Ein neues Tortenprojekt – Babytorte!

Der Tortenkurs von dem ich erzählt habe, hat mich tatsächlich ein wenig beflügelt und so habe ich direkt danach den Plan geschmiedet, ein neues Tortenprojekt zu starten! Da passten mir zwei Dinge sehr gut! 1. das meine Kollegin und Freundin sich in den Mutterschutz verabschieden würde und 2. dass ich entdeckt habe dass in der Nähe meiner Arbeitsstelle ein Tortendekoladen existiert! *jubel* Und so ist diese süße Babytorte entstanden! DSC_4821   DSC_4824   DSC_4826   DSC_4831   DSC_4832   DSC_4838 Gefährlich für mein Portemonnaie aber umso schöner für die liebe Katja die sich ziemlich über das süße Törtchen gefreut hat. Nicht nur weil es toll aussah sondern auch weil sie auf Schokolade steht. 😉 Denn ich alter Wiederholungstäter habe auch für diesen Kuchen den Schoko-Espresso-Kuchen gemacht aber natürlich ohne Espresso! Die Frau ist ja schließlich schwanger! 🙂 Also gibts heute endlich das Rezept! Für Schwangere den Kaffee einfach durch noch mehr Buttermilch/Milch ersetzen! Zutaten für eine 20cm Springform: 2½ Tassen + 1 EL Mehl 3 Tassen Zucker 1 Becher + 1 EL Kakao 1 TL Natron 1½ TL Backpulver 1½ Salz 3 Eier Raumtemperatur 1½ Tassen Buttermilch Raumtemperatur 1½ Tasse starker Kaffee ¾ Tasse Öl 2 TL Vanilleextrakt Zutaten für die Ganache: 100ml Sahne 250g Schokolade Zutaten für die Deko: 1kg Rollfondant zum Eindecken (gerade für Anfänger sollte beim Eindecken nicht gespart werden) ca. 150g Rollfondant & 150g Blütenpaste Lebensmittelfarbe (Puder- und Pastenfarben) Silikonformen http://www.karendaviescakes.co.uk/product/130/Sleeping-Baby-&-Pillow/ http://www.wilton.com/store/site/product.cfm?id=2A3D866E-BD4B-894A-6E94AE7188ED24A4&killnav=1 1. Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen und die Springform mit Backpapier auskleiden. Dazu eine Lage Backpapier auf den Boden legen, die Springform darum schließen und das überstehende Backpapier mit einer Schere abschneiden. Nun eine Lage Backpapier halbieren, die Ränder der Form fetten und das Backpapier an den Seiten befestigen sodass die Form höher wird und der Kuchen am Backpapier hochbacken kann. 2. Nun zum Teig! Zunächst die trockenen Zutaten, Mehl, Zucker, Kakao, Natron, Backpulver, Salz und Vanille in eine Schüssel geben und vermischen. 3. Die Eier dazugeben und unterrühren. Noch während des Rührens die Buttermilch dazugeben, danach den Kaffee und dann das Öl. 4. Den Teig für ca. 2 Minuten gut durchmixen lassen sodass alle Zutaten miteinander verbunden sind. 5. Den Teig in die Form füllen und für ca. 45 – 60 Minuten backen lassen. Am besten mit der Stäbchenprobe testen ob der Kuchen im Kern schon durchgebacken ist. Damit der Kuchen möglichst hoch wird, wird hier eine große Menge Teig verwendet (eigentlich für eine 28cm Springform) daher muss geprüft werden ob er in der Mitte auch durch ist! 6. Nun den Kuchen komplett auskühlen lassen. Am besten bis zum nächsten Tag stehen lassen. 7. Für die Ganache, die Sahne in einem Topf erhitzen und über die Schokolade gießen. Das Gemisch erst für ca. 2 Minuten stehen lassen und erst dann glatt rühren. 8. Den ausgekühlten Kuchen so zurecht schneiden, dass er von allen Seiten schön gerade und glatt ist. Dann in mehreren Schichten die Ganache glatt aufstreichen. 9. Den Fondant geschmeidig kneten und dann auf einer mit Stärke bestäubten Arbeitsfläche ca. 3mm dick ausrollen. Danach den Fondant auf den Kuchen übertragen und an den Rändern glätten. Dann kann mir der Deko begonnen werden! 😉 Hierzu habe ich die oben genannten Silkonformen und verschiedene Puder- und Pastenfarben verwendet. Eigentlich hatte ich einen komplett anderen Plan für diese Torte. Ich habe mir in besagtem Geschäft jede Menge Formen und Ausstecher zugelegt, die auch nur ansatzweise „Baby“ gerufen haben und die kleinen Tiere habe ich eigentlich nur mitgenommen, weil ich sie wirklich putzig fand und dachte, sie im Zweifel auch für andere Torten verwenden zu können. Gott seis gedankt, habe ich diese Silikonform gekauft, denn die besagten Babyformen (Schuhe, Babyflasche, Kinderwagen) waren so genannte Patchwork Ausstecher und haben mich ein bisschen in den Wahnsinn getrieben! Irgendwie passten die Motive, so platt und unbunt sie dann waren garnicht in meinen Plan! Die Tiere aus der Silikonform waren plastischer und daher für meinen Geschmack schöner! Wie es auch sei, jetzt ist die Torte verputzt und ich warte auf die nächste Tortenidee die mir durch den Kopf schwirrt und vor der sich meine Kreditkarte schon fürchtet! 😉

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Dornröschen ist erwacht…

Dieser Blog und dessen Betreiberin sind nun endlich wieder aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und Schuld daran ist diese Torte!

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Gab es hier in der letzten Zeit eher wenig Kreatives dass einem ein „Oh“ oder „Ah“ hätte entlocken können, lag es daran dass mir die Zeit und auch ein wenig die Muße fehlte!
Und so traf es sich ganz gut, dass mein Bester mir zum Jahrestag einen Kurs bei keiner geringeren als Monika Matzat – der Tortentante – geschenkt hat und an diesem Wochenende war es endlich soweit.
Das Lange Warten hatte ein Ende und ich konnte einen ganzen Tag lang meiner Phantasie freien Lauf lassen und meinen Wissensdurst zur perfekten Fondanttorte stillen!
Zunächst haben wir die Basics gelernt, wie schneide ich einen Kuchen schön rund, warum braucht mein Kuchen ein Mäntelchen und wie zum Kuckuck bekommt man diesen Fondant eigentlich so glatt?
Gleich danach kam dann der kreative Teil bei dem jeder die Torte unsetzen konnte, die er sich vorher gedanklich ausgemalt hatte! Ich wusste bei mir solls was kitschiges mit Vintage Touch geben. Et voila einmal vintage Kitsch zum Essen!

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Der Kurs hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und mir ist wieder einmal klar geworden, dass mir das Kneten und Modelieren mit Fondant auch richtig Spaß bereitet! Aber wie oft hat man schon die Gelegenheit? Ich kann ja schlecht jedes Wochenende eine Fondattorte machen! Nichts desto trotz werde ich versuchen doch öfter mal Gelegenheiten wie Geburtstage und Familienfeste zu nutzen um ein Törtchen zu modellieren! Bis dahin begnüge ich mich mit den Fotos dieser Torte! Vorsicht, es folgt eine Diashow! 😉

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Unter dem Zuckermäntelchen befindet sich übrigens ein Schoko-Kaffee-Kuchen und eine gaaaanz dünne Schicht Buttercreme (tatsächlich <1mm). Das Rezept dazu gibt es demnächst, denn das war nicht das erste Mal dass ich diesen Kuchen gebacken habe! 🙂

Bis dahin fülle ich meine Weihnachts-Wunschtliste mit Zubehör um Fondanttorten herzustellen und wünsche Euch allen einen fantastischen Sonntagabend!

 

Viiiieeel Glück zum Bloggeburtstag…

viel Glück, viel Glück!

Ich kann mir genau vorstellen, wie der verrückte Hutmacher, der Märzhase und die Schlafmaus an einem Tisch in Miss Mona´s Tearooms sitzen und es für mich singen:

Viel Glück zum Bloggeburtstag – für mich ? – für Dich

viel Glück zum Bloggeburtstag – für mich ? – für Dich

drum blas die Kerzen aus, mein Kind und wünsch Dir was geschwind

viel Glück zum Bloggeburtstag für Diiiiiich!

Und so würde ich mich sehr gerne an den Tisch setzen um ein Tässchen Tee mit den Dreien zu genießen und ihn zu Feiern diesen großen Tag! 🙂
Jetzt gibt es sicher einige die aufgepasst haben und sagen „Aaaaber die singen doch garnicht Bloggeburtstag sondern Nichtgeburtstag!“ Ja, tun sie, aber mein Blog hat eben nicht Nichtgeburtstag! Denn genau heute wird er ein stolzes ganzes Jahr alt!
Auf den Tag genau ging vor einem Jahr der erste Post on air. Den beschämenden ersten Beitrag findet Ihr hier.

Wenn ich mal in die Vergangenheit schaue sind es 48 Beiträge und somit Rezepte die mein kleines Küchenchaos beschreiben. Über die Zeit haben sich die Fotos verändert, die Art und Weise in der ich Texte schreibe hat sich gewandelt und generell findet dieser Blog noch seinen eigenen Stil!
Aber alles in allem lässt sich sagen, es war ein spannendes Jahr in dem ich das ein oder andere Mal auch über meinen eigenen Schatten springen musste! Nicht jede Geschichte kommt einem einfach über die Finger! Und noch viel weniger lässt sich der eigene Anspruch immer mit der verfügbaren Zeit verknüpfen!

Als Leser sieht man es vielleicht nicht, aber es steckt einiges an Gedanken in einem einzelnen Beitrag! Das fängt beim Rezept an und endet beim Setting für ein schönes Bild. Dazwischen liegen die Bemühungen das Backwerk möglichst perfekt hinzubekommen und die oft quälende Überlegung bezüglich einer möglichst witzigen und kreativen Geschichte!
Hinzu kommen die Befürchtungen dass ihn gar niemand liest – den Blog – man sieht zwar die Seitenaufrufe aber man weiß ja nicht obs gefällt! Und es gibt soooo viele tolle Blogs, da sticht das kleine Teehäuschen vielleicht auch nicht heraus!
Aber auch wenn es nicht der beste Blog des Jahrhunderts ist, so ist er immerhin mein kleiner cozy Rückzugsort an dem ich netten Menschen leckere Rezepte übermittle! 🙂

Ich bin gespannt was das nächste Jahr für mich und diesen Blog bereit hält, welche spannenden Rezepte mich erwarten und wie sich die Fotografierei weiterentwickelt!

Zum ersten Geburtstag sollte es natürlich etwas Besonderes geben, ein etwas besonderes Törtchen zum Beispiel! Und so wollte ich zunächst einen kunterbunten Geburtstagskuchen mit verschiedenen bunten Rührteigschichten zaubern. Verkauft hätte ich Euch das unter dem Motto „´It´s my Party and I coulour if I want to“ denn eigentlich finde ich bunte Kuchen nicht sehr appetitlich! Doch auch in meiner Küche geht mal was schief und so wollte die gelbe Schicht einfach nicht gar werden! Dem ganzen ein Ende gesetzt hat dann der kleine oragene Goofball von Moppelkaterich, der sich die Mascarponecreme in einem unbeaufsichtigten Moment hat schmecken lassen! Ein Foto habe ich trotzdem gemacht, natürlich von dem Teil der nicht liebevoll abgelutscht wurde! 😉 Das hätte Ihr Geburtstagskuchen werden können…

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Nunja, somit war der bunte Traum einer Kindergeburtstagstorte zum ersten Bloggeburtstag gestorben und so habe ich mir etwas neues überlegt. Etwas, das nicht so laut Karneval oder LSD Rausch schreit sondern einfach nur ein leckeres Törtchen ist. Da gerade Beerenzeit ist und ich Heidelbeeren absolut gerne mag, stand fest dass es etwas Heidelbeeriges werden soll! Noch ein bisschen Schokolade dazu und schwups da ist es, das Geburtstagstörtchen!

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Schokoschichten mit Blaubeer-Mascarpone-Creme die ein bisschen schmeckt wie Fruchtzwerge! 🙂

Zutaten:

325g Zucker
375g Butter
375g Mehl
1/2 Pk Backpulver
60g Kakao
150g Zartbitterschokolade geschmolzen
6 Eier
750g Mascarpone
70g Puderzucker
1 Pk. flüssiges Vanillearoma (z.B. Finesse)
300g Heidelbeeren püriert
125g Heidelbeeren zur Deko

1. Die Butter mit dem Zucker weiß schaumig aufschlagen.

2. Nun nach und nach die Eier dazugeben und jeweils gut unterrühren.

3. Mehl, Kakao und Backpulver mischen und esslöffelweise zu der Buttermischung geben.

4. Zu guter Letzt die geschmolzene Schokolade untermischen.

5. Den Teig in drei gleich große Portionen teilen und nacheinander (oder gleichzeitig wenn man drei Formen besitzt) in einer 18cm Springform für 25 – 30 Minuten bei 180°C backen.

6. Die Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen.

7. In der Zwischenzeit die Creme vorbereiten. Dazu die Heidelbeeren pürieren und mit den restlichen Zutaten zu einer glatten Masse verarbeiten.

8. Wenn die Kuchen ausgekühlt sind, werden sie mit einem scharfen Messer geköpft 😉 sodass man drei gerade etwa gleich dicke Schichten erhält.

9. Jetzt werden Kuchen und Creme geschichtet und im Kühlschrank ausgekühlt.

10. Nach ca. 1 Std Kühlzeit den Kuchen mit der restlichen Creme einstreichen und mit den ganzen Heidelbeeren dekorieren.

 

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Hier noch der Anschnitt – ein Handyfoto länger hätte der Geduldsfaden der Kollegen nicht gehalten! 😉

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Miss Monas Tearooms auf einem Muffin

Wie ich schon ein mal kurz auf der Facebookseite habe durchblitzen lassen, war ich vor kurzem auf einem Cupcake Workshop.
Dieser war eher an absolute Mini Törtchen Anfänger gerichtet und beinhaltete die Dekoration eines Cupcakes mit einer Spritztülle und das Erstellen von Dekorationen mit Fondant. Gerade der zweite Bereich interessierte mich sehr, da ich gespannt war, welche Tipps der Profi für den Umgang mit der biestigen Zuckermasse hat! Ich habe in der Vergangenheit des Öfteren Torten mit Fondant verziert und kleine Figuren gebastelt! Warum Ihr davon hier noch nie etwas gesehen habt? Ganz einfach, ich möchte dass Ihr meine Rezepte und Ideen einfach und schnell zu Hause nachmachen könnt. Für den Umgang mit Fondant braucht man aber doch einiges an Zubehör und viiieel Zeit! Zu gegebenem Anlass reiche ich aber heute einige meiner Werke nach 😉 (Die Fotos sind prae-DSLR Kamera und daher nicht unbedingt die Besten).

Im Kurs habe ich mich an einem gedeckten Kaffeetisch versucht um Miss Monas Tearooms nachzustellen!

Et voila! Nehmt Platz für ein Tässchen Tee! 🙂

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Man mag es glauben oder nicht aber die Dekoration dieses einen Minikuchens hat ca. 2 Stunden gedauert!

Der beste Profitipp den ich mitgenommen habe ist Bäckerstärke bei der Verarbeitung zu verwenden. Ich habe bisher immer mit Kokosfett gearbeitet um z.B. die Masse auszurollen. Die Stärke ist aber bedeutend besser zu handhaben und daher ist bereits ein Päckchen auf dem Weg zu mir! 😉

Der Kurs hat mir wieder gezeigt wie viel Spaß die Arbeit mit Fondant eigentlich macht und so werde ich mich demnächst sicher in ein neues Fondant-Projekt stürzen! 🙂 Und dieses Mal gibt es auch direkt einen Bericht auf dem Blog oder zumindest ein Foto bei Facebook!

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Foodografie – ein wunderbarer Workshop

Was war der letzte Sonntag für ein toller Tag! Nicht nur weil ich nach langer Zeit mal ein neues Rezept von meiner To-Bake-Liste abarbeiten und probieren konnte, oder weil es für ein März Wochenende traumhaft schönes Wetter war, nein, auch und ganz besonders weil, die liebe Saskia und der liebe Christian von Die Photomacher sich die Zeit genommen haben um mit mir mal einen kleinen Workshop in der Foodografie zu machen! Kuchen lieben das Posen vor der Kamera und halten dafür schön still! Allerdings muss der Homo sapiens auf der anderen Seite der Linse auch ein bisschen was beherrschen damit das süße Stück auf dem Tortenteller auch in einem richtig guten Licht dasteht!
Und so haben wir eben genau dieses Licht in meiner Wohnung gesucht, über das passende Zubehör und die perfekte Feineinstellung der Kamera philosophiert um dann ein paar wirklich schöne Bilder zu schießen!

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Es gibt wirklich einige Dinge zu beachten, die aber eigentlich sehr leicht umzusetzen sind, wenn man ein bisschen Geld in Zubehör investiert und dann auch noch versteht wie man dieses benutzt! 😉 Den ersten Schritt bin ich schon gegangen, bei dem zweiten haben mir die beiden geholfen – mit viel Freude an der Materie und noch viel mehr Geduld mit mir. Der letzte Tagesordnungspunkt war dann die Verkostung der gar nicht mal so süßen Lemon Meringue Tarte! Also an dieser Stelle sei vorgemerkt, die Tarte ist sehr zitronig und damit schon recht sauer! Wer es nicht so sauer mag, bekommt einen Tipp im Rezept um die lustigen Gesichter am Tisch zu vermeiden! 😉

 

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Und so verrenkt man sich dann um den besten Blickwinkel festzuhalten! 😉

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Den wunderschönen Hintergrund den Ihr seht, haben die Beiden netterweise mitgebracht, mir aber auch hier einige gute Ideen und Ratschläge zum selber basteln mitgegeben! Quasi ein rundum-sorglos-Paket! 🙂
Und damit an dieser Stelle noch einmal ein riiieesen großes Dankeschön mit Sahnehäubchen an Saskia und Christian für die tollen Tipps, die Zeit, die Geduld und den ein oder anderen Witz! 😉 Ihr macht das ganz großartig!!

Daher jetzt noch ein Tipp von mir! Die Beiden setzen auch Hochzeiten perfekt in Szene und das mit jeder Menge Hingabe und Leidenschaft! Also einfach mal vorbeischauen!
Und nun husch husch zum süß-sauren Leckerbissen.

Zutaten für eine 24cm Tarteform:

Mürbteig:

175g Mehl
100g kalte Butter in Würfeln
30g Puderzucker
1 Eigelb
2 EL kaltes Wasser (bestenfalls Eiswasser)
getrocknete Erbsen

Füllung:

150g Zucker
40g Speisestärke
4 Zitronen (ausgepresst) TIPP! Wer es nicht so sauer mag, ersetzt 2 Zitronen durch Orangen)
100g Butter
3 Eigelb
1 Ei
Zitronenzesten
Wasser

Meringue:

4 Eiweiß
120g Puderzucker
1 TL Weinsteinbackpulver
etwas Zitronensaft
Vanillearoma

1. Zunächst Mehl, Butter und Zucker fein krümelig verkneten.
2. Das Eigelb und das Eiswasser dazugeben und so lange kneten bis sich eine feste Kugel formen lässt.
3. Die Kugel auf eines bemehlten Arbeitsplatte auf die Größe der Tarteform ausrollen. Den Teig mit der Teigrolle aufrollen und über der gefetteten Tarteform wieder abrollen, so verhindert man dass der Teig beim Transport reißt!
4. Den Teig leicht andrücken, mit Alufolie abdecken und so für 1 Stunde in den Kühlschrank geben.
5. Nun die getrockneten Erbsen in die Form geben und den Mürbteig bei 200°C Ober- Unterhitze für 25 Minuten blind backen. Danach Alufolie und Erbsen entfernen und weitere 5-10 Minuten goldbraun ausbacken.
6. In der Zwischenzeit Zucker und Speisestärke in einer Schüssel mischen und den ausgepressten Saft mit Wasser bis auf 350ml auffüllen.
7. Den Saft in einem Topf erhitzen, dann Speisestärke und Zucker dazugeben und unter ständigem Rühren andicken.
8. Nun die Butter dazugeben und glatt rühren und danach das Eigelb sowie das Ei dazugeben und ebenfalls glatt rühren.
9. Die Zitronenfüllung auf den Mürbteig geben und dann ab damit in den Kühlschrank.
10. Für die Meringue die Eiweiße schaumig schlagen, dann den Zucker und das Vanillearoma dazugeben und das Ganze solange aufschlagen bis es weiß glänzt. Nun das Backpulver sowie den Zitronensaft dazugeben und weiter schlagen. Das kann schon so seine 10 Minuten dauern bis der Eischnee schön fest ist!
11. Den Eischnee in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen aufspritzen oder einfach mit einem Löffel auf der Zitronenmasse verteilen. Nun sollte der Eischnee noch mit einem Flambierbrenner etwas „angezündet“ werden. Meiner wurde leider kaputt geliefert, daher musste der Teil bei mir ausfallen! Hat auch so geschmeckt! 😉

 

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A Cupcake a day keeps the doctor away!

Ursprünglich bezieht sich dieses englische Sprichwort auf das kleine Vitaminpaket Apfel. Allerdings finde ich ein ausgeglichenes Verhältnis der Glückshormone ebenso wichtig wie eine reichhaltige Versorgung mit Vitamin C! Und da uns die Hormone suggerieren dass Zucker glücklich macht, sind die heutigen Cupcakes wahre Glückseligkeitsbömbchen! 😉 Der Cupcake besteht aus einem schokoladigen Sponge garniert mit einem Frischkäse Frosting und wer mag auch ein paar Vitaminchen in Form von Himbeeren! 🙂

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Die Kombination von Schokolade und Frischkäse klingt im ersten Moment vielleicht etwas seltsam, schmeckt aber wirklich herrlich glücklich! Das Beste wie immer an Cupcakes, eine ausreichende Menge ist schnell zubereitet, sieht wunderhübsch aus und ist mindestens genauso schnell verputzt!
To all Valentines Day Lovers hier noch ein kleiner Hinweis, wenn Ihr rote Muffinförmchen verwendet, das Frosting mit etwas Lebensmittelfarbe einfärbt und dann vielleicht noch mit Rosenblättern oder Zuckerherzchen toppt wird jeder Euer Valentin oder Eure Valentine sein wollen! 🙂 *Kitschoverload*

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Rezept für 24 Cucpakes:
200g Mehl
80g Kakao
190g Zucker
2 Eier
110g weiche Butter
2 TL Vanillearoma (z.B. Pickerd Vanila)
1/2 TL Salz
1 TL Natron
360ml Milch

525g Frischkäse Doppelrahmstufe
175g Puderzucker
2 TL Vanillearoma

1. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden.
2. Die Butter und den Zucker in einer Rührschüssel schaumig schlagen.
3. Das Ei dazugeben und erneut weiß schaumig aufschlagen.
4. Mehl, Natron, Salz, Kakao und Aroma dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten.
5. Nun langsam die Milch dazugeben und für einige Minute weiterschlagen.
6. Den Teig esslöffelweise auf die Muffinförmchen verteilen und dann für 15 – 20 Minuten ausbacken. Die Stäbchenprobe zeigt ob die Cupcakes schon durch gebacken sind.
7. Die Cupcakes komplett auskühlen lassen.

8. Den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Aroma glatt rühren. (Wer möchte kann an dieser Stelle noch die Lebensmittelfarbe hinzufügen).
9. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und jeden Cupcake mit einem Tupfen verzieren.
10. Nun wenn ihr mögt noch eine Himbeeren drauf und fertig! 🙂

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Be my Valentine Cake

Der Tag der Liebe rückt auch immer näher und die Floristen ölen schonmal die Kassenschublade!

Auch wenn ich weiß, dass dieser Tag hauptsächlich dem Mehrumsatz der Floristen und Süßwarenhersteller dient, so finde ich den Gedanken schön, seinen Lieben eine kleine Freude zu machen.
Und damit es dieses Jahr nicht wieder den obligatorischen Strauß Blumen und die Pralinchen für die Herzdamen und -buben gibt, habe ich eine tolle selbstgebackenene Alternative!
Ein romantisch-roter Ombre Cake mit Joghurt Buttercreme und kandierten Rosenblättern! Da schmilzt wirklich jede(r) dahin 😉

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Das Rezept dazu habe ich aus einer schon etwas älteren LECKER Bakery da dieser Kuchen schon eine Weile auf meiner To-Bake-Liste auf die Umsetzung wartete.
Denn ich gebe zu, man braucht ein wenig Zeit und Geduld um dieses Prachtstück herzustellen!

Da ich den Kuchen für eine Geburtstagsfeier brauchte, habe ich das Rezept auf eine große Springform (28cm) umgerechnet. Außerdem habe ich Das Frosting anders gestaltet als es im Original gedacht war und ich habe noch die Rosenblätter als Topping dazu gemacht.
Der Backgott war mir an diesem Tag aber leider nicht ganz hold sodass die Teigschichten nicht so gut aufgegangen sind wie ich das wollte. Geschmeckt hats trotzdem und gut aussehen tut es erst recht! 😉

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Also die Ärmel hochgekrempelt und ran an die Lebensmittelfarbe – jetzt kommt der Ombre! 😉

Zutaten für den Teig:

450g Butter
420g Zucker
9 Eier
75ml Buttermilch
3 TL Backpulver
330g Mehl
150g Stärke
rote Lebensmittelfarbe
1 Glas Erdbeermarmelade

1. Den Ofen auf 150°C Umluft vorheizen. und zwei Springformen buttern.
2. Die Butter mit dem Zucker 5 Minuten schaumig schlagen.
3. Nach und nach die Eier unterrühren und zum Schluss die Buttermilch dazugeben.
4. Das Backpulver mit dem Mehl und der Stärke mischen und unter die Buttermischung rühren.
5. Den Teig in 4 gleich große Portionen teilen und mit der roten Lebensmittelfarbe in verschiedene Rottöne einfärben. Hier ist ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt. Am Besten immer erst mit einer kleinen Menge Pastenfarbe beginnen und sich langsam steigern.
6. Je eine Teigportion in die Springform füllen und mehrmals auf eine Tischplatte klopfen sodass alle Bläschen raus geklopft werden und der Teig eine glatte Oberfläche erhält.
7. Nun für 25 – 30 Minuten backen. Wenn an dieser Stelle alles richtig läuft, gehen die Böden auch auf 😉
8. Die Böden nach und nach ausbacken und abkühlen lassen.
9. Den dunkelsten (oder hellsten, wie man möchte) Boden auf einer Tortenpappe oder gleich auf der Tortenplatte platzieren und einen Tortenring darum schließen.
10. Die Erdbeermarmelade glatt rühren und auf dem ersten Boden verstreichen. Dann den nächsten Boden drauflegen und so weiter verfahren bis kein Boden mehr übrig ist. Jetzt kommt das gute Stück mit Frischhaltefolie abgedekct für min. 4 Stunden in den Kühlschrank.

Zutaten für das Frosting:

550g weiche Butter
550g Puderzucker
300g Joghurt

1. Die weiche Butter in einer Schüssel mit dem Puderzucker schaumig rühren.
2. Esslöffelweise den Joghurt hinzufügen und immer schön glatt rühren bevor der nächste Esslöffel dazu kommt.
3. Den Kuchen aus dem Tortenring lösen und ausreichend rundherum mit dem Frosting einstreichen. Die roten Böden dürfen nicht mehr zu sehen sein.
4. Das übrige Frosting in einen Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle füllen und senkrecht drei Tupfen aufspritzen.
5. Die Tupfen mit der Rückseite eines kleinen Löffels glatt streichen, dann die nächsten Tupfen aufspritzen. Das Ganze dann so lange wiederholen bis kein Platz mehr ist! 😉

Zutaten für die Rosenblätter:

2 – 3 essbare Rosenblüten (aus dem Großmarkt)
1 Eiweiß
100g Zucker

1. Den Backofen auf 50°C vorheizen.
2. Das Eiweiß mit einem Mixer schaumig schlagen – nicht steif!
3. Die Rosenblätter mit einem Pinsel mit dem Eischnee bestreichen, danach im Zucker wälzen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech ablegen.
4. Das Belch in den Ofen schieben und die Rosenblätter für 15 – 20 Minuten trocknen lassen. Die Blätter werden ein wenig dunkler allerdings sind sie so nach dem Trocknen recht stabil und fest und können gut zum Dekorieren verwendet werden.

Übrigens machen sie sich als Cupcakes sehr schön! 😉 Das Rezept für den Sponge gibts hier.

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