebacken den ich in dieser Form noch nie gemacht habe!
Wer jetzt denkt „Mädchen, das is aber ne ziemliche Schnapsidee!“ dem gebe ich zu 100% recht aber schiebe gleich hinterher, dass die Vorstellung aus meinem Kopf zu nahezu ebenfalls 100% so auf der Etagere gelandet ist! Ha!

Trotzdessen war dieser Tag sehr nervenaufreibend, anstrengend und mindestens genauso spannend! Denn erst ein mal musste das gute Stück heil und ohne Detschen und Dellen nach Köln transportiert und dort aufgebaut und dekoriert werden! Gott sei Dank war die Straße um die Uhrzeit komplett leer und meine Hände trotz Aufregung sehr ruhig sodass ich eine halbe Stunde vor Start folgendes Prachtstück abliefern konnte!

 

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Wie im letzten Post muss ich an dieser Stelle anmerken – es sind keine Fotos die mit meiner guten Kamera aufgenommen wurden! Das lag an zu viel Stress und zu wenig Zeit um lange rumzuknipsen! Aber ich verspreche, bald gibt es wieder schöne Bilder mit einem bisschen Deko und allem drum und dran! 🙂

Man sollte seinen Lieblingskuchen mitbringen weswegen dieses Träumchen im Grundgerüst aus Guinness-Schoko-Kuchen besteht! Falls ich es nicht schon ein mal erwähnt habe, ich liebe diesen Kuchen! Hinzu kommt, dass er aufgrund seiner „stabilen“ Konsistenz perfekt zum Füllen und Transportieren geeignet ist!
Gefüllt ist der Kuchen mit einer Grütze aus roten Früchten und ummantelt ist das Ganze mit einer Zartbitter-Ganache! Da Miss Mona sich nicht entscheiden konnte ob es nun Törtchen oder eine Torte geben sollte, hab ich kurzerhand einfach beides gemacht und es als Gesamtkonzept dargestellt! 😉

Sofern man mit seinem Meisterstück den Gaumen des Konditors entzücken konnte, kam man in die zweite Runde „Die Backchallenge“. Hier durften die übrig gebliebenen Kandidaten gegeneinander antreten in dem sie alle dasselbe vorher unbekannte Rezept nachbackten. Ich verrate an dieser Stelle aber nicht um was es sich handelt, da noch einige Castings ausstehen!

Und dann? Jaaa und dann heißt es warten bis man erfährt ob man in die Show kommt oder nicht. Ich habe es bis in die Backchallenge geschafft und muss nun brav hoffen dass für mich ein Plätzchen frei ist! Aber ich bin ganz ehrlich – selbst wenn ich es nicht in die Sendung schaffe, war der vergangene Samstag schon ein riesige Chance, eine große Herausforderung und vor allem ein Mordsspaß! Ich habe tolle Leute kennengelernt, viele schöne Backwerke gesehen und einiges über mich selbst gelernt! Z.B. das ich mich mit einer Kamera in der Nähe manchmal verhalte wie ein panisches Häschen – Ohren anlegen und still sitzen bleiben!
Für all Euch Häschen die lieber Kuchen mümmeln folgt sofort das Rezept! 🙂

Ich habe zwei Guiness-Kuchen gebacken und möglichst gleichmäßige und große Schichten schneiden zu können. Theoretisch sollte aber ein Kuchen ausreichen um diesen in drei Böden zu schneiden!

Zutaten für eine 28cm Springform:

Ganache:

250g Zartbitterschokolade
300ml Sahne
2 EL Butter

1. Die Sahne in einem Topf erhitzen.
2. Schokolade in kleine Stücke brechen (oder Drops verwenden) und mit der Butter in eine hitzebeständige Schüssel geben.
3. Nun die erhitzte Sahne über die Schokolade gießen und das ganze für 2 Min in Ruhe stehen lassen.
4. Die Masse mit einem Schneebesen glatt rühren und über Nacht bei Zimmertemperatur auskühlen lassen.

Guinness Kuchen:

250ml Guinness
250 g Butter
80 g Kakaopulver
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
140 ml Buttermilch
280 g Mehl
2 TL Natron
1/2 TL Backpulver

1. 250g Butter mit 250ml Guinness in einem Topf erhitzen bis die Butter geschmolzen ist.
2. Sobald die Butter flüssig ist, 80g Kakaopulver, 1Pck Vanillezucker und 300g Zucker dazugeben und zu einer glatten Masse rühren.
3. 2 Eier mit 140ml Buttermilch verquirlen und beiseite stellen.
4. Die restlichen trockenen Zutaten sprich 280g Mehl sowie 2 TL Natron und 1/2 Tl Backpulver in eine Schüssel geben und vermischen
5. Nun die Schoko-Bier-Masse sowie die Ei-Buttermilch-Masse dazu geben und das Ganze zu einem glatten Teig verrühren.
6. Den Teig in eine gefettete und gemehlte Springform (28cm) füllen und dann für 45-50 Minuten bei 180°C Umluft ausbacken.
TIPP: Wenn man die Springform mit Alufolie umwickelt, geht der Kuchen gleichmäßiger auf und es bildet sich kein Hubbel in der Mitte. So muss später nichts zum Begradigen abgeschnitten werden.
Nach 45 Min wie immer mit der Stäbchenprobe testen und schauen ob der Kuchen bereits durchgebacken ist.
7. Den Kuchen komplett erkalten lassen und danach in 3 gleich große Böden schneiden.

 

Grütze:

800g TK-Beeremischung
1 Glas Sauerkirschen
500ml Kirschsaft
4 EL Speisestärke
2 EL Zucker

1. Die Speisestärke mit dem Zucker und 4 EL Saft glatt rühren.
2. Den restlichen Saft in einem Topf aufkochen, die Speisestärke dazugeben und unter rühren andicken lassen.
3. Die TK Früchte sowie die Kirschen in die Masse geben und untermischen. Durch das TK Obst sollte die Grütze auch gleich erkalten.
4. Nun den ersten Boden mit einem Tortenring umschließen und einige Esslöffel der Grütze darauf verteilen. Nicht zu dick, sonst wird das Türmchen instabil!
5. Diesen Vorgang mit dem nächsten Boden wiederholen und dann ab damit in den Kühlrschrank.
6. Die Ganache mit einem Handrührgerät aufschlagen und danach die Torte etwas 1cm dick damit einstreichen.
7. Die restliche Ganache in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und drei Tupfen senkrecht aufspritzen. Die Tupfen mit der Rückseite eines Löffels glatt ziehen. Dann erneut drei Tupfen aufspritzen und wieder glatt ziehen. Das so lange wiederholen bis die Torte komplett ummantelt ist.
8. Nun noch mal in den Kühlschrank bis die Ganach komplett ausgehärtet ist. So lässt sich das Prachtstück super transportieren.
9. Wer möchte dekoriert die Torte nun noch mit frischem Obst und einer Wimpelkette.

Das Rezept für die abgebildeten Cupcakes findet Ihr hier. Ich habe die Cupcakes mit einem Löffel etwas ausgehölt und mit den übrig gebliebenen roten Grütze gefüllt.

 

 

 

Mmh Fliesenkleber! Oder: Da gibts doch Parallelen!

Ja ich gebe zu der Titel verwirrt, aber Ihr sollt ja zum Lesen animiert werden, nech! 😉

Der Titel ist nichts als die Erkenntnis des vergangenen Wochenendes! Denn ich habe festgestellt, dass Fliesenkleber mischen ähnlich ist wie Muffinteig rühren und Wände verfugen ein bisschen was vom Einstereichen einer Buttercreme-Torte hat!
Nur das Abschmecken habe ich bei dieser etwas überlriechenden Masse weg gelassen! 😉

Das vergangene Wochenende haben wir nämlich genutzt um den Fliesenspiegel unserer neuen Küche in unserer neuen Wohnung zu erneuern! Sooo viel Neues! 😉 Wie Ihr seht gehts im Moment heiß her, also schon mal vorab eine große Entschuldigung wenn die kommenden Posts etwas länger dauern! 😉
Natürlich wurde die getane Arbeit mit etwas Leckerem belohnt!

Schoko-Quark-Klöße mit Nougatfüllung!

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Mit diesem Gericht vor Augen ließ es sich gleich schneller Fliesen! 🙂

Am kommenden Wochenende wird es etwas weniger produktiv dafür aber umso spannender, denn ich statte (erstmals) der Queen einen Besuch ab! Jawohl – London calling! Und zurück komme ich dann sicher mit ganz vielen tollen Ideen und Eindrücken mit denen ich Euch danach belästige! 😉

Bis dahin gibts lecker süß für Euch!

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Für ca. 14 Klößchen:
250g Quark (Fettstufe nach Belieben)
60g Kakao
90g Semmelbrösel
50g Puderzucker
2 Eigelb
1 TL Vanillearoma
1 Pk Nougat

1. Zunächst den Quark in einem Küchentuch abtropfen lassen.
2. Quark mit den Eigelben mischen und nach und nach den Zucker dazugeben.
3. Den Kakao und die Semmelbrösel hinzugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten.
4. Den Nougat in kleine Stücke schneiden. Etwa 30g Teig nehmen, den Nougatwürfel mittig platzieren und dann den Teig darum schlagen. Das Ganze zu einer schönen Kugel formen! 🙂
5. Die Kugeln für 1Std im Kühlschrank ruhen lassen.
6. Ein Wasserbad mit einem Sieb (z.B. Nudelsieb) vorbereiten. Das Wasser erhitzen aber nicht kochen!
7. So viele Kugeln in das Sieb legen wie reinpassen ohne dass gestapelt werden muss und zugedeckt für ca. 10 Minuten im Dampf ziehen lassen.
8. Die warmen Klöße auf einem Teller mit Vanillesoße anrichten und noch warm genießen!

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Bisse jeck oder wat?

Pass op et ess widder suweit dä Karrneval is do!
Die 5. Jahreszeit hat heute ihren Auftakt in Form von Altweiber gegeben. Und ähnlich wie Tokio Hotel, Röhrenjeans und Blauschimmelkäse ist auch der Karneval eine polarisierende Veranstaltung! Es gibt die, die ihn lieben und die, die spontan eine Woche in die Südsee flüchten!
Da ich in Düsseldorf wohne, kam ich heute kaum umhin meine Bahn mit einer Biene, einem Kardinal und mein Büro mit einer Kuh und einem Grashüpfer zu teilen! Da ich aber ein Befürworter der Verkleiderei bin, war es mir eine große Freude! 🙂 Kinder, in Maßen ist Karneval ein tolles Fest! Für alle die, deren Alkpholpegel genauso stark gestiegen ist wie der Rhein bei Schneeschmelze kommt heute ein Gegenmittel! Brownies mit Haselnüssen, Schokolade und Vanillesoße!
Dieses Soulfood nimmt Euch an Aschermittwoch zärtlich in den Arm, flüstert Euch zu das morgen alles wieder gut ist und die Aspirin bestimmt bald wirkt und es macht Euch den Übergang in die Fastenzeit noch ein bisschen schwerer! 😉 Ihr habts verdient – jenoch getobt die letzten Tage!
Und bevor der Kopfschmerz wegen der vielen Buchstaben wieder einsetzt kommen wir flott zum Rezept!

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Ich habe statt der klassischen eckigen Form diesmal ein Mini Törtchen draus gemacht und eine halbe Menge in einer 20cm Springform gebacken.
Das ursprüngliche Rezept habe ich von der lieben Regine von der Sternenliebe, die mir einige dieser köstlichen Brownies als Post aus Ihrer Küche hat zukommen lassen! Mein absolutes Lieblings-Brownie-Rezept!

Rezept für eine eckige Form (für Mini Torte halbieren):

250g Butter
300g Zartbitterschokolade
200g Zucker
1 1/2 TL Backpulver
6 Eier
100g Haselnusskerne gemahlen
100g Schokolade
ggf. Walnüsse und Vanillesoße als Topping

1. Die Butter mit 250g Schokolade über einem Wasserbad schmelzen.
2. Zucker, Backpulver und Hasenusskerne mischen und zu der Schokoladen-Butter-Masse geben.
3. 6 Eier dazugeben und ebenfalls gut unterrühren.
4. Die Browniemasse in die gefettete Form geben und bei 150°C für 30 Minuten ausbacken.
5. Wer möchte kann nun die frischen Brownies mit Walnüssen und 100g flüssiger Schokolade toppen.
6. Und ein absolutes MUSS ist es, den Brownie, sofern er frisch aus dem Ofen verzehrt wird, in Vanillesoße zu ertränken 😉 Absolute Empfehlung!!
Kleiner Tipp noch am Rande, wenn die Brownies bereits erkaltet sind, kann man sie super in der Mikrowelle erhitzen dann sind sie wie frisch gebacken fluffig und warm!

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Ich habe einen Traum!

Und das ist auch gut so denn jeder sollte mindestens einen haben! Manche sind für immer unerreichbar andere benötigen nur ein bisschen Geduld!

Mein Traum ist New York!

Einmal in meinem sonst sehr erfüllten Leben, möchte ich diese pulsierende Metropole erkunden! Mein Traum ist es, wie Carrie Bradshaw von Block zu Block zu hetzen, mit einer Softeistüte die Freiheitsstatue zu imitieren und mit einer Pferdkutsche durch den Central Park zu fahren. Zu kitschig? Klar, es ist ja auch ein Traum 😉
Bis ich diesen Traum erreiche denke ich sehr ökonmisch und versuche mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln die größte Annäherung an diesen Traum zu erreichen. Ergo, ich backe NY Cheesecake! 😉
Dieser unterscheidet sich ein wenig vom klassischen deutschen Käsekuchen denn er hat keinen Mürbteigboden und er wird, zumindest in diesem Fall, mit der Bain Marie Methode gebacken. Wer sich fragt was die Marie und ihre Bad damit zu tun haben dem sei kurz erklärt, hier handelt es sich um ein Wasserbad für Kuchen. Wieder was gelernt gell! 😉

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Dazu wird die Backform mit Alufolie umwickelt, dann in ein Wasserbecken gestellt und in diesem in den Ofen geschoben. Da ich kein Gefäß hatte das groß genug war eine 28cm Springform zu beherbergen, habe ich eine 18cm Springform genommen.
Das Backen im Wasserbad sorgt dafür, dass der Kuchen keine Risse bekommt und gleichmäßig durchgebacken wird. Und so sah das ganze dann in meinem Ofen aus 🙂 Eine 18cm Springform in einem Tupperware Ultra Bräter (den Namen habe ich mir nicht ausgedacht 😉 ).


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Die Konsistenz ist wirklich sehr einmalig, daher empfehle ich jedem es einmal auszuprobieren auch wenn Omi´s Käsekuchen immer der Beste bleiben wird! 😉 Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben bevor sie verarbeitet werden!

Rezept für NY Cheesecake:

5                       Eier
1 Becher         Schmand
900 g              Frischkäse
80g                 Butter
270g               Zucker
2 EL                Speisestärke
1 1/2 TL         Vanillearoma
1 TL                 Zitronensaft
1 TL                 Zitronenzesten

 

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1. Zunächst den Ofen auf 150°C Umluft vorheizen. Die Springform von Außen mit Alufolie einwickeln sodass die Schnittkante gut eingehüllt ist und kein Wasser mehr in die Form laufen kann.

2. Die Eier mit dem Schmand in eine Schüssel geben und mit einem Mixer gut verrürhen.

3. In einer weiteren Schüssel den Frischkäse mit der Butter vermischen und  zu der Eier-Schmand-Masse geben und erneut vermischen.

4. Nun den Zucker, die Stärke, das Aroma sowie den Zitronensaft und die Zesten zu dem Teig geben und gut untermischen.

5. Die Masse in die gefettete Springform geben und in der größeren Form so platzieren, dass die Springform die Kanten nicht berührt.

6. Die Formen auf das Ofenrest stellen und die größere Form mit heißem Wasser füllen bis es bis zur Hälfte der Springform reicht.

7. Nun den Kuchen für 2 1/2 Stunden backen. Wenn er von oben bereits leicht braun ist mal mit einem Messer die Konsistenz prüfen. Dazu ein Messer mittig in den Kuchen stechen. Lässt es sich ohne Reste wieder entfernen ist der Kuchen fertig. 🙂

8. Den Kuchen aus dem Wasserbad entfernen und die Alufolie abwickeln. Nun muss er bei Zimmertemperatur abkühlen und ggf. über Nacht im Kühlschrank erkalten.

Ein Traumkuchen für eine Traumstadt! 🙂

Die 200 ist geknackt! Da gibts Mousse au Chocolat²

Holy Moly! Hier in Miss Monas Tearooms steigt grad ne riesen Fete! Denn die Facebookseite hat die 200er Marke geknackt! Die Miss ist total überwältigt und begrüßt alle Neuleser in ihren Tearooms! Danke für das Däumchen! 🙂

Zur Feier des Tages gibt es heute eins meiner absoluten Lieblingsrezepte! In natürlicher Konsequenz enthält das Rezept also jede Menge Schokolade! (Gibt es jemanden der ohne leben kann?)
Verpackt ist das gute Zeuch diesmal in einem Klassiker – Mousse au chocolat! Aber dieses Mousse ist intensiver als man sie z.B. vom üblichen Buffet kennt! Hergestellt wird es nämlich ausschließlich mit Zartbitterschokolade was das Mousse so richtig attraktiv für Schokoholics macht! Zudem ist es wandelbar! Direkt aus dem Kühlschrank serviert ist es sehr fest und wird erst nach ca. 30 – 45 Minuten Raumtemperatur moussig. Und irgendwie macht die Konsistenz einen großen Unterschied wobei natürlich beide Varianten höchst köstlich sind 😉 Da ich selten ausreichend Geduld habe gibt es bei mir meistens die feste Variante 😉

 

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Dadurch dass man das Mousse am Besten über Nacht kalt stellt, ist es super für eine Feier oder ein Essen mit Freunden geeignet, denn man MUSS es vorher vorbereiten! Den Zimtstern den Ihr auf dem Bild erkennen könnt habe ich übrigens nicht selbst gemacht, denn ich möchte an dieser Stelle aus tiefster persönlicher Überzeugung Werbung für den weltbesten Bäcker machen! Die Bäckerei Hinkel – die Bäckerei der Brotfreunde, macht den Namen zum Programm denn hier gibt es Unmengen an verschiedenen Brotsorten die alle wirklich unglaublich lecker sind! Zudem gibt es dort jede Menge Feingebäck weswegen es mich des Öfteren Samstags dort hin zieht! Das Mandelcroissant ist nur zu empfehlen! So auch die Zimtsterne die einfach die perfekte Konsistenz haben!

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So, jetzt gehts aber endlich mal los mit dem Mousse!

Zutaten für 4 Portionen:
200 g          Zartbitterschokolade
200 ml       Sahne
50 g            Zucker
50 g            Butter
3                  Eier
1 EL            heißes Wasser

1. Die Schokolade mit der Butter in einem Wasserbad schmelzen.
2. Die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Wasser zu einer schaumigen Creme aufschlagen.
3. Die  Sahne sowie das Eiweiß in getrennten Schüsseln steif schlagen.
4. Die warme Schoko-Butter-Masse in die Eigelb Creme rühren.
5. Nun erst das Eiweiß, dann die Sahne vorsichtig unterheben.
6. Die Mousse auf kleine Gläschen verteilen oder aber in eine Dessertschüssel geben und über Nacht kalt stellen.
7. Nun je nach gewünschter Konsistenz dir Mousse direkt aus dem Kühlschrank genießen oder aber 30 Minuten gedulden! 🙂

Alle Jahre wieder…

…kommt die Vorweihnachtszeit und der damit einhergehende Stress ganz plötzlich! Eh man sich mit dem Gedanken angefreundet hat, dass es jetzt ein bisschen kälter wird, sind die Weihnachtsmarktbuden schon geöffnet und der erste Kitsch geht über die Theken! Ab diesem Zeitpunkt gibt es in der Innenstadt zu keiner Tageszeit ein Durchkommen und der stressige Last-Minute-Run auf die Geschenke ist in vollem Gange. Dazu kommt noch der innere Zwang Kekse zu Backen um den Kollegen diese winterlich wonnige Zeit zu versüßen und ein Nikolaus- und Weihnachtsdinner wollen ja auch noch geplant sein! Herrlich entspannend diese Vorweihnachtszeit, was? 😉

Aaaber damit nicht alles auf einmal über einen hereinbricht, ist es keine Schande schon Anfang Oktober die ersten Gescheneke zu besorgen und Mitte November die Tischdeko für Weihnachten festzulegen! Nein, das ist wirklich vollkommen normal, oder!? Daher wälze ich schon seit Wochen verschiedenste Back- und Kochzeitschriften um Inspirationen für das perfekte Weihnachtsessen zu bekommen! Da ich eine große Liebe zu den Lecker Bookazines hege, liegt also auch die Lecker Christmas nun schon seit einiger Zeit ganz oben auf dem Stapel und ein Rezept daraus habe ich schonmal auf Weihnachtstauglichkeit getestet.
Eine Straciatella-Kirsch-Lasagne die durch den verwendeten Lebkuchen wirklich ein bisschen Weihnachten auf die Zunge zaubert!
Nichts für die schlanke Linie aber jeden Bissen wert!

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Das Rezept ist für eine große, wirklich große Auflaufform gedacht (ca. 15cm x 25cm und 7cm hoch). Wie ihr seht, hab ich die Menge auch etwas überschätzt 😉

Zutaten:
2 Gläser           Kirschen
40g                    Speisestärke
4 EL                   Amaretto
6EL                    Zucker
150g                   Zartbitterschokolade
250g                  Mascarpone
300g                 Quark (Festtstufe frei wählbar)
1 Pk                    Vanillezucker
250g                  Schlagsahne
1 Pk                    Brauner Kuchen/ Kandiskuchen

1. Kirschen in einem Sieb abgießen und dabei den Saft auffangen.
2. 100ml des Saftes mit der Speisestärke vermischen und glatt rühren.
3. Den restlichen Saft mit 2 EL Zucker und dem Amaretto vermischen und aufkochen. Wer keinen Alkohol zugeben möchte, kann auch etwas Bittermandelaroma zugeben.
4. Die Stärke zu dem erhitzten Saft geben und für 2 Minuten aufkochen lassen. Dann die Kirschen untermischen und das Kompott etwas abkühlen lassen.
5. Mascarpone, Quark, 4 EL Zucker und den Vanillezucker vermischen. Die Sahne steif schlagen und unter die Mascarponecreme heben.
6. Die Schokolade in einem Wasserbad schmelzen.
7. Die Reihenfolge der verschiedenen Schichten kann frei gewählt werden. Meine erste Schicht bestand aus Kuchen, darauf kam das Kirschkompott und das ganze wurde mit der Mascarponecreme bedeckt. Auf die Creme kamen dann noch einige Klekse Schokolade welche mit einer Gabel zu Schlieren verzogen wurden.
8. Die Schichterei noch ein zweites Mal wiederholen, so dass die Masacarponecreme mit der Schokolade den Abschluss bildet.
9. Nun ab damit in den Kühlschrank und die Lasagne für mindestens 4 Stunden aber am besten über Nacht auskühlen.

Ich hoffe mit diesem Rezept wird Eure Vorweihnachtszeit ein bisschen angenehmer 😉 Und an dieser Stelle noch einmal ein bisschen Werbung für die diesjährige Lecker Christmas! Sehr zu empfehlen!

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