Ein Gastauftritt mit leckeren Paleokeksen!

Na noch auf der Suche nach einer kleinen Leckerei fürs Wochenende? Dann Bühne frei für die wunderbare Yvonne von Pipapo Paleo und den absolut leckeren Möhren-Kokos-Cookies! Schaut danach auch ganz flott mal auf Ihrem Blog vorbei!

Hallo liebe Leser von „Miss Mona’s Tearooms“! Ich bin Yvonne und ich darf euch heute auf Ramonas Seite ein leckeres Rezept für Möhren-Kokos Kekse präsentieren.

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Ich schreibe seit August 2014 einen kleinen aber feinen Blog Pipapo Paleo – Paleo mit allem Pipapo
Regelmäßig lasse ich dort meine Leser an meinen neuesten Kreationen und Rezepten teilhaben, schreibe über meine Erfolge beim Sport und mit der Ernährung. Warum ich das mache? Weil ich gerne koche und das gerne an Menschen weiter geben möchte, die Inspiration bei Ihrer Suche nach etwas Essbarem benötigen. Egal ob gesammelt oder gejagt.

Ramona und ich kennen uns durch Outdoorgym und trainieren nun durch Zufall auch in der selben Crossfit Box. Im Oktober vergangenes Jahr hatte ich schon das Vergnügen eines von Ramonas Rezepten auf meinem Blog veröffentlichen zu dürfen und nun war es an der Zeit mich zu revangieren. Dazu hat mich Ramona in Ihre Küche eingeladen und wir haben zusammen experimentiert und gebacken.

Das Rezept ist ursprünglich aus einer Laune heraus entstanden, die nach einem Carrot Cake verlangte. Was – mit viel Zucker, Mehl und Milchprodukten – allerdings kein Paleo tauglicher Wunsch war und so ist nach verschiedenen Versuchen dieses Rezept dabei heraus gekommen. Nicht ganz mit einem Carrot Cake zu vergleichen, sind das Ergebnis jedoch super leckere, softe Karottenkekse, die es einem schwer machen, nur einen zu essen. Der Apfel im Teig macht es schön saftig und sorgt für eine fruchtige Süße, die gemeinsam mit den Möhren und dem Kokosmehl ein wunderbares Keks-Gesamtkunstwerk ergibt.
So, jetzt habe ich unser Backwerk aber genug gelobt, hier kommt das Rezept:

Karotten-Kokos-Kekse

für ca. 28 Stück

4 EL Honig
4 EL Kokosöl
3 Eier
1 pürierter Apfel
120g geraspelte Möhren
100g Kokosmehl
140g gemahlene Mandeln
1TL Backpulver
1/2 TL Zimt
eine Priese gemahlene Vanilleschote

Für das Topping:
ca. 100g Walnüsse, gehackt
ca. 6 EL Honig

Zuerst den Honig, das vorher geschmolzene Kokosöl sowie die Eier miteinander verquirlen, dann das Kokosmehl und die gemahlenen Mandeln unterrühren. Den Apfel entkernen und fein pürieren und zusammen mit den Möhren zur Masse hinzufügen. Backpulver, Zimt und Vanille dazu geben.
Den Teig zu kleinen Kugeln rollen und diese in der Handfläche zu einem Keks herunterdrücken und auf das Backblech legen.
Für das Topping den Honig leicht erhitzen (damit er flüssiger wird) und die gehackten Walnüsse unterrühren. Dann jeweils einen Teelöffel der Mischung auf den Keksen verteilen und andrücken.

Das Blech kommt dann für ca. 15 Minuten bei 200°C in den vorgeheizten Backofen.

Tipp: Wer sich den Honig für das Topping sparen möchte, kann natürlich auch die Walnüsse ohne „Glasur“ in den Teig drücken.

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Viel Spaß beim Backen und Genießen wünscht euch
Yvonne
von Pipapo Paleo

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Advent, Advent…

das Backofenlicht brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier und schon steht ein Plätzchenpaket vor der Tür! 😉

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Ich bin nun wiklich kein großer Freund der Plätzchenbackerei einfach weil ich weiß wer die vielen Kekse hinterher essen muss. Aber einmal im Jahr stelle ich mich an den Ofen um zumindest eine Sorte Kekse zu backen und dann freudig an meine Mitmenschen zu verteilen! Und so durften sich meine Nachbarn zum 1. Advent tatsächlich über ein kleines Goodiebag vor Ihrer Tür freuen. Gefüllt mit diesen leckeren Gingerbreadman-Butterkeksen!

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Normalerweise sind Butterkekse die Sorte, die ich auf jedem Keksteller liegen lasse weil sie mir zumeist zu trocken sind. Aber diese Butterkekse sind irgendwie anders. Wahrscheinlich wegen des Frischkäses der auch mit in den Teig darf!

Zutaten für ca. 35 Kekse
225g weiche Butter
85g Frischkäse Raumtemperatur
170g Zucker
1 Ei Raumtemperatur
1 TL Vanillearoma oder gemahlene Schote
1 TL Zimt
330g Mehl
1 Prise Salz

1. Die Butter mit dem Frischkäse schaumig aufschlagen.
2. Den Zucker, die Vanille, das Salz und den Zimt dazugeben und kurz weiterrühren.
3. Nun das Ei dazugeben und gut unterrühren.
4. Zum Schluss das Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
5. Den Teig in zwei Portionen teilen, in Frischhaltefolie einwickeln, flach drücken und dann für 2 Stunden im Kühlschrank durchkühlen.
6. Den Ofen auf 190°C vorheizen, den Teig bei Zimmertemperatur kurz ruhen lassen und dann auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig ausrollen. Darf ruhig ein wenig dicker sein wenn man mit einem Stempel ein Muster stempeln möchte.
7. In diesem Fall Kreise ausstechen und diese danach stempeln. Dann ab aufs Backblech.
8. Sobald das Blech voll ist, die Kekse für ca. 10 Minuten ausbacken bis sie leicht bräunlich sind – immernoch sehr hell!

Dann ab damit in eine braune Tüte welche mit einem Dekogarn und einem Glöckchen verschlossen und Dekoklebeband verschönert ist! 🙂

Und da ich auch eine Kurzentschlossene bin, teile ich dieses Rezept gerne beim „Blogevent für Kurzentschlossene“ der auf einem meiner liebsten Blogs „YumLaut“ ehemals „Ein Keks für unterwegs“ gerade veranstaltet wird!

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Schöne Adventszeit Euch allen! 🙂

 

 

Zwischen Tür und Angel…

passt immer eine Banane! Oder wie in diesem Fall ein Bananenbrot! 😉

Gefühlt gehört die gelbe Beerenfrucht (ja, richtig, Beere!) nach dem Apfel zu den liebsten Obstsorten der Deutschen.

Jeden Tag schaue ich mir mit großer Freude an, wie die Kollegen im Rudel zum Obstteller schlendern und mit einem Arm voll Bananen wieder zum Platz schleichen um die Beute zu bunkern. 🙂
Man könnte vermuten dass da Urinstinkte durchkommen! 😉 Aber sie ist ja auch lecker die süße Frucht und eben weil sie recht viel Fruchtzucker enthält, lässt sie sich super in Süßspeisen und Kuchen verwenden um die Zuckermenge zu reduzieren.

Aus diesem Grund gibt es heute ein leckeres Bananenbrot welches mit recht wenig Zucker und vor allem ohne Mehl auskommt! Daher ist auch dieses Rezept gut für Glutenallergiker geeignet!

Ich persönlich mag es am Liebsten wenn es noch lauwarm ist und mit ein bisschen Butter bestrichen vernascht werden kann! Auch mit ein bisschen Nuss-Nougat oder Zartbitter-Creme oder Marmelade schmeckt es hervorragend! Aber auch solo ohne Begleiter einfach lecker!

 

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Also legen wir mal los! 🙂

Zutaten für ein Brot:
4 reife Bananen
70g brauner Zucker
2 Pk Bourbon-Vanillezucker
70g Butter
60g gemahlene Mandeln
4 Eier
110g Mandelmus
1 TL Backpulver
1 TL Natron
2 TL Zimt
1 Prise Salz

1. Die Eier mit dem Mandelmus und dem Öl mischen und zu einer glatten recht zähen Masse verarbeiten.
2. Wenn man ein paar Stücke mag, die Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Wenns es feiner werden soll mit dem Pürierstab zu Mus verarbeiten. Dann zu der Masse geben und unterrühren
3. Jetzt kommen der Vanillezucker und der braune Zucker dazu und drehen ebenfalls eine Runde in der Rührschüssel.
3. Anschließend Natron, Zimt, Salz, Backpulver und die gemahlenen Mandeln dazugeben und zu einem glatten Teig rühren.
4. Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und bei 180°C für 40 Minuten backen. Die Stäbchenprobe zeigt wie immer obs fertig ist!

Jetzt auf einem Gitter etwas abkühlen lassen und dann nach Lust und Laune genießen! Schmeckt prima zum Frühstück! 🙂

 

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Ratz-Fatz-Rezept – Apple crumble rolls

Heute gibts mal wieder ein Rezept, das megaschnell gemacht ist! Dazu wird zugegebenermaßen an der ein oder anderen Stelle auf Fertigprodukte zurückgegriffen, aber dann gehts eben noch ratz-fatziger! 😉 Bei mir diente das Rezept in erster Linie zur Resteverwertung, denn ich hatte von den Glühwein-Cupcakes noch Äpfel übrig und im Kühlschrank wartete noch eine Allzeit-bereit-Hefeteigrolle auf ihren Einsatz im Ofen. Die benachbarte Vanillesoße wollte es auch endlich etwas wärmer, also standen die Zutaten fest. Ich liebe Apple crumble, demzufolge mussten da auch noch Streusel drauf! 🙂

Ich gestehe sie sehen nicht sehr attraktiv aus, aber sie schmecken absolut gut!

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Zutaten:
1               Rolle Hefeteig (z.B. von Hengelein)
3               Äpfel
1/2 TL     Zimt
1 EL         Zitronensaft
2 EL         Puderzucker
70 g         Butter
50g          Zucker
75g          Mehl
Vanillesoße gekauft oder selbst gemacht

1. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
2. Den Zitronensaft, den Zimt und den Puderzucker dazugeben und gut mischen. Wer möchte kann noch einige Rosinen dazugeben.
3. Alles in einen Topf geben und kurz köcheln lassen sodass die Äpfel etwas weich werden. Wer keine Stückchen mag kann das Ganze nun auch pürieren.
3. Den Hefeteig ausrollen und die Äpfel oder das Mus dünn darauf verteilen.
4. Den Teig an der langen Kante aufrollen und in 8 Stücke schneiden.
5. Die Rollen in eine Auflaufform geben und kurz ruhen lassen.
6. In der Zwischenzeit die Butter mit dem Zucker und dem Mehl zu krümeligen Streuseln vermischen.
7. Die Streusel auf den Rollen verteilen und im auf 180°C vorgeheizten Ofen für 20 Minuten ausbacken.
8. Am besten noch warm mit Vanillesoße genießen.

Ich wünsche Euch allen ein tolles Wochenende und einen gemütlichen 3. Advent!

Der erste Schnee und die Gewürzexplosion

Jetzt gehts langsam in die heiße Phase der kalten Jahreszeit! In der letzten Woche hat es hier das erste Mal in diesem Winter geschneit! 🙂 Und wohin man auch schaut machen Keksteller einem die Offerte, stehen Schokomänner in Reih und Glied um den Kopf zu verlieren und warten literweise Glühwein darauf erhitzt zu werden. Wer in dieser Zeit Kalorien zählt ist eine arme Sau *oink*
Aber es ist auch eine gemütliche und besinnliche Zeit und für viele Familien die einzige im Jahr, in der sie gemeinsam an einem großen Tisch mit gutem Essen feiern können! Damit meine Familie es dieses Jahr besonders gemütlich hat, freuen sich Freunde und Kollegen derzeit sehr über die Experimente die ich für den großen Abend in meiner Küche vollführe! Und natürlich teile ich das Ganze auch mit Euch! 🙂
Also gibt es heute eine weihnachtliche Gewürzexplosion in Form eines Cupcakes!
Ein Glühweincupcake mit Apfel-Zimt-Topping. Wer danach nicht ein „Falalalalalalala“ anstimmt dem ist nicht zu helfen 😉

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Inspiriert wurde ich durch das Rezept für eine Glühweintorte aus der Lecker Christmas – mal wieder!

Zutaten für 24 Cupcakes:

110 g weiche Butter
195 g Mehl
1 TL Natron
1/2 TL Salz
190 g Zucker
2 Eier
360 ml Glühwein oder Kinderpunsch
50 g Kakao
500 g Mascarpone
3 Äpfel
3 EL Zitronensaft
2 TL Zimt
250 g Puderzucker

Für das Apfelmus:
1. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
2. Die Apfelstücke mit dem Zitronensaft, 100g Puderzucker und dem Zimt in einen Topf geben und langsam erhitzen.
3. Die Äpfel weich köcheln lassen und zum Schluss pürieren und abkühlen lassen.

Für den Teig:
1. Die Butter mit dem Zucker und den Eiern schaumig rühren.
2. Das Mehl mit dem Natron, dem Salz und dem Kakao vermischen und zu der Buttermischung geben.
3. Nun langsam den Glühwein dazugeben und gut verrühren.
4. Den Teig auf 24 Papierförmchen verteilen und bei 180°C für 15-20 Minuten ausbacken.

Für das Topping:
1. Die Mascarpone mit 150g Puderzucker glatt rühren.
2. Esslöffelweise das Apfelmus dazugeben aber nur so viel dass die Masse noch fest bleibt. Wirds zu flüssig bleibt sie nicht in Form auf dem Cupcake.
3. Die Mascarponecreme in einen Spritzbeutel geben und auf die Glühweintörtchen spritzen.
4. Bis zum Verzehr im Kühlschrank lagern.

Ich wünsche Euch allen eine wundervolle Winterwoche. Vielleicht kommt der Schnee ja nochmal um die Ecke gerieselt 😉

Lecker und ausgefallen – Bananenbrot!

Bevor „Like Ice in the sunshine“ komplett durch eine „Last Christmas“-Dauerschleife ersetzt wird komme ich nochmal mit ein bisschen Sommergefühl in Kuchenform um die Ecke! 😉
Heute gibts Bananenbrot mit Frischkäse-Kokos-Frosting!

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Dieses Rezept stand schon sehr lange auf meiner To-bake Liste und hat nun endlich Platz 1 erreicht! Hierzu müssen seeehr reife Bananen verwendet werden was meinen Mini Geduldsfaden ein bisschen auf die Probe gestellt hat! Denn ich bin weder gut im Warten, noch konnte ich diesen tollen gelb-grünen Nanis beim vergammeln zugucken. Ich mag Bananen nämlich am liebsten fast frisch vonne Staude!

Aber was tut man nicht alles für eine Kuchenmission gell 😉 Eine weitere wichtige Zutat ist der braune Zucker! Ich habe mich noch nicht weiter in die Zuckerkunde eingelesen aber es gibt einige Rezepte bei denen dieser Zucker das Besondere ausmacht – in Kosistenz und Geschmack!
Und um das Sommerfeeling komplett zu machen, bekommt das Brot ein Topping aus Frischkäse und Kokos! Ein Träumchen sag ich Euch 😉

Das Rezept ist angelehnt an das von Okka welches sie auf ihrem wundervollen Blog SLOMO vor einiger Zeit gepostet hat.
Ich habe dann die Zutatenliste etwas angepasst und das Frosting dazu gezaubert! Um das Ganze der Weihnachtszeit einen Teelöffel näher zu bringen, kam noch etwas Zimt dazu! 🙂

Zutaten für das Bananenbrot:
75g                    weiche Butter
3                        reife Bananen
200g                brauner Zucker
1                         Ei
1 EL                  Vanille-Extrakt
1 TL                  Zimt
1 TL                  Backpulver
1 Prise             Salz
170g                 Mehl
ggf.                   Walnüsse

etwas Butter und Grieß für die Kuchenform

Für das Frosting:
250g                Frischkäse Doppeltahmstufe
200g               Puderzucker
4 EL                 Kokossirup (z.B. Monin)
wahlweise Kokoscreme aus der Dose

1. Die Bananen in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zu Püree verarbeiten.

2. In einer weiteren Schüssel Butter, Zucker, Ei, Vanilleextrakt und Zimt mit dem Handrührgerät vermischen.

3. Nun Mehl, Backpulver und Salz vermengen und zu dem Zucker-Butter-Gemisch geben. Danach noch mal verrühren.

4. Zum Schluss die zerdrückten Bananen zu dem Teig geben und alles zu einer glatten Masse verarbeiten.

5. Eine Kastenform fetten und mit Grieß auskleiden, den Teig reingeben und für ca. 60 Min (Bei mir hat es nicht ganz so lange gedauert also am besten mal nach 50 Min schon gucken) bei 180°C Umluft backen.

6. Für das Frosting den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Sirup mischen und zu einer glatten Masse verarbeiten.

7. Das Frosting auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen und dann genießen! 🙂

Und jetzt noch ein kleiner Nachtrag zum letzten Post. Ich habe bestimmt eine Stunde lang mein mühsam eingepacktes und dekoriertes Päckchen fotografiert, dafür sogar das Stativ ausgerichtet und die halbe Bude umgeräumt. Und dann…ja, dann hab ich kein einziges Bild davon hochgeladen. Daher kommt das jetzt 🙂 Immernoch keine große Kunst aber das mit der Spiegelung fand ich als Schnappschussanfänger schon mordsmäßig kreativ 😉

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Das Päckchen steht auf einem schwarzen Glastisch, daher die Spiegelung, nix gephotoshoppt!

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Viele Freude mit dem heutigen Rezept! Nächste Woche gibt es dann auch wieder etwas das ein wenig weihnachtlicher ist 😉

Alle Jahre wieder…

…kommt die Vorweihnachtszeit und der damit einhergehende Stress ganz plötzlich! Eh man sich mit dem Gedanken angefreundet hat, dass es jetzt ein bisschen kälter wird, sind die Weihnachtsmarktbuden schon geöffnet und der erste Kitsch geht über die Theken! Ab diesem Zeitpunkt gibt es in der Innenstadt zu keiner Tageszeit ein Durchkommen und der stressige Last-Minute-Run auf die Geschenke ist in vollem Gange. Dazu kommt noch der innere Zwang Kekse zu Backen um den Kollegen diese winterlich wonnige Zeit zu versüßen und ein Nikolaus- und Weihnachtsdinner wollen ja auch noch geplant sein! Herrlich entspannend diese Vorweihnachtszeit, was? 😉

Aaaber damit nicht alles auf einmal über einen hereinbricht, ist es keine Schande schon Anfang Oktober die ersten Gescheneke zu besorgen und Mitte November die Tischdeko für Weihnachten festzulegen! Nein, das ist wirklich vollkommen normal, oder!? Daher wälze ich schon seit Wochen verschiedenste Back- und Kochzeitschriften um Inspirationen für das perfekte Weihnachtsessen zu bekommen! Da ich eine große Liebe zu den Lecker Bookazines hege, liegt also auch die Lecker Christmas nun schon seit einiger Zeit ganz oben auf dem Stapel und ein Rezept daraus habe ich schonmal auf Weihnachtstauglichkeit getestet.
Eine Straciatella-Kirsch-Lasagne die durch den verwendeten Lebkuchen wirklich ein bisschen Weihnachten auf die Zunge zaubert!
Nichts für die schlanke Linie aber jeden Bissen wert!

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Das Rezept ist für eine große, wirklich große Auflaufform gedacht (ca. 15cm x 25cm und 7cm hoch). Wie ihr seht, hab ich die Menge auch etwas überschätzt 😉

Zutaten:
2 Gläser           Kirschen
40g                    Speisestärke
4 EL                   Amaretto
6EL                    Zucker
150g                   Zartbitterschokolade
250g                  Mascarpone
300g                 Quark (Festtstufe frei wählbar)
1 Pk                    Vanillezucker
250g                  Schlagsahne
1 Pk                    Brauner Kuchen/ Kandiskuchen

1. Kirschen in einem Sieb abgießen und dabei den Saft auffangen.
2. 100ml des Saftes mit der Speisestärke vermischen und glatt rühren.
3. Den restlichen Saft mit 2 EL Zucker und dem Amaretto vermischen und aufkochen. Wer keinen Alkohol zugeben möchte, kann auch etwas Bittermandelaroma zugeben.
4. Die Stärke zu dem erhitzten Saft geben und für 2 Minuten aufkochen lassen. Dann die Kirschen untermischen und das Kompott etwas abkühlen lassen.
5. Mascarpone, Quark, 4 EL Zucker und den Vanillezucker vermischen. Die Sahne steif schlagen und unter die Mascarponecreme heben.
6. Die Schokolade in einem Wasserbad schmelzen.
7. Die Reihenfolge der verschiedenen Schichten kann frei gewählt werden. Meine erste Schicht bestand aus Kuchen, darauf kam das Kirschkompott und das ganze wurde mit der Mascarponecreme bedeckt. Auf die Creme kamen dann noch einige Klekse Schokolade welche mit einer Gabel zu Schlieren verzogen wurden.
8. Die Schichterei noch ein zweites Mal wiederholen, so dass die Masacarponecreme mit der Schokolade den Abschluss bildet.
9. Nun ab damit in den Kühlschrank und die Lasagne für mindestens 4 Stunden aber am besten über Nacht auskühlen.

Ich hoffe mit diesem Rezept wird Eure Vorweihnachtszeit ein bisschen angenehmer 😉 Und an dieser Stelle noch einmal ein bisschen Werbung für die diesjährige Lecker Christmas! Sehr zu empfehlen!

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Lecker herbstlich! Buchteln mit Pflaumenmus

Diese Woche gibts ein wahres Wohlfühl-Herbst-Rezept denn am besten genießt man es wenn es draußen schon ein bisschen usselig ist und man sich mit einem Teller der süßen Speise auf die Couch kuscheln kann! Buchteln, auch Rohrnudeln genannt, mit Pflaumenmus und Vanillesoße. Hierbei wird wirklich alles selbst gemacht daher muss man ein wenig Zeit einkalkulieren – aber seid versichert, ihr werdet entschädigt ;)!

Meine ganz persönliche Liebe zu Hefeteig und einige Tips habe ich vor einiger Zeit ja bereits hier kundgetan. Genau dieses Rezept habe ich auch für die Buchteln verwendet und konnte damit 8 Teiglinge formen.

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Die Menge an Pflaumenmus ist etwas zu viel für 8 Buchteln aber der Rest lässt sich super in einem Weckglas aufbewahren! Mit ein wenig Zimt wird das Pflaumenmus erst richtig herbstlich und die Vanillesoße rundet das ganze ab!

Somit kommen wir auch ohne Umschweife zum Rezept, denn ich muss Koffer packen 😉 Für Miss Mona geht es nämlich für einige Tage nach Schottland – irgendjemand muss Nessi ja mal aus Ihrem Tümpel locken, gell 😉

Ich wünsche Euch ein wunderbares Wochenende und viel Freude beim Nachbacken und Naschen!

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Zutaten Hefeteig:
500g Mehl
1 Pk Trockenhefe
1 Ei
250ml Milch
100g Zucker
100g Butter
etwas Butter zum Bestreichen

Zutaten Pflaumenmus:
500g Pflaumen (ggf. aus dem Glas)
5 EL Kirschsaft (alternativ Wasser oder wer möchte Rotwein)
75g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
½ TL Zimt

Zutaten Vanillesoße:
3 Eigelb
2 EL Zucker
2 EL Vanillezucker
1 EL Speisestärke
1 Vanilleschote
350ml Milch

1. Für das Pflaumenmus: Pflaumen waschen, entsteinen und vierteln.

2. Mit den restlichen Zutaten in einem Topf erhitzen bis die Pflaumen weich sind.

3. Die Masse mit einem Pürierstab zerkleinern und ggf. mit Speisestärke und Wasser etwas andicken.

4. Für den Hefeteig: Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen dann das Ei dazugeben und nochmal vermischen.

5. Die Milch und die Butter in einem Topf auf dem Herd vorsichtig erwärmen.

Achtung! Die Milch darf nicht zu heiß werden also nur so lange erhitzen, bis das ganze lauwarm ist also ca. Körpertemperatur erreicht hat.

6. Die Milch-Butter-Mischung zu den restlichen Zutaten geben und nun schön lange kneten. Bestenfalls nutzt man dazu eine Küchenmaschine denn der
Hefeteig wird gerne 10 – 15 Minuten geknetet.

7. Nun ein Handtuch über die Schüssel geben und ab mit dem guten Stück an einen warmen, nicht zugigen Ort an dem er dann 60 Minuten gehen kann.

8. Nach 60 Minuten sollte sich der Teig deutlich vergrößert haben. Sollte dem nicht so sein, waren die Zutaten ggf. nicht richtig temperiert und die Hefezellen konnten nicht arbeiten.

9. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal gut durchkneten und dann in 8 gleich große Stücke teilen.

10. Nun die Hefeteigteile kneten und zu einem platten Kreis drücken.

11. Einen Esslöffel Pflaumenmus in die Mitte geben und die Teigränder in der mitte zusammendrücken um das Mus einzuschließen.

12. Mit der Naht nach unten in eine gefettete Auflaufform geben und die Buchteln zugedeckt nochmal 30 Minuten gehen lassen.

13. Die Buchteln mit flüssiger Butter bestreichen und im Ofen bei 180C Umluft 25 Minuten backen.

14. Für die Vanillesoße: Die Vanilleschote längs aufschneiden und mit einem Messerrücken das Mark herausschaben und in einen Topf geben.

15. Die Eigelbe, den Zucker, den Vanillezucker und die Stärke zu dem Vanillemark geben und alles glatt rühren.

16. Die Milch und die Vanilleschote dazugeben und bei schwacher Hitze so lange erhitzen, bis die Soße dick wird. Nicht kochen!

17. Die Vanilleschote wieder heraus nehmen und die Soße am besten noch warm über die Buchteln gießen!

Der Herbst kann kommen

Ja ich weiß, die Blätter fallen schon seit einer Woche und die Temperaturen sind schon seit einiger Zeit nicht mehr im Rudel größer 15 zu finden aber ich habe mich nun auch damit abgefunden und freue mich sogar schon auf die bevorstehende muckelig, romantische Jahreszeit! Und an diesem Wochenende habe ich auch das passende Rezept zu dieser gemütlichen Jahreszeit ausgepackt bzw. nachgebacken! Traumstücke in der herbstlichen Variante mit Zimt und Apfelmus.

Wenn man sich in den vergangenen Wochen ein bisschen in der Welt der Foodblogger umgeschaut hat weiß man, dass diese kleinen Teigteilchen namens „Traumstücke“ eine Laola Welle bei den Bloggern ausgelöst haben. Das erste Mal verbloggt wurden sie von Nancy auf samtundsahne. Daraufhin hat Karen von Karens Backwahn sie aufgegriffen und danach gab es kein Halten mehr! Jeder hat sie nachgebacken und auch ich wollte wissen was es mit den guten Stücken auf sich hat! 😉

Eigentlich handelt es sich bei den Traumstücken um kleine Mürbteigkekse. Und das bedeutet, dass der Teig eher krümmelig wird was mich immer ein bisschen in den Wahnsinn treibt! Mürbteig zermürbt mich sprichwörtlich! Da meine Neugier aber stets mein mangelndes Durchhaltevermögen übersteigt, habe ich mich dieses Wochenende an den gebackenen Traum gewagt! Im Originalrezept werden die Teiglinge nach dem Backen in Puderzucker gewälzt. Für den herbstlichen Touch habe ich noch ein wenig Zimt zu dem Puderzucker gemischt. Danach nahm jeder einzelne Traum ein kleines Bad im Apfelmus um auch gleich in der Futterluke zu verenden! Lecker sind sie, außen knusprig und innen ein bisschen weicher und vielseitig sind sie auch! 🙂 Allerdings gebe ich Euch gleich eine Warnung mit, ist erst einmal ein Träumchen im Mund verschwunden fordert er ziemlich schnell einige seiner Kollegen als Gesellschaft!

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Zutaten für ein Blech:

200g Mehl
2 Eigelb
100g Butter
1 Pk Vanillezucker
1 TL Vanillearoma (z.B. Pickerd Vanila)
50g Zucker

Puderzucker und Zimt zum Bestäuben

Apfelmus

1. Mehl, Zucker, Butter und Eigelb in eine Schüssel geben.

2. Mit dem Handmixer alle Zutaten verkneten. Da der Teig eher krümelig wird, muss danach mit der Hand weitergeknetet werden.

3. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingepackt für 20 – 30 Minuten in den Kühlschrank geben. In der Zeit den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

4. Nun eine Teil des Teiges zu einer Fingerdicken Rolle formen und in ca. 2cm große Stücke schneiden und auf das Backblech legen.

5. Die Stückchen für 10 – 15 Minuten im Backofen goldbraun backen und danach abkühlen lassen.

6. Wenn sie noch leicht warm sind im Zimt-Zucker- Gemisch wälzen und dann können sie eigentlich auch schon verspeist werden 🙂

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Ich wünsche Euch einen wundertollen Wochenstart! Genießt die Zeit der bunten Blätter! 🙂

PS: Die Fotos sind übrigens die ersten Blogfotos welche mit der neuen Kamera gemacht wurden! Ich bin zwar bei weitem noch kein Profi aber Spaß macht es in jedem Fall und mit ein bisschen Üben kommen da sicher noch schöne Bilder bei raus! 🙂

Sommerkuchen die Zweite

Wie letzte Woche angekündigt gibt es heute den dritten Kuchen den ich für die Hochzeitstafel gebacken habe.

Einen Aprikosen-Streuselkuchen.
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Der Grundteig auf dem die Früchte ruhen durften, ist ein Hefeteig. Vielen setzt sich der Angstschweiß auf die Stirn wenn sie an Hefeteig bzw. dessen Herstellung denken da der auch mal in die Hose gehen kann. Ich persönlich esse ihn aber einfach so unglaublich gerne (vorallem mit Pflaumen) dass ich mich jedes Mal aufs Neue in das Abenteuer Hefeteig stürze 😉

Wenn man einige Dinge beachtet, ist die Wahrscheinlichkeit auch sehr hoch das alles gut geht 😉

Zunächst muss man sich für eine Hefeart (Frisch- oder Trockenhefe) entscheiden. Da ich hier schon lieber auf Nummer sicher gehe, kommt bei mir Trockenhefe in den Teig, die ist nicht ganz so empfindlich. Dann kommt die Milch. Diese darf nicht zu heiß aber auch nicht zu kalt sein denn in beiden Fällen findet die Hefe das nicht witzig. Ist´s zu kalt (<28°C) fängt die Hefe erst garnicht an mit der Arbeit, ist´s zu heiß (> 45°C) geht die Hefe kaputt. Fast wie beim Menschen gell 😉

Sobald der Teig einmal ordentlich geknetet wurde (gerne lange, darauf steht der Sado-Teig), sollte er mit einem Handtuch bedeckt für 45 – 60 Minuten an einem warmen Ort stehen und auch hier gilt, nicht zu heiß. Da der Hefeteig es nicht so luftig mag, Finger weg von dem Handtuch (! ) was für mich Neugiernase immer die größte Herausforderung darstellt 😉 Und zu guter letzt Knackpunkt zwei, die Hefe braucht Zeeeeit also nix für Hektiker. Denn auch wenn der Teig schon im Blech ist und auch schon die Früchte darauf drapiert sind, freuen sich die kleinen Hefezellen auf eine weitere kleine Ruhephase nach der ganzen Zuckerfresserei!

Soooo dann fangen wir mal an 😉

Zutaten Hefeteig:

500g Mehl

1 Pk Trockenhefe

1 Ei

250ml Milch

100g Zucker

100g Butter

1 – 1 1/2 kg Aprikosen

Zutaten Streusel:

350g Mehl

250g Butter

250g Zucker

Vanille und Zimt

1. Für den Hefeteig: Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen dann das Ei dazugeben und nochmal vermischen.

2. Die Milch und die Butter in einem Topf auf dem Herd vorsichtig erwärmen.

Achtung! Die Milch darf nicht zu heiß werden also nur so lange erhitzen, bis das ganze lauwarm ist also ca. Körpertemperatur erreicht hat.

3. Die Milch-Butter-Mischung zu den restlichen Zutaten geben und nun schön lange kneten. Bestenfalls nutzt man dazu eine Küchenmaschine denn der

Hefeteig wird gerne so 10 – 15 Minuten geknetet.

4. Nun das erwähnte Handtuch über die Schüssel und ab mit dem guten Stück an einen warmen, nicht zugigen Ort an dem er dann 60 Minuten gehen kann.

5. Nach 60 Minuten sollte sich der Teig deutlich vergrößert haben. Sollte dem nicht so sein, waren die Zutaten ggf. nicht richtig temperiert und die Hefezellen konnten nicht arbeiten.

6. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal gut durchkneten und dann in die gefettet Backform geben. Ich habe eine 30cm Springform verwendet, die dann sehr gut gefüllt ist. Der Teig reicht aber auch für ein Blech bei dem der Teig dann dünner wird.

7. Die Früchte halbieren, entkernen und auf dem Teig dicht beieinander verteilen.

8. Für die Streusel: Butter, Zucker, Vanillearoma und Mehl krümelig verkneten. Die Hälfte des Teiges mit Zimt dunkler färben und ein Herz aus Streuseln auf den Kuchen legen. Die restlichen Streusel drum herum verteilen.

9. Nun den Kuchen nochmal 30 Minuten in der Form gehen lassen.

10. Nach der langen Ruhezeit kommt das gute Stück dann endlich in den vorgeheizten Ofen. Dort wird er bei 170°C in 50 – 60 Minuten gebacken.

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