Knuspriges Marzipangebäck

Und das knusprig bezieht sich in diesem Fall nicht nur auf die wirklich leckeren Marzipanbällchen sondern auch auf die Bilder denn ich bin seit Weihnachten im Besitz meines ersten Makro-Objektivs! ❤

Ich habe in dem Weihnachtstrubel nur Zeit gehabt einige Probeschüsse zu machen bevor das tolle italienische Gebäck der Familie kredenzt wurde. Aber ich muss sagen, man sieht doch einen deutlichen Unterschied.

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Man kann quasi jedes Puderzuckerkörnchen sehen! 🙂 Also macht Euch darauf gefasst dass die Bilder dieses Blogs nun ein wenig experimenteller werden da ich ja erst mal mit diesem tollen Objektiv klarkommen muss! 😉

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Bis dahin wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2015 und lasse Euch ein Rezept für italienisches Mandelgebäck da. Ein absolutes Must-bake für Marzipan Liebhaber und auch wunderbar als Party Snack geeignet!

Entdeckt habe ich das tolle Rezept bei Anja Zimtschnegge – schaut doch mal bei Ihr vorbei! In meinem Rezept habe ich den Amaretto weggelassen, da ich keinen im Haus hatte. Allerdings kann ich mir gut vorstellen dass das noch mal einen besonderen Geschmack gibt!

Zutaten für 30 – 35 Stück

400g Marzipan Rohmasse (z.B. Conditorei Jensen´s No1)
200g Puderzucker
150g brauner Zucker
300g gemahlene Mandeln
50g Mehl
1 TL Backpulver
2 Eiweiß
1 Schuss Amaretto wenn verfügbar

1. Das Mehl mit den gemahlenen Mandeln und dem Backpulver in eine Schüssel geben und kurz vermischen.
2. Die Zuckersorten dazugeben und ebenfalls kurz vermischen.
3. Die Marzipan Rohmasse in kleine Würfen schneiden in dazugeben. ich nehme am liebsten dieses Marzipan da es bereits im Rohzustand wunderbar nach Mandeln und nicht ganz so süß schmeckt und wunderbar fein ist.
4. Die Eiweiße dazugeben und nun mit den Knethaken so lange verrühren bis eine gebundene Masse entsteht.
5. Den Teig in kleine gleichmäßige Bällchen formen und ggf. in Mandelblättchen wälzen. Ich habe sie gelassen wir sie sind.
6. die Bällchen auf ein Backblech geben und bei 175°C für 10 – 15 Minuten ausbacken. Meine erste Portion ist sehr dunkel geworden, trotzdem waren sie sehr schön saftig in der Mitte. Die zweite Portion ist dann etwas hell geworden, also am besten zwischendurch mal schauen wie hell oder dunkel sie sind.
7. Das noch warme Gebäck mit Puderzucker bestäuben und fertig!

Ein neues Tortenprojekt – Babytorte!

Der Tortenkurs von dem ich erzählt habe, hat mich tatsächlich ein wenig beflügelt und so habe ich direkt danach den Plan geschmiedet, ein neues Tortenprojekt zu starten! Da passten mir zwei Dinge sehr gut! 1. das meine Kollegin und Freundin sich in den Mutterschutz verabschieden würde und 2. dass ich entdeckt habe dass in der Nähe meiner Arbeitsstelle ein Tortendekoladen existiert! *jubel* Und so ist diese süße Babytorte entstanden! DSC_4821   DSC_4824   DSC_4826   DSC_4831   DSC_4832   DSC_4838 Gefährlich für mein Portemonnaie aber umso schöner für die liebe Katja die sich ziemlich über das süße Törtchen gefreut hat. Nicht nur weil es toll aussah sondern auch weil sie auf Schokolade steht. 😉 Denn ich alter Wiederholungstäter habe auch für diesen Kuchen den Schoko-Espresso-Kuchen gemacht aber natürlich ohne Espresso! Die Frau ist ja schließlich schwanger! 🙂 Also gibts heute endlich das Rezept! Für Schwangere den Kaffee einfach durch noch mehr Buttermilch/Milch ersetzen! Zutaten für eine 20cm Springform: 2½ Tassen + 1 EL Mehl 3 Tassen Zucker 1 Becher + 1 EL Kakao 1 TL Natron 1½ TL Backpulver 1½ Salz 3 Eier Raumtemperatur 1½ Tassen Buttermilch Raumtemperatur 1½ Tasse starker Kaffee ¾ Tasse Öl 2 TL Vanilleextrakt Zutaten für die Ganache: 100ml Sahne 250g Schokolade Zutaten für die Deko: 1kg Rollfondant zum Eindecken (gerade für Anfänger sollte beim Eindecken nicht gespart werden) ca. 150g Rollfondant & 150g Blütenpaste Lebensmittelfarbe (Puder- und Pastenfarben) Silikonformen http://www.karendaviescakes.co.uk/product/130/Sleeping-Baby-&-Pillow/ http://www.wilton.com/store/site/product.cfm?id=2A3D866E-BD4B-894A-6E94AE7188ED24A4&killnav=1 1. Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen und die Springform mit Backpapier auskleiden. Dazu eine Lage Backpapier auf den Boden legen, die Springform darum schließen und das überstehende Backpapier mit einer Schere abschneiden. Nun eine Lage Backpapier halbieren, die Ränder der Form fetten und das Backpapier an den Seiten befestigen sodass die Form höher wird und der Kuchen am Backpapier hochbacken kann. 2. Nun zum Teig! Zunächst die trockenen Zutaten, Mehl, Zucker, Kakao, Natron, Backpulver, Salz und Vanille in eine Schüssel geben und vermischen. 3. Die Eier dazugeben und unterrühren. Noch während des Rührens die Buttermilch dazugeben, danach den Kaffee und dann das Öl. 4. Den Teig für ca. 2 Minuten gut durchmixen lassen sodass alle Zutaten miteinander verbunden sind. 5. Den Teig in die Form füllen und für ca. 45 – 60 Minuten backen lassen. Am besten mit der Stäbchenprobe testen ob der Kuchen im Kern schon durchgebacken ist. Damit der Kuchen möglichst hoch wird, wird hier eine große Menge Teig verwendet (eigentlich für eine 28cm Springform) daher muss geprüft werden ob er in der Mitte auch durch ist! 6. Nun den Kuchen komplett auskühlen lassen. Am besten bis zum nächsten Tag stehen lassen. 7. Für die Ganache, die Sahne in einem Topf erhitzen und über die Schokolade gießen. Das Gemisch erst für ca. 2 Minuten stehen lassen und erst dann glatt rühren. 8. Den ausgekühlten Kuchen so zurecht schneiden, dass er von allen Seiten schön gerade und glatt ist. Dann in mehreren Schichten die Ganache glatt aufstreichen. 9. Den Fondant geschmeidig kneten und dann auf einer mit Stärke bestäubten Arbeitsfläche ca. 3mm dick ausrollen. Danach den Fondant auf den Kuchen übertragen und an den Rändern glätten. Dann kann mir der Deko begonnen werden! 😉 Hierzu habe ich die oben genannten Silkonformen und verschiedene Puder- und Pastenfarben verwendet. Eigentlich hatte ich einen komplett anderen Plan für diese Torte. Ich habe mir in besagtem Geschäft jede Menge Formen und Ausstecher zugelegt, die auch nur ansatzweise „Baby“ gerufen haben und die kleinen Tiere habe ich eigentlich nur mitgenommen, weil ich sie wirklich putzig fand und dachte, sie im Zweifel auch für andere Torten verwenden zu können. Gott seis gedankt, habe ich diese Silikonform gekauft, denn die besagten Babyformen (Schuhe, Babyflasche, Kinderwagen) waren so genannte Patchwork Ausstecher und haben mich ein bisschen in den Wahnsinn getrieben! Irgendwie passten die Motive, so platt und unbunt sie dann waren garnicht in meinen Plan! Die Tiere aus der Silikonform waren plastischer und daher für meinen Geschmack schöner! Wie es auch sei, jetzt ist die Torte verputzt und ich warte auf die nächste Tortenidee die mir durch den Kopf schwirrt und vor der sich meine Kreditkarte schon fürchtet! 😉

Advent, Advent…

das Backofenlicht brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier und schon steht ein Plätzchenpaket vor der Tür! 😉

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Ich bin nun wiklich kein großer Freund der Plätzchenbackerei einfach weil ich weiß wer die vielen Kekse hinterher essen muss. Aber einmal im Jahr stelle ich mich an den Ofen um zumindest eine Sorte Kekse zu backen und dann freudig an meine Mitmenschen zu verteilen! Und so durften sich meine Nachbarn zum 1. Advent tatsächlich über ein kleines Goodiebag vor Ihrer Tür freuen. Gefüllt mit diesen leckeren Gingerbreadman-Butterkeksen!

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Normalerweise sind Butterkekse die Sorte, die ich auf jedem Keksteller liegen lasse weil sie mir zumeist zu trocken sind. Aber diese Butterkekse sind irgendwie anders. Wahrscheinlich wegen des Frischkäses der auch mit in den Teig darf!

Zutaten für ca. 35 Kekse
225g weiche Butter
85g Frischkäse Raumtemperatur
170g Zucker
1 Ei Raumtemperatur
1 TL Vanillearoma oder gemahlene Schote
1 TL Zimt
330g Mehl
1 Prise Salz

1. Die Butter mit dem Frischkäse schaumig aufschlagen.
2. Den Zucker, die Vanille, das Salz und den Zimt dazugeben und kurz weiterrühren.
3. Nun das Ei dazugeben und gut unterrühren.
4. Zum Schluss das Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
5. Den Teig in zwei Portionen teilen, in Frischhaltefolie einwickeln, flach drücken und dann für 2 Stunden im Kühlschrank durchkühlen.
6. Den Ofen auf 190°C vorheizen, den Teig bei Zimmertemperatur kurz ruhen lassen und dann auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig ausrollen. Darf ruhig ein wenig dicker sein wenn man mit einem Stempel ein Muster stempeln möchte.
7. In diesem Fall Kreise ausstechen und diese danach stempeln. Dann ab aufs Backblech.
8. Sobald das Blech voll ist, die Kekse für ca. 10 Minuten ausbacken bis sie leicht bräunlich sind – immernoch sehr hell!

Dann ab damit in eine braune Tüte welche mit einem Dekogarn und einem Glöckchen verschlossen und Dekoklebeband verschönert ist! 🙂

Und da ich auch eine Kurzentschlossene bin, teile ich dieses Rezept gerne beim „Blogevent für Kurzentschlossene“ der auf einem meiner liebsten Blogs „YumLaut“ ehemals „Ein Keks für unterwegs“ gerade veranstaltet wird!

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Schöne Adventszeit Euch allen! 🙂

 

 

Gastbeitrag: Paleo Chocolate Chip Cookies

Heute gibt es ein ganz tolles Rezept für Paleo Chocolate Chip Cookies!
Das gibt es aber nicht hier sondern in meinem ersten Gastbeitrag bei Yvonne von Pipapopaleo! Auf ihrem Blog finden sich jede Menge Rezepte zur Paleo Ernährung und ich durfte einen kleinen Beitrag dazu leisten!
Also schaut schnell vorbei und dann ran an den Ofen! 🙂
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„Die Schokolade ist sehr schokoladig“….

diesen und viele weitere Versprecher könnte man unter Umständen demnächst im Fernsehen begutachten und zwar live und in Farbe von mir gesprochen! 😉
Am vergangenen Wochenende war nämlich der vermutlich spannendste Tag meiner bisherigen Back-Blogger-Geschichte! Denn meiner einer hat sich getraut am Casting für „Das große Backen“ teilzunehmen!

„Getraut“ trifft es in diesem Fall sogar sehr richtig denn 1. musste man ein Meisterstück mitbringen, welches man dann einem Meisterkonditor (!) zur Verkostung gegeben hat und 2. habe ich natürlich einen Kuchen gebacken den ich in dieser Form noch nie gemacht habe!
Wer jetzt denkt „Mädchen, das is aber ne ziemliche Schnapsidee!“ dem gebe ich zu 100% recht aber schiebe gleich hinterher, dass die Vorstellung aus meinem Kopf zu nahezu ebenfalls 100% so auf der Etagere gelandet ist! Ha!

Trotzdessen war dieser Tag sehr nervenaufreibend, anstrengend und mindestens genauso spannend! Denn erst ein mal musste das gute Stück heil und ohne Detschen und Dellen nach Köln transportiert und dort aufgebaut und dekoriert werden! Gott sei Dank war die Straße um die Uhrzeit komplett leer und meine Hände trotz Aufregung sehr ruhig sodass ich eine halbe Stunde vor Start folgendes Prachtstück abliefern konnte!

 

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Wie im letzten Post muss ich an dieser Stelle anmerken – es sind keine Fotos die mit meiner guten Kamera aufgenommen wurden! Das lag an zu viel Stress und zu wenig Zeit um lange rumzuknipsen! Aber ich verspreche, bald gibt es wieder schöne Bilder mit einem bisschen Deko und allem drum und dran! 🙂

Man sollte seinen Lieblingskuchen mitbringen weswegen dieses Träumchen im Grundgerüst aus Guinness-Schoko-Kuchen besteht! Falls ich es nicht schon ein mal erwähnt habe, ich liebe diesen Kuchen! Hinzu kommt, dass er aufgrund seiner „stabilen“ Konsistenz perfekt zum Füllen und Transportieren geeignet ist!
Gefüllt ist der Kuchen mit einer Grütze aus roten Früchten und ummantelt ist das Ganze mit einer Zartbitter-Ganache! Da Miss Mona sich nicht entscheiden konnte ob es nun Törtchen oder eine Torte geben sollte, hab ich kurzerhand einfach beides gemacht und es als Gesamtkonzept dargestellt! 😉

Sofern man mit seinem Meisterstück den Gaumen des Konditors entzücken konnte, kam man in die zweite Runde „Die Backchallenge“. Hier durften die übrig gebliebenen Kandidaten gegeneinander antreten in dem sie alle dasselbe vorher unbekannte Rezept nachbackten. Ich verrate an dieser Stelle aber nicht um was es sich handelt, da noch einige Castings ausstehen!

Und dann? Jaaa und dann heißt es warten bis man erfährt ob man in die Show kommt oder nicht. Ich habe es bis in die Backchallenge geschafft und muss nun brav hoffen dass für mich ein Plätzchen frei ist! Aber ich bin ganz ehrlich – selbst wenn ich es nicht in die Sendung schaffe, war der vergangene Samstag schon ein riesige Chance, eine große Herausforderung und vor allem ein Mordsspaß! Ich habe tolle Leute kennengelernt, viele schöne Backwerke gesehen und einiges über mich selbst gelernt! Z.B. das ich mich mit einer Kamera in der Nähe manchmal verhalte wie ein panisches Häschen – Ohren anlegen und still sitzen bleiben!
Für all Euch Häschen die lieber Kuchen mümmeln folgt sofort das Rezept! 🙂

Ich habe zwei Guiness-Kuchen gebacken und möglichst gleichmäßige und große Schichten schneiden zu können. Theoretisch sollte aber ein Kuchen ausreichen um diesen in drei Böden zu schneiden!

Zutaten für eine 28cm Springform:

Ganache:

250g Zartbitterschokolade
300ml Sahne
2 EL Butter

1. Die Sahne in einem Topf erhitzen.
2. Schokolade in kleine Stücke brechen (oder Drops verwenden) und mit der Butter in eine hitzebeständige Schüssel geben.
3. Nun die erhitzte Sahne über die Schokolade gießen und das ganze für 2 Min in Ruhe stehen lassen.
4. Die Masse mit einem Schneebesen glatt rühren und über Nacht bei Zimmertemperatur auskühlen lassen.

Guinness Kuchen:

250ml Guinness
250 g Butter
80 g Kakaopulver
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
140 ml Buttermilch
280 g Mehl
2 TL Natron
1/2 TL Backpulver

1. 250g Butter mit 250ml Guinness in einem Topf erhitzen bis die Butter geschmolzen ist.
2. Sobald die Butter flüssig ist, 80g Kakaopulver, 1Pck Vanillezucker und 300g Zucker dazugeben und zu einer glatten Masse rühren.
3. 2 Eier mit 140ml Buttermilch verquirlen und beiseite stellen.
4. Die restlichen trockenen Zutaten sprich 280g Mehl sowie 2 TL Natron und 1/2 Tl Backpulver in eine Schüssel geben und vermischen
5. Nun die Schoko-Bier-Masse sowie die Ei-Buttermilch-Masse dazu geben und das Ganze zu einem glatten Teig verrühren.
6. Den Teig in eine gefettete und gemehlte Springform (28cm) füllen und dann für 45-50 Minuten bei 180°C Umluft ausbacken.
TIPP: Wenn man die Springform mit Alufolie umwickelt, geht der Kuchen gleichmäßiger auf und es bildet sich kein Hubbel in der Mitte. So muss später nichts zum Begradigen abgeschnitten werden.
Nach 45 Min wie immer mit der Stäbchenprobe testen und schauen ob der Kuchen bereits durchgebacken ist.
7. Den Kuchen komplett erkalten lassen und danach in 3 gleich große Böden schneiden.

 

Grütze:

800g TK-Beeremischung
1 Glas Sauerkirschen
500ml Kirschsaft
4 EL Speisestärke
2 EL Zucker

1. Die Speisestärke mit dem Zucker und 4 EL Saft glatt rühren.
2. Den restlichen Saft in einem Topf aufkochen, die Speisestärke dazugeben und unter rühren andicken lassen.
3. Die TK Früchte sowie die Kirschen in die Masse geben und untermischen. Durch das TK Obst sollte die Grütze auch gleich erkalten.
4. Nun den ersten Boden mit einem Tortenring umschließen und einige Esslöffel der Grütze darauf verteilen. Nicht zu dick, sonst wird das Türmchen instabil!
5. Diesen Vorgang mit dem nächsten Boden wiederholen und dann ab damit in den Kühlrschrank.
6. Die Ganache mit einem Handrührgerät aufschlagen und danach die Torte etwas 1cm dick damit einstreichen.
7. Die restliche Ganache in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und drei Tupfen senkrecht aufspritzen. Die Tupfen mit der Rückseite eines Löffels glatt ziehen. Dann erneut drei Tupfen aufspritzen und wieder glatt ziehen. Das so lange wiederholen bis die Torte komplett ummantelt ist.
8. Nun noch mal in den Kühlschrank bis die Ganach komplett ausgehärtet ist. So lässt sich das Prachtstück super transportieren.
9. Wer möchte dekoriert die Torte nun noch mit frischem Obst und einer Wimpelkette.

Das Rezept für die abgebildeten Cupcakes findet Ihr hier. Ich habe die Cupcakes mit einem Löffel etwas ausgehölt und mit den übrig gebliebenen roten Grütze gefüllt.

 

 

 

Mmh Fliesenkleber! Oder: Da gibts doch Parallelen!

Ja ich gebe zu der Titel verwirrt, aber Ihr sollt ja zum Lesen animiert werden, nech! 😉

Der Titel ist nichts als die Erkenntnis des vergangenen Wochenendes! Denn ich habe festgestellt, dass Fliesenkleber mischen ähnlich ist wie Muffinteig rühren und Wände verfugen ein bisschen was vom Einstereichen einer Buttercreme-Torte hat!
Nur das Abschmecken habe ich bei dieser etwas überlriechenden Masse weg gelassen! 😉

Das vergangene Wochenende haben wir nämlich genutzt um den Fliesenspiegel unserer neuen Küche in unserer neuen Wohnung zu erneuern! Sooo viel Neues! 😉 Wie Ihr seht gehts im Moment heiß her, also schon mal vorab eine große Entschuldigung wenn die kommenden Posts etwas länger dauern! 😉
Natürlich wurde die getane Arbeit mit etwas Leckerem belohnt!

Schoko-Quark-Klöße mit Nougatfüllung!

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Mit diesem Gericht vor Augen ließ es sich gleich schneller Fliesen! 🙂

Am kommenden Wochenende wird es etwas weniger produktiv dafür aber umso spannender, denn ich statte (erstmals) der Queen einen Besuch ab! Jawohl – London calling! Und zurück komme ich dann sicher mit ganz vielen tollen Ideen und Eindrücken mit denen ich Euch danach belästige! 😉

Bis dahin gibts lecker süß für Euch!

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Für ca. 14 Klößchen:
250g Quark (Fettstufe nach Belieben)
60g Kakao
90g Semmelbrösel
50g Puderzucker
2 Eigelb
1 TL Vanillearoma
1 Pk Nougat

1. Zunächst den Quark in einem Küchentuch abtropfen lassen.
2. Quark mit den Eigelben mischen und nach und nach den Zucker dazugeben.
3. Den Kakao und die Semmelbrösel hinzugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten.
4. Den Nougat in kleine Stücke schneiden. Etwa 30g Teig nehmen, den Nougatwürfel mittig platzieren und dann den Teig darum schlagen. Das Ganze zu einer schönen Kugel formen! 🙂
5. Die Kugeln für 1Std im Kühlschrank ruhen lassen.
6. Ein Wasserbad mit einem Sieb (z.B. Nudelsieb) vorbereiten. Das Wasser erhitzen aber nicht kochen!
7. So viele Kugeln in das Sieb legen wie reinpassen ohne dass gestapelt werden muss und zugedeckt für ca. 10 Minuten im Dampf ziehen lassen.
8. Die warmen Klöße auf einem Teller mit Vanillesoße anrichten und noch warm genießen!

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Bisse jeck oder wat?

Pass op et ess widder suweit dä Karrneval is do!
Die 5. Jahreszeit hat heute ihren Auftakt in Form von Altweiber gegeben. Und ähnlich wie Tokio Hotel, Röhrenjeans und Blauschimmelkäse ist auch der Karneval eine polarisierende Veranstaltung! Es gibt die, die ihn lieben und die, die spontan eine Woche in die Südsee flüchten!
Da ich in Düsseldorf wohne, kam ich heute kaum umhin meine Bahn mit einer Biene, einem Kardinal und mein Büro mit einer Kuh und einem Grashüpfer zu teilen! Da ich aber ein Befürworter der Verkleiderei bin, war es mir eine große Freude! 🙂 Kinder, in Maßen ist Karneval ein tolles Fest! Für alle die, deren Alkpholpegel genauso stark gestiegen ist wie der Rhein bei Schneeschmelze kommt heute ein Gegenmittel! Brownies mit Haselnüssen, Schokolade und Vanillesoße!
Dieses Soulfood nimmt Euch an Aschermittwoch zärtlich in den Arm, flüstert Euch zu das morgen alles wieder gut ist und die Aspirin bestimmt bald wirkt und es macht Euch den Übergang in die Fastenzeit noch ein bisschen schwerer! 😉 Ihr habts verdient – jenoch getobt die letzten Tage!
Und bevor der Kopfschmerz wegen der vielen Buchstaben wieder einsetzt kommen wir flott zum Rezept!

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Ich habe statt der klassischen eckigen Form diesmal ein Mini Törtchen draus gemacht und eine halbe Menge in einer 20cm Springform gebacken.
Das ursprüngliche Rezept habe ich von der lieben Regine von der Sternenliebe, die mir einige dieser köstlichen Brownies als Post aus Ihrer Küche hat zukommen lassen! Mein absolutes Lieblings-Brownie-Rezept!

Rezept für eine eckige Form (für Mini Torte halbieren):

250g Butter
300g Zartbitterschokolade
200g Zucker
1 1/2 TL Backpulver
6 Eier
100g Haselnusskerne gemahlen
100g Schokolade
ggf. Walnüsse und Vanillesoße als Topping

1. Die Butter mit 250g Schokolade über einem Wasserbad schmelzen.
2. Zucker, Backpulver und Hasenusskerne mischen und zu der Schokoladen-Butter-Masse geben.
3. 6 Eier dazugeben und ebenfalls gut unterrühren.
4. Die Browniemasse in die gefettete Form geben und bei 150°C für 30 Minuten ausbacken.
5. Wer möchte kann nun die frischen Brownies mit Walnüssen und 100g flüssiger Schokolade toppen.
6. Und ein absolutes MUSS ist es, den Brownie, sofern er frisch aus dem Ofen verzehrt wird, in Vanillesoße zu ertränken 😉 Absolute Empfehlung!!
Kleiner Tipp noch am Rande, wenn die Brownies bereits erkaltet sind, kann man sie super in der Mikrowelle erhitzen dann sind sie wie frisch gebacken fluffig und warm!

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Die wichtigste Mahlzeit…

„Kind Du musst was essen bevor Du aus dem Haus gehst…“ schalmeite es wohl früher aus vielen Küchen, denn allgemeinhin gilt das Frühstück als die wichtigste Mahlzeit am Tag! Dummerweise schenke ich dieser, zugegebenermaßen tollen Mahlzeit, unter der Woche zu wenig Aufmerksamkeit!
Denn Frühstück bedeutet für mich Zeit zum Genießen und einen gemütlichen Start in den Tag (am besten bis Mittags im Pyjama). Zeit ist aber nunmal das was ich an einem normalen Arbeitstag nicht habe!

Gott seis gedankt folgt auf 5 Arbeitstage jedoch das Wochenende und da werden dann auch mal ein paar besondere Dinge aufgetischt. Z.B. Crêpes oder einen Grießbrei mit Früchten oder Nutella oder Nutellafrüchten. 😉 Oder aber Pancakes mit Karamellsirup!

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Angesichts der Entscheidung ob nun die französischen oder die amerikanischen Teiglinge den sonntäglichen Frühstückstisch erfreuen sind in diesem Haushalt schon mittelschwere Kleinkriege entfacht! Doch dieses Wochenende habe ich gewonnen! Ein Schnütchen gepaart mit dem Satz:“Aber Schatz, Crêpes habe ich schon verbloggt“ taten ihr Übriges! Euer Glück, denn sonst hätte ich die guten Stücke nicht vor die Linse bekommen! 

Das Beste an beiden Arten ist, der Teig ist ratz fatz gemischt und in Windeseile steht was Leckeres zum Naschen bereit!

Zutaten für ca. 10 Stück:

250ml Milch
30g geschmolzene Butter
2 Eier
180g Mehl
4 EL Zucker
1 TL Vanillearoma
1/2 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
Karamellsirup (z.B. von Grafschafter)

1. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen.
2. Die Milch mit der Butter und den Eiern verquirlen.
3. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und vorsichtig verrühren. Nicht zu lange, sonst werden die Pancakes nicht fluffig!
4. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und einen Kleks Teig in der Mitte platzieren.
5. Wenn die ersten Bläschen an der Oberfläche erscheinen kommt der spaßige Teil! Wenden bitte! 😉
6. Zum Schluss etwas Ahornsirup, oder Karamellsirup oder Schokosoße oder oder oder darüber geben und genießen!

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Ich habe einen Traum!

Und das ist auch gut so denn jeder sollte mindestens einen haben! Manche sind für immer unerreichbar andere benötigen nur ein bisschen Geduld!

Mein Traum ist New York!

Einmal in meinem sonst sehr erfüllten Leben, möchte ich diese pulsierende Metropole erkunden! Mein Traum ist es, wie Carrie Bradshaw von Block zu Block zu hetzen, mit einer Softeistüte die Freiheitsstatue zu imitieren und mit einer Pferdkutsche durch den Central Park zu fahren. Zu kitschig? Klar, es ist ja auch ein Traum 😉
Bis ich diesen Traum erreiche denke ich sehr ökonmisch und versuche mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln die größte Annäherung an diesen Traum zu erreichen. Ergo, ich backe NY Cheesecake! 😉
Dieser unterscheidet sich ein wenig vom klassischen deutschen Käsekuchen denn er hat keinen Mürbteigboden und er wird, zumindest in diesem Fall, mit der Bain Marie Methode gebacken. Wer sich fragt was die Marie und ihre Bad damit zu tun haben dem sei kurz erklärt, hier handelt es sich um ein Wasserbad für Kuchen. Wieder was gelernt gell! 😉

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Dazu wird die Backform mit Alufolie umwickelt, dann in ein Wasserbecken gestellt und in diesem in den Ofen geschoben. Da ich kein Gefäß hatte das groß genug war eine 28cm Springform zu beherbergen, habe ich eine 18cm Springform genommen.
Das Backen im Wasserbad sorgt dafür, dass der Kuchen keine Risse bekommt und gleichmäßig durchgebacken wird. Und so sah das ganze dann in meinem Ofen aus 🙂 Eine 18cm Springform in einem Tupperware Ultra Bräter (den Namen habe ich mir nicht ausgedacht 😉 ).


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Die Konsistenz ist wirklich sehr einmalig, daher empfehle ich jedem es einmal auszuprobieren auch wenn Omi´s Käsekuchen immer der Beste bleiben wird! 😉 Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben bevor sie verarbeitet werden!

Rezept für NY Cheesecake:

5                       Eier
1 Becher         Schmand
900 g              Frischkäse
80g                 Butter
270g               Zucker
2 EL                Speisestärke
1 1/2 TL         Vanillearoma
1 TL                 Zitronensaft
1 TL                 Zitronenzesten

 

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1. Zunächst den Ofen auf 150°C Umluft vorheizen. Die Springform von Außen mit Alufolie einwickeln sodass die Schnittkante gut eingehüllt ist und kein Wasser mehr in die Form laufen kann.

2. Die Eier mit dem Schmand in eine Schüssel geben und mit einem Mixer gut verrürhen.

3. In einer weiteren Schüssel den Frischkäse mit der Butter vermischen und  zu der Eier-Schmand-Masse geben und erneut vermischen.

4. Nun den Zucker, die Stärke, das Aroma sowie den Zitronensaft und die Zesten zu dem Teig geben und gut untermischen.

5. Die Masse in die gefettete Springform geben und in der größeren Form so platzieren, dass die Springform die Kanten nicht berührt.

6. Die Formen auf das Ofenrest stellen und die größere Form mit heißem Wasser füllen bis es bis zur Hälfte der Springform reicht.

7. Nun den Kuchen für 2 1/2 Stunden backen. Wenn er von oben bereits leicht braun ist mal mit einem Messer die Konsistenz prüfen. Dazu ein Messer mittig in den Kuchen stechen. Lässt es sich ohne Reste wieder entfernen ist der Kuchen fertig. 🙂

8. Den Kuchen aus dem Wasserbad entfernen und die Alufolie abwickeln. Nun muss er bei Zimmertemperatur abkühlen und ggf. über Nacht im Kühlschrank erkalten.

Ein Traumkuchen für eine Traumstadt! 🙂

Von Wasser im falschen Aggregatzustand!

Eigentlich bin ich keine große Liebhaberin der Temperaturen um die Null Grad. Aber es geht doch nichts über eine weiße Weihnacht bei der man am 24. aufwacht und feststellt, dass die Welt über Nacht Puderzuckerweiß geworden ist! Mein erster Impuls: Rein in die dicken Klamotten und ab nach draußen! In den Schnee fallen lassen um wild strampelnd zum Engel zu transformieren, laut kreischend auf einem klapprigen Schlitten den Berg runter jagen und mit halb erfrorenen Fingern einen Schneemann bauen.
Aber sind wir mal ehrlich so richtig frostig ist es nicht und wird es bis Weihnachten vermutlich auch nicht werden! Nun bin ich im Bezug auf Weihnachten jedoch ein recht eingensinniger Zeitgenosse und ich will meinen Schneemann! Also habe ich mir in diesem Jahr einfach einen gebacken 🙂
Wer auch nicht auf den netten Kerl mit der Möhrennase verzichten will bekommt hier nun das Rezept!
Die Grundlage für meinen Mr. Frost bildet ein Guinness Kuchen, der aufgrund seines einzigartigen Geschmacks sehr oft auf den Tisch kommt 😉 Ummantelt wurde das gute Stück mit Sahne und dekoriert mit Schokoladendrops, Schokotrüffeln und Fondant!

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Zutaten für einen Mr. Frost:

250ml Guinness
250 g Butter
80 g Kakaopulver
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
140 ml Buttermilch
280 g Mehl
2 TL Natron
1/2 TL Backpulver

250 ml Sahne
100 g Puderzucker
1 TL Vanillearoma
1 EL Zitronensaft

Schokoschmelzdrops
Schokotrüffel
Fondant
Lebensmittelfarbe orange

1. 250g Butter mit 250ml Guinness in einem Topf erhitzen bis die Butter geschmolzen ist.
2. Sobald die Butter flüssig ist, 80g Kakaopulver, 1Pck Vanillezucker und 300g Zucker dazugeben und zu einer glatten Masse rühren.
3. 2 Eier mit 140ml Buttermilch verquirlen und beiseite stellen.
4. Die restlichen trockenen Zutaten sprich 280g Mehl sowie 2 TL Natron und 1/2 Tl Backpulver in eine Schüssel geben und vermischen
5. Nun die Schoko-Bier-Masse sowie die Ei-Buttermilch-Masse dazu geben und das Ganze zu einem glatten Teig verrühren.
6. Den Teig in eine gefettete und gemehlte Springform (28cm) füllen und dann für 45-50 Minuten bei 170°C Umluft ausbacken.
TIPP: Wenn man die Springform mit Alufolie umwickelt, geht der Kuchen gleichmäßiger auf und es bildet sich kein Hubbel in der Mitte. So muss später nichts zum Begradigen abgeschnitten werden.
Nach 45 Min wie immer mit der Stäbchenprobe testen und schauen ob der Kuchen bereits durchgebacken ist.
7. Die Sahne etwas anschlagen, dann den Sahnesteif, den Puderzucker und das Vanillearoma hinzugeben und die Sahne steif schlagen. Mit Zitronensaft abschmecken.
8. Den ausgekühlten Kuchen mit der Sahne eindecken und kühl stellen.
9. ca. 50g Fondant weiche kneten und mit etwas Lebensmittelfarbe einfärben. Nun eine Möhre formen und mit der stumpfen Kante eines Messers kleine Rillen einschneiden.
10. Die Augen aus Schokodrops auf dem Kuchen platzieren. Für den Mund die Schokotrüffel halbieren und halbmondförmig auf den Kuchen legen. Dann die Möhre dazu und fertig ist das Schneemanngesicht 🙂

Ich wünsche Euch allen wunderschöne und friedvolle Feiertage mit Euren Lieben! Kommt gut ins neue Jahr und dann gehts auch gleich mit vielen neuen Rezepten hier weiter!
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