In der Weihnachtsbäckerei

Jawohl es ist wieder soweit die Weihnachtsbäckerei startet.

Ist ja schließlich weniger als ein Monat bis Weihnachten, da muss man schnell anfangen um dann beim eigentlichen Fest kein Gebäck mehr sehen zu können!

Spaß beiseite, Kekse backen gehört zur Vorweihnachtszeit wie kalte Füße zum Winter. Und eben diese besinnliche Zeit startet mit dem ersten Advent! Also habe auch ich angefangen die Rezeptheftchen zu wälzen und zu überlegen wem man mit dem Gebäck eine Freude bereiten kann.

Denn das Schönste am Plätzchen backen ist für mich nicht das Essen danach sondern das schöne Verpacken und Verschenken an Familie, Freunde, Nachbarn und Kollegen! 🙂 Dazu noch ein paar Weihnachtslieder und ich schwebe auf meiner kleinen Harmoniewolke davon!

Auch in diesem Jahr durften sich meine Nachbarn über ein kleines Überasschungspäckchen vor Ihrer Wohnungstür freuen. Nochmal hier der Beitrag aus dem vergangenen Jahr.

Gefüllt war das Päckchen dieses Jahr mit absolut saftigen Marzipan-Schoko-Keksen!

Auch wenn ich Marzipan zu jeder Jahreszeit futtern kann gehört es zu Weihnachten zwingend dazu.

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Das Rezept ist so einfach wie genial. Es bedarf nicht vieler Zutaten und ist flott gemacht.

Zutaten für ca. 60 Kekse

400g Marzipanrohmasse (ich werde nicht müde zu erwähnen dass die von Jensen mein absoluter Favourite ist Conditorei Jensen´s No1)
250g Puderzucker
100g brauner Zucker
300g gemahlene Mandeln
50g Mehl
1 TL Backpulver
2 Eiweiß
ca. 150g Kuvertüre (in meinem Fall Zartbitter)

  1. Mehl, Mandeln, Backpulver in Zucker in einer Schüssel miteinander vermischen.
  2. Die Marzipanrohmasse in kleine Stücke schneiden und nach und nach dazugeben. Hier ist ein bisschen Geduld gefragt bis sich alles feinkrümelig vermischt hat.
  3. Nun noch die beiden Eiweiße dazugeben und zu einem festen Teig verkneten.
  4. Den Teig in kleine Kugeln formen und auf einem Backblech platzieren. Die Kekse gehen nicht mehr stark auf daher können sie ruhig recht nah beieinander sein.
  5. Ab mit den Kugeln in den Ofen. Bei 180°C für ca. 20 Minuten. Am besten zwischendurch mal reinschauen, sie dürfen leicht goldig sein.
  6. In der Zwischenzeit die Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen. Um ein schönes Ergebnis zu bekommen darf die Kuvertüre nicht zu schnell zu heiß erhitzt werden. Also tut Euch die Ruhe an, es ist Adventszeit! 😉
  7. Die Kekse aus dem Ofen nehmen und kurz ankühlen lassen. Sie wirken zunächst etwas weich, das gibt sich aber.
  8. Dann die Kekse nach und nach in die Kuvertüre tunken sodass der Boden mit Schokolade bedeckt ist und auf ein Backpapier legen.
  9. Zu guter letzt die übrig gebliebene Schokolade mit den Zacken einer Gabel in Streifen über den Keksen verteilen.
  10. Komplett erkalten lassen, nett verpacken und Menschen glücklich machen! 🙂

Viel Freude beim Nachbacken und Euch allen eine erholsame und schöne Vorweihnachtszeit!

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Knuspriges Marzipangebäck

Und das knusprig bezieht sich in diesem Fall nicht nur auf die wirklich leckeren Marzipanbällchen sondern auch auf die Bilder denn ich bin seit Weihnachten im Besitz meines ersten Makro-Objektivs! ❤

Ich habe in dem Weihnachtstrubel nur Zeit gehabt einige Probeschüsse zu machen bevor das tolle italienische Gebäck der Familie kredenzt wurde. Aber ich muss sagen, man sieht doch einen deutlichen Unterschied.

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Man kann quasi jedes Puderzuckerkörnchen sehen! 🙂 Also macht Euch darauf gefasst dass die Bilder dieses Blogs nun ein wenig experimenteller werden da ich ja erst mal mit diesem tollen Objektiv klarkommen muss! 😉

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Bis dahin wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2015 und lasse Euch ein Rezept für italienisches Mandelgebäck da. Ein absolutes Must-bake für Marzipan Liebhaber und auch wunderbar als Party Snack geeignet!

Entdeckt habe ich das tolle Rezept bei Anja Zimtschnegge – schaut doch mal bei Ihr vorbei! In meinem Rezept habe ich den Amaretto weggelassen, da ich keinen im Haus hatte. Allerdings kann ich mir gut vorstellen dass das noch mal einen besonderen Geschmack gibt!

Zutaten für 30 – 35 Stück

400g Marzipan Rohmasse (z.B. Conditorei Jensen´s No1)
200g Puderzucker
150g brauner Zucker
300g gemahlene Mandeln
50g Mehl
1 TL Backpulver
2 Eiweiß
1 Schuss Amaretto wenn verfügbar

1. Das Mehl mit den gemahlenen Mandeln und dem Backpulver in eine Schüssel geben und kurz vermischen.
2. Die Zuckersorten dazugeben und ebenfalls kurz vermischen.
3. Die Marzipan Rohmasse in kleine Würfen schneiden in dazugeben. ich nehme am liebsten dieses Marzipan da es bereits im Rohzustand wunderbar nach Mandeln und nicht ganz so süß schmeckt und wunderbar fein ist.
4. Die Eiweiße dazugeben und nun mit den Knethaken so lange verrühren bis eine gebundene Masse entsteht.
5. Den Teig in kleine gleichmäßige Bällchen formen und ggf. in Mandelblättchen wälzen. Ich habe sie gelassen wir sie sind.
6. die Bällchen auf ein Backblech geben und bei 175°C für 10 – 15 Minuten ausbacken. Meine erste Portion ist sehr dunkel geworden, trotzdem waren sie sehr schön saftig in der Mitte. Die zweite Portion ist dann etwas hell geworden, also am besten zwischendurch mal schauen wie hell oder dunkel sie sind.
7. Das noch warme Gebäck mit Puderzucker bestäuben und fertig!

Advent, Advent…

das Backofenlicht brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier und schon steht ein Plätzchenpaket vor der Tür! 😉

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Ich bin nun wiklich kein großer Freund der Plätzchenbackerei einfach weil ich weiß wer die vielen Kekse hinterher essen muss. Aber einmal im Jahr stelle ich mich an den Ofen um zumindest eine Sorte Kekse zu backen und dann freudig an meine Mitmenschen zu verteilen! Und so durften sich meine Nachbarn zum 1. Advent tatsächlich über ein kleines Goodiebag vor Ihrer Tür freuen. Gefüllt mit diesen leckeren Gingerbreadman-Butterkeksen!

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Normalerweise sind Butterkekse die Sorte, die ich auf jedem Keksteller liegen lasse weil sie mir zumeist zu trocken sind. Aber diese Butterkekse sind irgendwie anders. Wahrscheinlich wegen des Frischkäses der auch mit in den Teig darf!

Zutaten für ca. 35 Kekse
225g weiche Butter
85g Frischkäse Raumtemperatur
170g Zucker
1 Ei Raumtemperatur
1 TL Vanillearoma oder gemahlene Schote
1 TL Zimt
330g Mehl
1 Prise Salz

1. Die Butter mit dem Frischkäse schaumig aufschlagen.
2. Den Zucker, die Vanille, das Salz und den Zimt dazugeben und kurz weiterrühren.
3. Nun das Ei dazugeben und gut unterrühren.
4. Zum Schluss das Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
5. Den Teig in zwei Portionen teilen, in Frischhaltefolie einwickeln, flach drücken und dann für 2 Stunden im Kühlschrank durchkühlen.
6. Den Ofen auf 190°C vorheizen, den Teig bei Zimmertemperatur kurz ruhen lassen und dann auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig ausrollen. Darf ruhig ein wenig dicker sein wenn man mit einem Stempel ein Muster stempeln möchte.
7. In diesem Fall Kreise ausstechen und diese danach stempeln. Dann ab aufs Backblech.
8. Sobald das Blech voll ist, die Kekse für ca. 10 Minuten ausbacken bis sie leicht bräunlich sind – immernoch sehr hell!

Dann ab damit in eine braune Tüte welche mit einem Dekogarn und einem Glöckchen verschlossen und Dekoklebeband verschönert ist! 🙂

Und da ich auch eine Kurzentschlossene bin, teile ich dieses Rezept gerne beim „Blogevent für Kurzentschlossene“ der auf einem meiner liebsten Blogs „YumLaut“ ehemals „Ein Keks für unterwegs“ gerade veranstaltet wird!

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Schöne Adventszeit Euch allen! 🙂

 

 

Von Wasser im falschen Aggregatzustand!

Eigentlich bin ich keine große Liebhaberin der Temperaturen um die Null Grad. Aber es geht doch nichts über eine weiße Weihnacht bei der man am 24. aufwacht und feststellt, dass die Welt über Nacht Puderzuckerweiß geworden ist! Mein erster Impuls: Rein in die dicken Klamotten und ab nach draußen! In den Schnee fallen lassen um wild strampelnd zum Engel zu transformieren, laut kreischend auf einem klapprigen Schlitten den Berg runter jagen und mit halb erfrorenen Fingern einen Schneemann bauen.
Aber sind wir mal ehrlich so richtig frostig ist es nicht und wird es bis Weihnachten vermutlich auch nicht werden! Nun bin ich im Bezug auf Weihnachten jedoch ein recht eingensinniger Zeitgenosse und ich will meinen Schneemann! Also habe ich mir in diesem Jahr einfach einen gebacken 🙂
Wer auch nicht auf den netten Kerl mit der Möhrennase verzichten will bekommt hier nun das Rezept!
Die Grundlage für meinen Mr. Frost bildet ein Guinness Kuchen, der aufgrund seines einzigartigen Geschmacks sehr oft auf den Tisch kommt 😉 Ummantelt wurde das gute Stück mit Sahne und dekoriert mit Schokoladendrops, Schokotrüffeln und Fondant!

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Zutaten für einen Mr. Frost:

250ml Guinness
250 g Butter
80 g Kakaopulver
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
140 ml Buttermilch
280 g Mehl
2 TL Natron
1/2 TL Backpulver

250 ml Sahne
100 g Puderzucker
1 TL Vanillearoma
1 EL Zitronensaft

Schokoschmelzdrops
Schokotrüffel
Fondant
Lebensmittelfarbe orange

1. 250g Butter mit 250ml Guinness in einem Topf erhitzen bis die Butter geschmolzen ist.
2. Sobald die Butter flüssig ist, 80g Kakaopulver, 1Pck Vanillezucker und 300g Zucker dazugeben und zu einer glatten Masse rühren.
3. 2 Eier mit 140ml Buttermilch verquirlen und beiseite stellen.
4. Die restlichen trockenen Zutaten sprich 280g Mehl sowie 2 TL Natron und 1/2 Tl Backpulver in eine Schüssel geben und vermischen
5. Nun die Schoko-Bier-Masse sowie die Ei-Buttermilch-Masse dazu geben und das Ganze zu einem glatten Teig verrühren.
6. Den Teig in eine gefettete und gemehlte Springform (28cm) füllen und dann für 45-50 Minuten bei 170°C Umluft ausbacken.
TIPP: Wenn man die Springform mit Alufolie umwickelt, geht der Kuchen gleichmäßiger auf und es bildet sich kein Hubbel in der Mitte. So muss später nichts zum Begradigen abgeschnitten werden.
Nach 45 Min wie immer mit der Stäbchenprobe testen und schauen ob der Kuchen bereits durchgebacken ist.
7. Die Sahne etwas anschlagen, dann den Sahnesteif, den Puderzucker und das Vanillearoma hinzugeben und die Sahne steif schlagen. Mit Zitronensaft abschmecken.
8. Den ausgekühlten Kuchen mit der Sahne eindecken und kühl stellen.
9. ca. 50g Fondant weiche kneten und mit etwas Lebensmittelfarbe einfärben. Nun eine Möhre formen und mit der stumpfen Kante eines Messers kleine Rillen einschneiden.
10. Die Augen aus Schokodrops auf dem Kuchen platzieren. Für den Mund die Schokotrüffel halbieren und halbmondförmig auf den Kuchen legen. Dann die Möhre dazu und fertig ist das Schneemanngesicht 🙂

Ich wünsche Euch allen wunderschöne und friedvolle Feiertage mit Euren Lieben! Kommt gut ins neue Jahr und dann gehts auch gleich mit vielen neuen Rezepten hier weiter!

Ratz-Fatz-Rezept – Apple crumble rolls

Heute gibts mal wieder ein Rezept, das megaschnell gemacht ist! Dazu wird zugegebenermaßen an der ein oder anderen Stelle auf Fertigprodukte zurückgegriffen, aber dann gehts eben noch ratz-fatziger! 😉 Bei mir diente das Rezept in erster Linie zur Resteverwertung, denn ich hatte von den Glühwein-Cupcakes noch Äpfel übrig und im Kühlschrank wartete noch eine Allzeit-bereit-Hefeteigrolle auf ihren Einsatz im Ofen. Die benachbarte Vanillesoße wollte es auch endlich etwas wärmer, also standen die Zutaten fest. Ich liebe Apple crumble, demzufolge mussten da auch noch Streusel drauf! 🙂

Ich gestehe sie sehen nicht sehr attraktiv aus, aber sie schmecken absolut gut!

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Zutaten:
1               Rolle Hefeteig (z.B. von Hengelein)
3               Äpfel
1/2 TL     Zimt
1 EL         Zitronensaft
2 EL         Puderzucker
70 g         Butter
50g          Zucker
75g          Mehl
Vanillesoße gekauft oder selbst gemacht

1. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
2. Den Zitronensaft, den Zimt und den Puderzucker dazugeben und gut mischen. Wer möchte kann noch einige Rosinen dazugeben.
3. Alles in einen Topf geben und kurz köcheln lassen sodass die Äpfel etwas weich werden. Wer keine Stückchen mag kann das Ganze nun auch pürieren.
3. Den Hefeteig ausrollen und die Äpfel oder das Mus dünn darauf verteilen.
4. Den Teig an der langen Kante aufrollen und in 8 Stücke schneiden.
5. Die Rollen in eine Auflaufform geben und kurz ruhen lassen.
6. In der Zwischenzeit die Butter mit dem Zucker und dem Mehl zu krümeligen Streuseln vermischen.
7. Die Streusel auf den Rollen verteilen und im auf 180°C vorgeheizten Ofen für 20 Minuten ausbacken.
8. Am besten noch warm mit Vanillesoße genießen.

Ich wünsche Euch allen ein tolles Wochenende und einen gemütlichen 3. Advent!

Der erste Schnee und die Gewürzexplosion

Jetzt gehts langsam in die heiße Phase der kalten Jahreszeit! In der letzten Woche hat es hier das erste Mal in diesem Winter geschneit! 🙂 Und wohin man auch schaut machen Keksteller einem die Offerte, stehen Schokomänner in Reih und Glied um den Kopf zu verlieren und warten literweise Glühwein darauf erhitzt zu werden. Wer in dieser Zeit Kalorien zählt ist eine arme Sau *oink*
Aber es ist auch eine gemütliche und besinnliche Zeit und für viele Familien die einzige im Jahr, in der sie gemeinsam an einem großen Tisch mit gutem Essen feiern können! Damit meine Familie es dieses Jahr besonders gemütlich hat, freuen sich Freunde und Kollegen derzeit sehr über die Experimente die ich für den großen Abend in meiner Küche vollführe! Und natürlich teile ich das Ganze auch mit Euch! 🙂
Also gibt es heute eine weihnachtliche Gewürzexplosion in Form eines Cupcakes!
Ein Glühweincupcake mit Apfel-Zimt-Topping. Wer danach nicht ein „Falalalalalalala“ anstimmt dem ist nicht zu helfen 😉

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Inspiriert wurde ich durch das Rezept für eine Glühweintorte aus der Lecker Christmas – mal wieder!

Zutaten für 24 Cupcakes:

110 g weiche Butter
195 g Mehl
1 TL Natron
1/2 TL Salz
190 g Zucker
2 Eier
360 ml Glühwein oder Kinderpunsch
50 g Kakao
500 g Mascarpone
3 Äpfel
3 EL Zitronensaft
2 TL Zimt
250 g Puderzucker

Für das Apfelmus:
1. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
2. Die Apfelstücke mit dem Zitronensaft, 100g Puderzucker und dem Zimt in einen Topf geben und langsam erhitzen.
3. Die Äpfel weich köcheln lassen und zum Schluss pürieren und abkühlen lassen.

Für den Teig:
1. Die Butter mit dem Zucker und den Eiern schaumig rühren.
2. Das Mehl mit dem Natron, dem Salz und dem Kakao vermischen und zu der Buttermischung geben.
3. Nun langsam den Glühwein dazugeben und gut verrühren.
4. Den Teig auf 24 Papierförmchen verteilen und bei 180°C für 15-20 Minuten ausbacken.

Für das Topping:
1. Die Mascarpone mit 150g Puderzucker glatt rühren.
2. Esslöffelweise das Apfelmus dazugeben aber nur so viel dass die Masse noch fest bleibt. Wirds zu flüssig bleibt sie nicht in Form auf dem Cupcake.
3. Die Mascarponecreme in einen Spritzbeutel geben und auf die Glühweintörtchen spritzen.
4. Bis zum Verzehr im Kühlschrank lagern.

Ich wünsche Euch allen eine wundervolle Winterwoche. Vielleicht kommt der Schnee ja nochmal um die Ecke gerieselt 😉

Weihnachten – die Lieblingszeit aller Krümelmonster

Denn was gehört untrennbar zu Weihnachten und der Adventszeit? Richtig, Kekse! Und diese in 30 Variationen bitte!
Meine Mama fängt ungelogen im November an die ersten Weihnachtskekse zu backen damit sie bis zum großen Tag einen riiieeeesen Keksteller mit verschiedenen Sorten präsentieren kann! Und seit ich denken kann, macht das gute alte Spritzgebäck den Auftaktkeks!

Eine unumstößliche Tradition bei der ich als kleines Mädchen immer begeistert mitgeholfen habe!
Ich muss allerdings gestehen, dass das Spritzgebäck nicht die Nummer eins von Miss Mona´s Lieblingskeks-Liste ist. Denn dieser Platz ist besetzt mit gleich zwei Sorten schokoladigster Güte mit den wohlklingenden Namen „Haselnusstraum“ und „Lukullus Bissen“. Die Namen konnte ich mir nie merken also waren es für mich immer „die mit den Nüssen und Schokolade“ und „die mit der Marmelade und Schokolade“ genauer gings nicht, aber wie Mütter so sind – sie wusste genau was mein kleines Herzchen begehrte!
Da ich nicht mehr zu Hause wohne, um genau zu sein sogar weit davon weg, bekomme ich jedes Jahr meine eigene riesen Keksedose randvoll mit meinen Liebligssorten! Nur für mich allein! 🙂
Und damit Ihr nachvollziehen könnt wie sich der Advent kulinarisch für mich anfühlt gibt es heute die Rezepte! Danke Mama :-*

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Haselnusstraum

Zutaten für ein Backblech

250 g            Butter
300 g           Brauner Zucker
2 Pck            Vanillezucker
1 TL              Salz
4                    Eier
350 g            Zartbitterschokolade
240 g            Mehl
1500 g          gehackte Haselnüsse
6 EL              Rum
200 g            Zartbitterschokolade für die Klekse

Zubereitung

1. Die weiche Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren.

2. Nun die Eier dazugeben und alles zu einer cremigen Masse verrühren.

3. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, etwas abkühlen lassen.

4. Das Mehl mit den Haselnüssen und dem Rum unter die Butter-Zucker-Ei-Masse heben.
Wer keinen Rum verwenden möchte, kann natürlich auf Rumaroma zurückgreifen.

5. Nun die geschmolzene Schokolade dazugeben und gut vermischen.

6. Anschließend den Teig fingerdick auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.

7. Nun das Träumchen bei 170°C Umluft für 15 Minuten ausbacken und nur kurz abkühlen lassen.

8. Den Teig in kleine Vierecke schneiden und mit einem Kleks Schokolade beglücken. Dann die guten Stücke komplett auskühlen lassen und zum Schluss auf einem weihnachtlichen Keksteller anbieten 🙂

Lukullus Bissen

Zutaten

100  g              Puderzucker
100  g              Mehl
150  g              Butter
2                       Eier
50  g                geriebene Mandeln
¼  TL              Vanillemark
180  g              Kuvertüre
150  g              Marmelade nach Wahl

Zubereitung

1. Vanilleschote halbieren, Mark auskratzen und mit Butter, Eiern und dem Zucker schaumig schlagen.

2. Geschmolzene Kuvertüre mit den geriebenen Mandeln und dem Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.

3. Die fertige Masse mit einem Spritzbeutel in kleinen Tupfen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech aufspritzen. Alternativ mit einem Teelöffel kleine Kugeln formen und etwas andrücken.
Vorsicht! Die Kekse zerlaufen beim Backen recht stark also besser ein wenig mehr Plazt lassen.

4. Die Bissen bei 200°C Umluft für ca. 15 Minuten im Backofen ausbacken, danach auf einem Kuchengitter abkühlen.

5. Nun die Marmelade glatt rühren und mit einem Teelöffel auf jeden Keks einen Kleks auftragen. Danach noch mit einem Kleks Kuvertüre toppen und abkühlen lassen.

Ich wünsche Euch viel Spaß mit diesen wirklich tollen Weihnachtskeksen und weiterhin eine wundervolle Adventszeit!

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Alle Jahre wieder…

…kommt die Vorweihnachtszeit und der damit einhergehende Stress ganz plötzlich! Eh man sich mit dem Gedanken angefreundet hat, dass es jetzt ein bisschen kälter wird, sind die Weihnachtsmarktbuden schon geöffnet und der erste Kitsch geht über die Theken! Ab diesem Zeitpunkt gibt es in der Innenstadt zu keiner Tageszeit ein Durchkommen und der stressige Last-Minute-Run auf die Geschenke ist in vollem Gange. Dazu kommt noch der innere Zwang Kekse zu Backen um den Kollegen diese winterlich wonnige Zeit zu versüßen und ein Nikolaus- und Weihnachtsdinner wollen ja auch noch geplant sein! Herrlich entspannend diese Vorweihnachtszeit, was? 😉

Aaaber damit nicht alles auf einmal über einen hereinbricht, ist es keine Schande schon Anfang Oktober die ersten Gescheneke zu besorgen und Mitte November die Tischdeko für Weihnachten festzulegen! Nein, das ist wirklich vollkommen normal, oder!? Daher wälze ich schon seit Wochen verschiedenste Back- und Kochzeitschriften um Inspirationen für das perfekte Weihnachtsessen zu bekommen! Da ich eine große Liebe zu den Lecker Bookazines hege, liegt also auch die Lecker Christmas nun schon seit einiger Zeit ganz oben auf dem Stapel und ein Rezept daraus habe ich schonmal auf Weihnachtstauglichkeit getestet.
Eine Straciatella-Kirsch-Lasagne die durch den verwendeten Lebkuchen wirklich ein bisschen Weihnachten auf die Zunge zaubert!
Nichts für die schlanke Linie aber jeden Bissen wert!

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Das Rezept ist für eine große, wirklich große Auflaufform gedacht (ca. 15cm x 25cm und 7cm hoch). Wie ihr seht, hab ich die Menge auch etwas überschätzt 😉

Zutaten:
2 Gläser           Kirschen
40g                    Speisestärke
4 EL                   Amaretto
6EL                    Zucker
150g                   Zartbitterschokolade
250g                  Mascarpone
300g                 Quark (Festtstufe frei wählbar)
1 Pk                    Vanillezucker
250g                  Schlagsahne
1 Pk                    Brauner Kuchen/ Kandiskuchen

1. Kirschen in einem Sieb abgießen und dabei den Saft auffangen.
2. 100ml des Saftes mit der Speisestärke vermischen und glatt rühren.
3. Den restlichen Saft mit 2 EL Zucker und dem Amaretto vermischen und aufkochen. Wer keinen Alkohol zugeben möchte, kann auch etwas Bittermandelaroma zugeben.
4. Die Stärke zu dem erhitzten Saft geben und für 2 Minuten aufkochen lassen. Dann die Kirschen untermischen und das Kompott etwas abkühlen lassen.
5. Mascarpone, Quark, 4 EL Zucker und den Vanillezucker vermischen. Die Sahne steif schlagen und unter die Mascarponecreme heben.
6. Die Schokolade in einem Wasserbad schmelzen.
7. Die Reihenfolge der verschiedenen Schichten kann frei gewählt werden. Meine erste Schicht bestand aus Kuchen, darauf kam das Kirschkompott und das ganze wurde mit der Mascarponecreme bedeckt. Auf die Creme kamen dann noch einige Klekse Schokolade welche mit einer Gabel zu Schlieren verzogen wurden.
8. Die Schichterei noch ein zweites Mal wiederholen, so dass die Masacarponecreme mit der Schokolade den Abschluss bildet.
9. Nun ab damit in den Kühlschrank und die Lasagne für mindestens 4 Stunden aber am besten über Nacht auskühlen.

Ich hoffe mit diesem Rezept wird Eure Vorweihnachtszeit ein bisschen angenehmer 😉 Und an dieser Stelle noch einmal ein bisschen Werbung für die diesjährige Lecker Christmas! Sehr zu empfehlen!

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